torten

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Dienstag, 6. Juni 2017

„Echt Zucker“!! und dazu noch „Ganz in weiß“!!...

by Annegret
... Oder etwas Süßes für meine Schwester zur Hochzeit im Juni 2016


Die Idee für diese Skulptur habe ich im Internet (als Porzelanfigur) entdeckt und beschloss dann auch gleich so eine ähnliche Skulptur für meine Schwester als Hochzeitsgeschenk zu modellieren.

Der Hintergedanke dabei war allerdings auch, dass die Gesichter nicht so stark im Vordergrund
stehen.
Da die Figur in diesem Fall nicht als Topper für die Hochzeitstorte gedacht war, deckelte ich einfach eine dickere Tortenplatte mit weißem Fondant.
Modellierte dann in mehreren Schritten die beiden Figuren und klebte diese dann mit Zuckerkleber auf die vorbereitete Platte.

Mit unserer kleinen mould fertigte ich ganz viele weiße Röschen an, und klebte diese als Rand oben auf die Platte. 

Aber irgendetwas fehlte meines Erachtens noch. Aber was? Dann fiel mir ein, dass ich noch von der Weihnachtsbäckerei Zuckerschnee (gab es auf der Messe in Hamburg zu) übrig hatte und diesen verteilte ich dann großzügig auf der Platte.

Um den Plattenrand klebte ich eine dünne weiße Blümchenborte und dann habe ich nur noch „gebetet“, dass alles sicher am Ziel ankommt. 


Dienstag, 3. Dezember 2013

Mann mit Entenhintern trifft Frau mit Atombusen...

... Oder wie am Ende doch alles gut wurde!

Beinahe wäre diese Torte zum scheitern verurteilt gewesen. Ganze Körperteile der Figuren mussten radikal abgeschnitten, ja geradezu aus momentarem Frust abgehackt und das Beweisfondant sofort via Mund entsorgt werden.


Eine wunderschöne Braut, groß, mit den Kurven an den richtigen Stellen und einem fantastischen Augenaufschlag verwandelte sich über Nacht in eine gedrungene kleine Pummelfee- mit oben erwähntem Atombusen. Da half auch kein drücken, pressen, zartes streicheln... Der Oberkörper wurde dem Unterkörper brutal entrissen und schnipp/schnapp eine Taille eingesägt. Puh, jetzt hoffen, dass die Dame hält... Juhuu, der Oberkörper steht am nächsten Tag noch, nun schnell wieder einen Unterkörper modelieren und zusammensetzen, fertig ankleiden und sich dem Mann zu wenden. Und bei dieser hohen Luftfeuchtgkeit weiter hoffen, dass sie gut durchtrocknet.


Bräutigam, ein Traum mit starker Ähnlichkeit zum Original, ließ sich ohne Probleme formen, anziehen und auf seinen angedachten Hocker setzten. 
Tagelang saß er nun dort in seiner Kiste und haderte der Dinge die da kommen mögen, aber alles blieb soweit gut.


Das Schlagzeug nun mit viel Liebe fertiggestellt, genau wie die restlichen Dekoelemente und einen extra großen Kuchen lecker in Fondant gekleidet.
Am nächsten Tag sollte das gute Stück seinem Zweck, einem Polterabend, zugeführt werden. 


Was mich leider auf den Entenhintern bringt...
Als wir mittags die Torte probeweise zusammensetzten machte der  Bräutigam die Biege und zwar nach vorne Richtung Schlagzeug und ließ dabei auf dem Hocker einen enormen (ja, ich kann es nicht
oft genug erwähnen) Entenhintern zurück, AAAAAARRRRGGH!!!! Gut, dass wir mittlerweile schon Übung mit einer gewissen Hemmungslosigkeit verbinden können und ihm somit radikal den Allerwertesten nahmen.


Noch schnell aus dem Sakko einen Frack gezaubert und am Ende wurde doch alles gut und sowohl das echte Polterpaar als auch die Gäste waren begeistert und der Kuchen ratzfatz aufgegessen.