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Freitag, 31. August 2018

Familie Eisbär...

by Annegret
...Oder ein eiskalter Tortenrtopper


In Vorfreude auf den kommenden Winter hier ein paar Eisbären in ihrem Element.
Die Platte weiß gedeckelt. Verschieden große Schneekugeln gerollt und ein weißes Herz
aus Fondant hergestellt.
Um die Schneelandschaft anzudeuten habe ich einige unterschiedlich hohe Fondanthaufen auf die Platte geklebt und in Form gedrückt.


Aus ganz leicht angefärbtem Isomalt habe ich die Eisberge hergestellt.
Die Rückseite der Eisberge habe ich später mit Fondant überzogen. Dadurch kamen die Eisberge meiner Meinung nach erst richtig zur Geltung und der Topper sah auch auf der Rückseite schön aus.
Das war bis hierher ziemlich einfach. Aber dann kamen die Eisbären dran!
Haben wir geflucht. Ich weiß nicht wie oft wir die Gesichter geformt haben bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Mal hatte die Eisbärmutter eine Hundeschnauze und dann wiederum passte der Kopf nicht zum Körper usw..


Aber dann hatten wir es endlich und klebten die Eisbärmama zusammen mit ihren beiden kleinen Jungen dekorativ auf die Winterlandschaft.
Die Eisberge bekamen noch etwas Perlmuttglanz. Hagelzucker wurde großzügig auf der Platte
verteilt. Dann noch Schnee und ganz viel Glitzer (natürlich alles essbar) drüber gestreut und fertig war unsere Eisbär-Idylle!
Ein toller Topper für jede Art von Wintertorte...


Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Einhorn, Regenbogen und Goldtopf, absolut fabelhaft...

by Annegret
... Oder voll im Trend?!


 
Meine Nichte feierte dieses Jahr ihre Konfirmation. Und da ich schon für ihren Bruder zur Konfirmation eine „Froschkönig Torte“ mitgebracht hatte fragte sie schon mal so leise vorab an ob
ich evtl. vielleicht auch eine Einhorntorte für sie machen könnte.
Das war mal eine Herausforderung wie ich sie liebe. EIN EINHORN ! 


Es sollte eine Erdbeer / Rhabarbertorte werden mit einem Einhorn drauf. So weit so gut.
Ich suchte mir also im Internet bei youtube ein Video zur Herstellung eines Pferdes bzw. Einhorns heraus und schaute es mir mehrere Male immer wieder an.
Druckte mir auch mehrere verschiedene Einhörner bzw. liegende Pferde aus. (Das hat mir wirklich geholfen!)
Dann stellte ich mein Einhorn Schicht für Schicht her und formte so verstärkt die Konturen heraus.
Das funktioniert ganz gut wenn man immer nur ganz wenig Fondant nimmt und diesen mit leicht feuchtem Werkzeug bzw. Finger, verstreicht.(wie spachteln) Wichtig: immer wieder gut trocknen lassen!


Da ich ein liegendes Einhorn modellierte, fiel mir die Gestaltung der Beine wesentlich leichter.
Die Hufe, den Schweif und die Mähne bestäubte ich mit etwas silbernem Glitter,
Für die Mähne stellte ich dünne, pastellfarbene Schnüre her und klebte diese an den Kopf.
Gleiches machte ich für den Schweif. Den drehte ich aber noch kurz in sich bevor ich ihn an das Hinterteil klebte.
Für das Horn wird einfach ein schmaler Kegel hergestellt, dieser in sich gedreht und dann mit einem kleinen Streichholzstück in die Stirn des Einhorns gesteckt und geklebt.
Interessanterweise bereitete mir der Regenbogen viel mehr „Schmerzen“!


Bis ich endlich die Idee hatte den Regenbogen, wie auf dem Foto zu sehen, in sich
zu drehen und dann so an der Torte zu befestigen, hatte ich schon fast keine Lust mehr!
Es war nicht der Regenbogen an sich, sondern viel mehr die Art der Befestigung.
Ich stellte dann noch den goldenen Geldtopf und einige Münzen her sowie einige bunte Blumen und Blüten. Ja, und das war`s dann auch schon mit der Vorarbeit.
Die Torte deckelten wir in einem sehr hellen grün. Etwas mittig vom Rand klebten wir die bunten Blumen und Blüten.
An den unteren Rand der Torte kamen dann noch folgende Worte:
„Friss meinen Sternenstaub Lucy!“


Das fertige Einhorn klebte ich auf eine kleine, weiß gedeckelte Platte.
Diese kam dann, abgestützt durch 4 Strohhalme, (wurden vorher in die Torte gesteckt) auf die Torte.
Um den Übergang von der kleineren Platte zur größeren Torte zu kaschieren, verteilte ich silberne und goldene Streusel auf den Rand und den Rest der Tortendecke.
Den Rand der großen Tortenplatte beklebten wir mit grünem Klebeband und den Platz zwischen Tortenplatte und Torte bedeckten wir mit grün geprägtem Fondant, auf den wir ebenfalls goldene und silberne Streusel streuten.
Fertig war mein prächtiges Einhorn.
Lucy hat gestrahlt

Dienstag, 4. April 2017

Ein edler Blumengruß der für „sich selber spricht!"...

by Annegret
... Oder ein Kuchen für eine Blumenliebhaberin zum 60igsten Geburtstag
  

Gewünscht war: lasst euch was einfallen für eine Garten- bzw. Blumenliebhaberin
Das war schon eine Herausforderung, aber gerade das lieben wir ja an unserem Hobby!
Wir haben also geguckt was wir an moulds und Ausstechformen hatten und uns dann für die
entschieden, die ihr auf dem Kuchen seht.
 Ich wollte diesmal keinen runden Kuchen nehmen und entschied mich daher für die „Sandkuchen
Form“. Dadurch ergab sich die Idee des Blumenkastens irgendwie automatisch!
Den Schokoladenkuchen backen, mit Erdbeeren und Rhabarber füllen, sowie den Kuchen mit
Schokoladenbuttercreme zu bestreichen, war eine Lachnummer zu dem, was bereits vorher alles
erledigt werden musste.
 
 
Dann ging es an die Arbeit. Und jeder weiß, dass Zuckerblumen sehr arbeitsintensiv und überdies
auch noch sehr zerbrechlich sind!
Aber zu zweit und mit genügend Zeit haben wir es geschafft und wurden rechtzeitig fertig.
Aufwendig, allein schon wegen der Wickelei, waren auch die Efeu- ,die Rosenblätterranken sowie
die kleinen Blumenzweige. Auch hier gilt: Lieber einige Blumen mehr als zu wenig!
Ich besorgte mir eine ca. 2 cm dicke Styropurplatte in Länge und Breite passend zur Backform.
Umwickelte diese mit Aluminiumfolie und deckelte sie mit grünem, geprägtem Fondant.
(Das ging weil dieser Teil der Arbeit ja nicht mit gegessen werden sollte.)
 
 
Nun die angefertigten Zuckerblumen in die grüne Fondantplatte stecken und so arrangieren, dass es
gut aussah und aufpassen, dass nicht etwas abbrach. Was natürlich trotzdem passierte.
Zwischen die Blumen streute ich fein zerbröselte Schokoladenkekse (Blumenerde). Außerdem kann
man damit gut entstandene Löcher kaschieren, die beim Reinstecken der Blumen bzw. Änderung
der Stellung der Blumen, entstanden waren.
Um alles noch ein bisschen aufzulockern, fertigte ich noch einen großen Zweig an, auf den ich,
jeweils an den Enden, 2 Schmetterlinge setzte und klebte diesen Zweig dann vorsichtig zwischen
die Blumen. (Aber wenn ihr das mal nachmachen möchtet, macht das lieber schon vorher! Bei mir
ist das nämlich so, dass ich oftmals erst während der Arbeit entscheide was noch dazu passen
könnte.
 
 
Als die ganze Vorarbeit geleistet war, ging es an den „Blumenkasten“. Der fertige Kuchen wurde
mit braunem Fondant gedeckelt, eine Holzmaserung darauf geprägt. (Prägeplatte)
Ebenfalls in braun mehrere Blätter ausstechen und auf dem „Balkonkasten“ so verteilen, dass der
Übergang zwischen einigen Fondantteilen nicht mehr zu sehen ist. Ach ja, und die 60 durfte ja auch
nicht vergessen werden.
Dann, um Akzente zu setzen, mit metallic Farbe bestreichen. Jetzt nur noch das „Blumenteil“ auf
den Kuchen kleben und den Übergang mit einer braunen Fondantkordel verdecken und:
Das war`s dann auch schon! 
 
 
Auf der Kaffeetafel war das der absolute Hingucker und wie üblich wollte ihn keiner anschneiden.
Aber mit ganz viel gemeinsamer Überredungskraft und nachdem sich das Geburtstagskind davon
überzeugen ließ, dass ihren „Blumen“ nichts passierte, wurde der Kuchen dann doch noch
„vernichtet“!

Freitag, 17. Februar 2017

Elefantenparade der besonderen Art...

by Annegret
... Oder Elefanten für Jungen und Mädchen


Für den kleinen Flynn zum 1. Geburtstag gab es eine Torte mit ganz vielen kleinen Elefanten
und einem besonders schönen, großen Elefanten mit türkisfarbenen Ohren, als Topper.
Wobei es immer wieder eine Herausforderung ist, dass die Ohren da bleiben, wo sie hingehören.
Es sollte ein Regenbogenkuchen sein, mit heller Buttercreme und anschl. mit Fondant gedeckelt.
Wichtig war der große Elefant und dass mit ganz viel blau dekoriert wurde.
Und natürlich der Name Flynn.

Also setzten wir den fertigen Elefanten auf eine blaue Decke, klebten vorher aber schon blaue Sterne an den Tortenrand und auf die Torte.
Legten dann dem Elefanten noch einen kleinen weißen Teddy vor die Füße und zusätzlich gab es noch einen kleinen Gugelhupf aus Fondant, mit einer Kerze zum 1. Geburtstag.
Unten, um den Tortenrand klebten wir Gras und dann stellten wir ganz viele kleine, blau
gemusterte, Elefanten her, die rund um die Torte liefen. (mould)
Wenn man die Elefanten so bunt haben möchte, nimmt man einfach mehrere verschieden farbige
Fondantstücke, knetet diese grob zusammen und stellt dann mit der mould die Elefanten her.
Also, einfacher als es vielleicht aussieht.
Das war übrigens wirklich eine Torte zum „Verlieben“!


Hier mein erster „Tortentopper“ mit Elefantenmama und ihrem Baby:
(aus Zeitmangel unsererseits diesmal ohne Torte)

Gedacht für ein kleines Mädchen.
Ich formte also die Elefantenmama (übrigens 3 mal, bis ich mit den Proportionen einverstanden war).
Dann das kleine Elefantenmädchen (ging schneller) und beide bekamen eine rosa Schleife angeklebt.
Die beiden setzte ich auf eine mit rosa Fondant geprägte dünne Tortenplatte und klebte geprägtes Gras als Rand rundherum. Darauf noch ein paar Blümchen und einen kleinen Teddy.
Zusätzlich gab es noch einen kleinen, weißen Schnuller für das süße Elefantenbaby.

Gewünscht war auch eine Wäscheleine mit Babysachen. Gut, dass wir die Ausstecher dafür haben.
Den Topper stellte dann die Mutter zuhause auf ihren eigenen Kuchen was dann auch sehr hübsch aussah.

Zweimal Elefanten als Thema und jede auf ihre Art schön!

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ein süßer Fratz in der Badewanne...

by Annegret
... Oder etwas passendes für die Babyshower
 


Die Aufgabe war eine „ach, sooo niedliche“ 2-stöckige Babytorte für ein kleines Mädchen zu zaubern. 


Mit unseren Ausstechformen stellten wir Babykleidung bzw. Babywäsche in „Mädchenfarben“ in weiß, gelb und verschiedenen rosa Tönen her.
Um die untere, mit weißem Fondant gedeckelten 26 iger Torte, spannten wir eine „Wäscheleine“ an der wir die Babysachen mit Zuckerkleber befestigten. 



Rund um die Torte klebten wir geprägtes Gras aus Fondant und die Wäschepfähle.
Um der 2. Torte Stabilität zu geben steckten wir in die untere Torte 3 Strohhalme die mit dem Fondant der Torte abschlossen. Die Strohhalme „versteckten“ wir unter 2 ausgestochenen Kinderwagen.


 Dann setzten wir die 2. gedeckelte 20 iger Torte mittig auf die untere Torte. Für den Rand der kleinen Torte rollte ich einen rosa Streifen aus, legte diesen um die Torte und prägte einige Babyfüßchen auf diesem Streifen. Natürlich kam auch der Name des kleinen Mädchen auf das “Band“ sowie 3 weiße Häschen.


 Eine dünne Tortenplatte beklebte ich mit weißem Fondant und prägte diesen wie einen kleinen Teppich um den ich einen weißen Rand klebte.
Jetzt noch die rosafarbene Badewanne, ganz viele Badeperlen sowie den Kopf mit Körper und Armen (eine Hand kommt vor dem Mund) für das Baby.
Das Baby bekam noch eine weiße Badehaube auf und dann:
mit den großen Kulleraugen …....finde ich es einfach unwiderstehlich!!!!!


 Ein Paar Babysocken sowie ein kleiner Badeteppich und dieser „ups, mir ist der Teddy heruntergefallen“ Blick vervollständigten das Bild.
Etwas essbarer „Glitter“ über Wanne und Baby gestreut…..... fertig!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 6. Juli 2016

Zauberhafte Blütenkaskade in weiß und rosa...

... Oder eine zweistöckige Hochzeitstorte mit vielen Experimenten

Was gewollt war:
2 - stöckige Hochzeitstorte mit einer Blumenkaskade in weiß / rosa (verschied. Farbtöne)
Die 26 iger Torte (heller Boden) gefüllt mit Himbeer Mousse / Vanille / Vanillebuttercreme/ Ganache
Die 20 iger Schokoladentorte gefüllt mit Schoko Mousse, Schokotrüffel / Ganache
   Blumenkaskade -- da hatten wir eigentlich gar keine rechte Vorstellung wie wir das angehen sollten. Denn gesteckt hatten wir bis dato noch nicht aber : warum nicht?


Blumen herstellen gut, das konnten wir ja schon und was Größe und Form anging haben wir einfach Verschiedenes ausprobiert. Wobei Tanja sich auf die großen Blüten konzentrierte und ich den Rest übernahm. Natürlich haben wir zu viele Blumen hergestellt aber es ist immer besser ein paar Blumen „in petto“ zu haben. Achtung Bruch! 
  Außerdem : “Übung macht den Meister“ und man stellt fest, dass Blüten und Blätter mit der Zeit viel feiner werden und das Gefühl für das Arbeiten mit der Blütenpaste auch immer besser wird.



Tortenteller für die untere Torte schon einige Tage vorher mit Fondant (kein Modelierfondant) beziehen und gut trocknen lassen. Hübsche Borte um den Rand der Torte kleben.
Torten backen, auf Pappscheiben setzen, füllen, mit Buttercreme bzw. Ganache einstreichen, kühl stellen, am nächsten Tag mit weißem Fondant deckeln und los gings!!
In die untere Torte, nach dem Deckeln, 5 Strohhalme stecken und diese so abschneiden, dass sie mit der Fondantdecke abschließen. Die kleinere Torte auf eine dünne Tortenplatte setzen und diese dann mittig auf die untere Torte stellen. (ein gutes Auge und eine sichere Hand sind dabei echt von Vorteil)



Im Internet hatten wir vorab schon mal nach Videos etc. für Stecken von Kaskadentorten etc. gesucht. Das, was wir gefunden haben, hat uns nicht wirklich weitergeholfen und so blieb nur: selbst ist der Mann bzw. die Frauen! Wir wollten nicht, dass die Drähte der Blumen direkt in die Torte gesteckt wurden denn wer isst schon gerne Kuchen in dem Blumendraht steckt! Wir jedenfalls nicht!

 
Also haben wir aus weißem Fondant einen breiten, etwas dicker ausgerollten Streifen geschnitten und diesen über mehreren Strohhalmen in Falten gelegt.  Diesen Faltenwurf etwas antrocknen lassen und so über beide Torten gelegt wie wir die Blumen stecken wollten.
Tanja legte sich die Blumen zurecht und fing oben mit einem Blumengesteck an und dieses setzte sich dann wie eine Kaskade (Wasserfall) bis auf den unteren Rand der Torte fort.


Eigentlich wollten wir gar keine Blätter bzw. nur ein paar nehmen.
Stellten dann aber rasch fest, dass das Grün einen sehr schönen farblichen Akzent setzte und dadurch die rosa und weißen Blüten viel besser zur Geltung kamen.
Eins darf man aber nicht sein wenn man die Blumen steckt: zimperlich!
Ich muss sagen, Tanja machte das richtig gut.
Aber jedes Mal wenn es „knack“ machte tat ich so als hätte ich nichts gehört! Hab ich aber!!
Aus unserer „Trickkiste“ holten wir dann am nächsten Tag noch ein paar weiße Schmetterlinge um davon abzulenken, dass die obere Torte während des Blumensteckens (Druck beim „Verankern“ der Blumen) leicht mittig eingesackt war.


Wer es nicht besser wusste ging davon aus, dass es genau so geplant war.
War es natürlich auch (zwinker)!!!!!


Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Marienkäfer-Kuchen zum Verlieben...

by Annegret
... Oder wow, wie der guckt :)


Zum 1. Geburtstag ,der Tochter einer Freundin, sollte es ein kleiner Marienkäfer-Kuchen sein- 
Gefüllt wie ein Maulwurfskuchen mit Ganache Schokoladenganache.
Wir haben in einer kleinen halbkugeligen Form unseren Marienkäfer gebacken und nach dem
Auskühlen den Kuchen mit Straciatellacreme und Bananen gefüllt.

Für den Marienkäfer habe ich bereits eingefärbten Fondant in schwarz und rot gekauft. (Denn
weißen Fondant so einzufärben, dass man diese knalligen Farben hinbekommt, wenn überhaupt,
kostet wahnsinnig viel Farbe und das Ergebnis ist lange nicht so gut!)
Ungefähr 2 Drittel des Kuchens wurde mit dem roten Fondant und das letzte Drittel mit dem
schwarzen Fondant bekleidet. (Wobei es darauf ankommt, dass keine Lücke zwischen den
beiden Fondantfarben entsteht). 

Auf den roten Fondant klebte ich dann mit dem Zuckerkleber schwarze Punkte auf. Dann kamen
noch die Augen und die Fühler dazu und eine kleine gelbe Fondantschleife und fertig war der „super süße Marienkäfer“!

Ich deckelte dann eine dünne Tortenplatte mit hellgrünem Fondant und setzte den Marienkäfer
Kuchen darauf. Um den Marienkäfer herum klebten wir grüne Blätter, so das es so aussah als säße
er auf einem Blätterbett. Das war jetzt der „Topper“ für unsere Torte!
Die Grundtorte füllten wir mit Schokoladencreme und ummantelten diese dann mit Schokoladen-
ganache. Auch hier eine hellgrüne Fondantdecke. An den Rand der Torte klebten wir kleine
Zuckerblumen und unten herum Gräser und kleine Tiere wie Grille, Schnecke und kleine Spatzen
(hergestellt mit meiner Mould).

Die fertige Torte setzten wir jetzt auf den Tortenteller und prägten dann „Gras“ und klebten dieses
rund um die Torte. (Prägung von Gras: kleine grüne Fondantstückchen nehmen, mit den Händen grob glätten und mit einem Blattpräger o.ä. dicht an dicht prägen.) 


Da ist er, der Marienkäfer Kuchen zum Verlieben und wie immer :
zum Essen beinahe viel zu schade!

Dienstag, 5. April 2016

Okapi on Tour...

by Annegret
... oder eine 3D Torte zum Geburtstag



Im Januar fragte mich mein Bruder ob ich einen Kuchen für seinen Sohn zum 30. Geburtstag backen könnte.
Tipps für den „Topper“ bekam ich 3. Wobei ich mit dem Hinweis auf eine alte Vorliebe für die Gruppe „Take That“ nicht wirklich etwas anfangen konnte.
Dann kam noch ein Hinweis auf ein Okapi. Ob ich so etwas auch „könne“?
Ich bat erstmal um 2 Tage Bedenkzeit um mir Okapis im Internet anzusehen. Dabei fand ich sogar ein Video auf dem man lernt ein Okapi zu malen. Also malte ich 3 Okapis, schnitt das schönste aus und teilte meinem Bruder mit, dass ich die Okapitorte in Angriff nehmen wollte.
Daraufhin schickte er mir eine Mail die meinen Neffen mit „seinem Okapi“ zeigte: Es war mit den Jahren zu seinem Maskottchen geworden und ein „dickes Kuscheltier“! AHA!

Ich hatte gelesen, dass ein Okapi eine Waldgiraffe ist und musste jetzt feststellen, dass dieses „Okapi“ dem wirklichen Okapi bis auf die dunklen Streifen in absolut nichts ähnelte!
Eigentlich dachte ich das hier wäre einfacher „hinzukriegen“! Also: ran an die Sache!
Aus Rice crispy (Rezept: )habe ich den groben Körper geformt und dann erkalten lassen.
Am nächsten Tag den Körper mit weißem Fondant bezogen und die Unebenheiten damit beseitigt. Den Rücken, sowie Bauch, Brust und Hinterkopf bedeckte ich dann mit braunem Fondant und schwarze Streifen klebte ich auf die Beine. Ein breiter brauner Streifen mittig auf die Schnauze geklebt, schwarze Hufe und die schwarze Schnauze vervollständigten dann das Okapi. Nicht zu vergessen die wirklich wunderhübschen „Kuhaugen“ mit den langen Wimpern.

Hab vergessen zu erwähnen, dass mir der Kopf bestimmt 2 Mal aus dem Körper gebrochen ist weil ich immer wieder am „nach richten“ war! (Das Okapi war einfach zu kopflastig!)
Außerdem war ich kurz davor alles „in die Tonne“ zu schmeißen! Aber dann hielt das Ganze doch! Habe einfach einen Hang „zum Großen“!!!!

Dann bekam mein Okapi noch eine Schleife an den Schwanz, einen schwarzen Zylinder auf den Kopf , ein rotes Band mit Herzen um den Hals und: eine lange Zunge! Fertig war die hübsche Okapikuh!
Als Kuchen wurde gewünscht: (30 x 40) Schokoladenkuchen mit Schokoladenfüllung und Birnen.
Gedeckelt mit weißem Fondant und dann mit verschiedenen Erdtönen bepudert.
Da das Okapi genauso wie die Giraffen Blätter usw. frisst, habe ich Blätter und Gräser, sowie Äste ausgestochen und an den Tortenrand geklebt und anschl. ebenfalls bepudert.

Die Worte „Okapi on tour“ (Das Original hatte schon sehr viel von der Welt gesehen) in blauen Buchstaben ausgestochen und auf die Torte vor das Okapi geklebt.
Und natürlich, nicht zu vergessen: 30 Jahre alt – noch ledig – heißt: fegennnnnnnnnnnnnn!
Also kamen noch ein Besen samt Scherben sowie eine aus Rice crispy geformte 30 hinzu und
voila
hier ist mein OKAPI ON TOUR!

Mein Neffe stellte das Foto noch am gleichen Abend ins Internet – ich denke – das sagt alles!

Dienstag, 2. Februar 2016

HSV Hochzeitstorte zum Polterabend...

by Annegret 
... Oder eine Torte für 2 junge Leute die sich über den Sport und die Liebe zum HSV kennengelernt haben 


Es sollte unbedingt eine HSV Torte mit Erdbeerfüllung auf hellem Boden sein.
Im Internet holte ich mir einige Anregungen für den Aufbau des Spielfeldes usw..
Ich entschloss mich für einen halben Fußball, auf den ich das Brautpaar setzen würde, um diesen dann auf das Spielfeld zu kleben. 



Ich nahm eine große, rechteckige Backform (30x40) für das Spielfeld und eine kleine Form für den halben Fußball. Backte einen hellen Rührteig, füllte diesen wie gewünscht mit Vanillepudding und ganz vielen angedickten Erdbeeren.
Später verkleidete ich den Kuchen mit Vanille-Buttercreme stellte diesen über Nacht in den Kühlschrank und deckelte dann den rechteckigen Kuchen am folgenden Tag mit dem am Vortag bereits eingefärbtem grünem Fondant. 


 Als Tortenplatte diente ein Bilderrahmen in der passenden Größe.
Für die Tore habe ich ein Muster von unserem Tip kick Tischfußballspiel genommen. Es war einfacher als gedacht danach die beiden Tore aus Fondant herzustellen da ich nur verschieden breite Fondantstreifen herzustellen brauchte und diese dann wie ein Netz auf den provisorischen Rahmen zu kleben. ( Plastikdose ) -Gut trocknen lassen. 


 Den halben Fußball stellte ich aus rice crispi ebenfalls bereits einige Tage vorher her und deckelte diesen mit weißem Fondant. Das "Muster" auf dem Ball hat mir allerdingsKopfzerbrechen bereitet. Ich hatte mir extra schwarzen Fondant gekauft denn schwarz selber einzufärben kostet viel Farbe. Der Nachteil bei dem gefärbtem schwarz ist, der färbt gewaltig ab. Also Obacht! 
Habe dann mit einer 5-eck Form mehrere Formen in weiß und schwarz ausgestochen und versucht diese Naht an Naht aneinander zu kleben. Hat nicht wirklich geklappt. Alles wieder runter und auf ein Neues: Diesmal die Felder kleiner zugeschnitten. War zwar auch nicht perfekt, ließ sich aber sehr gut durch Gras kaschieren. Gottseidank!
(es gibt auf you tube Videos mit nleitungen dazu) 


 Vorher habe ich noch eine kleine Tortenplatte mit grünem Fondant bezogen auf die ich dann den Ball klebte. Das Brautpaar wurde von mir sitzend modelliert und dann auf eben diesen Ball geklebt.
Das Brautpaar modellierte ich übrigens bereits eine gute Woche vorher - was sich im Nachhinein als sehr klug herausstellte, denn der Hochzeitsanzug vom Bräutigam bekam Risse! 
 Aber auch diese konnte ich vernünftig beseitigen da ich ja genügend Zeit für derartige „kleine Pannen“ eingeplant hatte. 


 Der Bräutigam hatte zu einer ¾ Anzugshose Fußballschuhe an und auch die Pumps der Braut bekamen ein paar Stollen. Zusätzlich stellte ich noch einen HSV- Schal her und legte diesen dem Brautpaar über die Schultern. 
 Nun noch einige Streifen für die Spielfeldbegrenzungen und fertig war das Spielfeld.
Da ich noch eine Silikonform mit verschiedenen Fußballmotiven hatte, beschloss ich einige Figuren damit herzustellen und am Rand des Kuchens anzukleben.
Am unteren, äußeren Rand der HSV Torte befestigte ich „Gras“ und in den Zwischenraum streute ich schwarzes Zuckergranulat.
Dann noch eine größere HSV- Fahne an den Rand geklebt und den Pumps der Braut gekonnt auf dem Spielfeld in „Szene“ gesetzt...


... und voila, hier ist sie, die heiß ersehnte HSV Torte!