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Dienstag, 4. April 2017

Ein edler Blumengruß der für „sich selber spricht!"...

by Annegret
... Oder ein Kuchen für eine Blumenliebhaberin zum 60igsten Geburtstag
  

Gewünscht war: lasst euch was einfallen für eine Garten- bzw. Blumenliebhaberin
Das war schon eine Herausforderung, aber gerade das lieben wir ja an unserem Hobby!
Wir haben also geguckt was wir an moulds und Ausstechformen hatten und uns dann für die
entschieden, die ihr auf dem Kuchen seht.
 Ich wollte diesmal keinen runden Kuchen nehmen und entschied mich daher für die „Sandkuchen
Form“. Dadurch ergab sich die Idee des Blumenkastens irgendwie automatisch!
Den Schokoladenkuchen backen, mit Erdbeeren und Rhabarber füllen, sowie den Kuchen mit
Schokoladenbuttercreme zu bestreichen, war eine Lachnummer zu dem, was bereits vorher alles
erledigt werden musste.
 
 
Dann ging es an die Arbeit. Und jeder weiß, dass Zuckerblumen sehr arbeitsintensiv und überdies
auch noch sehr zerbrechlich sind!
Aber zu zweit und mit genügend Zeit haben wir es geschafft und wurden rechtzeitig fertig.
Aufwendig, allein schon wegen der Wickelei, waren auch die Efeu- ,die Rosenblätterranken sowie
die kleinen Blumenzweige. Auch hier gilt: Lieber einige Blumen mehr als zu wenig!
Ich besorgte mir eine ca. 2 cm dicke Styropurplatte in Länge und Breite passend zur Backform.
Umwickelte diese mit Aluminiumfolie und deckelte sie mit grünem, geprägtem Fondant.
(Das ging weil dieser Teil der Arbeit ja nicht mit gegessen werden sollte.)
 
 
Nun die angefertigten Zuckerblumen in die grüne Fondantplatte stecken und so arrangieren, dass es
gut aussah und aufpassen, dass nicht etwas abbrach. Was natürlich trotzdem passierte.
Zwischen die Blumen streute ich fein zerbröselte Schokoladenkekse (Blumenerde). Außerdem kann
man damit gut entstandene Löcher kaschieren, die beim Reinstecken der Blumen bzw. Änderung
der Stellung der Blumen, entstanden waren.
Um alles noch ein bisschen aufzulockern, fertigte ich noch einen großen Zweig an, auf den ich,
jeweils an den Enden, 2 Schmetterlinge setzte und klebte diesen Zweig dann vorsichtig zwischen
die Blumen. (Aber wenn ihr das mal nachmachen möchtet, macht das lieber schon vorher! Bei mir
ist das nämlich so, dass ich oftmals erst während der Arbeit entscheide was noch dazu passen
könnte.
 
 
Als die ganze Vorarbeit geleistet war, ging es an den „Blumenkasten“. Der fertige Kuchen wurde
mit braunem Fondant gedeckelt, eine Holzmaserung darauf geprägt. (Prägeplatte)
Ebenfalls in braun mehrere Blätter ausstechen und auf dem „Balkonkasten“ so verteilen, dass der
Übergang zwischen einigen Fondantteilen nicht mehr zu sehen ist. Ach ja, und die 60 durfte ja auch
nicht vergessen werden.
Dann, um Akzente zu setzen, mit metallic Farbe bestreichen. Jetzt nur noch das „Blumenteil“ auf
den Kuchen kleben und den Übergang mit einer braunen Fondantkordel verdecken und:
Das war`s dann auch schon! 
 
 
Auf der Kaffeetafel war das der absolute Hingucker und wie üblich wollte ihn keiner anschneiden.
Aber mit ganz viel gemeinsamer Überredungskraft und nachdem sich das Geburtstagskind davon
überzeugen ließ, dass ihren „Blumen“ nichts passierte, wurde der Kuchen dann doch noch
„vernichtet“!

Mittwoch, 6. Juli 2016

Zauberhafte Blütenkaskade in weiß und rosa...

... Oder eine zweistöckige Hochzeitstorte mit vielen Experimenten

Was gewollt war:
2 - stöckige Hochzeitstorte mit einer Blumenkaskade in weiß / rosa (verschied. Farbtöne)
Die 26 iger Torte (heller Boden) gefüllt mit Himbeer Mousse / Vanille / Vanillebuttercreme/ Ganache
Die 20 iger Schokoladentorte gefüllt mit Schoko Mousse, Schokotrüffel / Ganache
   Blumenkaskade -- da hatten wir eigentlich gar keine rechte Vorstellung wie wir das angehen sollten. Denn gesteckt hatten wir bis dato noch nicht aber : warum nicht?


Blumen herstellen gut, das konnten wir ja schon und was Größe und Form anging haben wir einfach Verschiedenes ausprobiert. Wobei Tanja sich auf die großen Blüten konzentrierte und ich den Rest übernahm. Natürlich haben wir zu viele Blumen hergestellt aber es ist immer besser ein paar Blumen „in petto“ zu haben. Achtung Bruch! 
  Außerdem : “Übung macht den Meister“ und man stellt fest, dass Blüten und Blätter mit der Zeit viel feiner werden und das Gefühl für das Arbeiten mit der Blütenpaste auch immer besser wird.



Tortenteller für die untere Torte schon einige Tage vorher mit Fondant (kein Modelierfondant) beziehen und gut trocknen lassen. Hübsche Borte um den Rand der Torte kleben.
Torten backen, auf Pappscheiben setzen, füllen, mit Buttercreme bzw. Ganache einstreichen, kühl stellen, am nächsten Tag mit weißem Fondant deckeln und los gings!!
In die untere Torte, nach dem Deckeln, 5 Strohhalme stecken und diese so abschneiden, dass sie mit der Fondantdecke abschließen. Die kleinere Torte auf eine dünne Tortenplatte setzen und diese dann mittig auf die untere Torte stellen. (ein gutes Auge und eine sichere Hand sind dabei echt von Vorteil)



Im Internet hatten wir vorab schon mal nach Videos etc. für Stecken von Kaskadentorten etc. gesucht. Das, was wir gefunden haben, hat uns nicht wirklich weitergeholfen und so blieb nur: selbst ist der Mann bzw. die Frauen! Wir wollten nicht, dass die Drähte der Blumen direkt in die Torte gesteckt wurden denn wer isst schon gerne Kuchen in dem Blumendraht steckt! Wir jedenfalls nicht!

 
Also haben wir aus weißem Fondant einen breiten, etwas dicker ausgerollten Streifen geschnitten und diesen über mehreren Strohhalmen in Falten gelegt.  Diesen Faltenwurf etwas antrocknen lassen und so über beide Torten gelegt wie wir die Blumen stecken wollten.
Tanja legte sich die Blumen zurecht und fing oben mit einem Blumengesteck an und dieses setzte sich dann wie eine Kaskade (Wasserfall) bis auf den unteren Rand der Torte fort.


Eigentlich wollten wir gar keine Blätter bzw. nur ein paar nehmen.
Stellten dann aber rasch fest, dass das Grün einen sehr schönen farblichen Akzent setzte und dadurch die rosa und weißen Blüten viel besser zur Geltung kamen.
Eins darf man aber nicht sein wenn man die Blumen steckt: zimperlich!
Ich muss sagen, Tanja machte das richtig gut.
Aber jedes Mal wenn es „knack“ machte tat ich so als hätte ich nichts gehört! Hab ich aber!!
Aus unserer „Trickkiste“ holten wir dann am nächsten Tag noch ein paar weiße Schmetterlinge um davon abzulenken, dass die obere Torte während des Blumensteckens (Druck beim „Verankern“ der Blumen) leicht mittig eingesackt war.


Wer es nicht besser wusste ging davon aus, dass es genau so geplant war.
War es natürlich auch (zwinker)!!!!!


Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Marienkäfer-Kuchen zum Verlieben...

by Annegret
... Oder wow, wie der guckt :)


Zum 1. Geburtstag ,der Tochter einer Freundin, sollte es ein kleiner Marienkäfer-Kuchen sein- 
Gefüllt wie ein Maulwurfskuchen mit Ganache Schokoladenganache.
Wir haben in einer kleinen halbkugeligen Form unseren Marienkäfer gebacken und nach dem
Auskühlen den Kuchen mit Straciatellacreme und Bananen gefüllt.

Für den Marienkäfer habe ich bereits eingefärbten Fondant in schwarz und rot gekauft. (Denn
weißen Fondant so einzufärben, dass man diese knalligen Farben hinbekommt, wenn überhaupt,
kostet wahnsinnig viel Farbe und das Ergebnis ist lange nicht so gut!)
Ungefähr 2 Drittel des Kuchens wurde mit dem roten Fondant und das letzte Drittel mit dem
schwarzen Fondant bekleidet. (Wobei es darauf ankommt, dass keine Lücke zwischen den
beiden Fondantfarben entsteht). 

Auf den roten Fondant klebte ich dann mit dem Zuckerkleber schwarze Punkte auf. Dann kamen
noch die Augen und die Fühler dazu und eine kleine gelbe Fondantschleife und fertig war der „super süße Marienkäfer“!

Ich deckelte dann eine dünne Tortenplatte mit hellgrünem Fondant und setzte den Marienkäfer
Kuchen darauf. Um den Marienkäfer herum klebten wir grüne Blätter, so das es so aussah als säße
er auf einem Blätterbett. Das war jetzt der „Topper“ für unsere Torte!
Die Grundtorte füllten wir mit Schokoladencreme und ummantelten diese dann mit Schokoladen-
ganache. Auch hier eine hellgrüne Fondantdecke. An den Rand der Torte klebten wir kleine
Zuckerblumen und unten herum Gräser und kleine Tiere wie Grille, Schnecke und kleine Spatzen
(hergestellt mit meiner Mould).

Die fertige Torte setzten wir jetzt auf den Tortenteller und prägten dann „Gras“ und klebten dieses
rund um die Torte. (Prägung von Gras: kleine grüne Fondantstückchen nehmen, mit den Händen grob glätten und mit einem Blattpräger o.ä. dicht an dicht prägen.) 


Da ist er, der Marienkäfer Kuchen zum Verlieben und wie immer :
zum Essen beinahe viel zu schade!

Dienstag, 5. April 2016

Okapi on Tour...

by Annegret
... oder eine 3D Torte zum Geburtstag



Im Januar fragte mich mein Bruder ob ich einen Kuchen für seinen Sohn zum 30. Geburtstag backen könnte.
Tipps für den „Topper“ bekam ich 3. Wobei ich mit dem Hinweis auf eine alte Vorliebe für die Gruppe „Take That“ nicht wirklich etwas anfangen konnte.
Dann kam noch ein Hinweis auf ein Okapi. Ob ich so etwas auch „könne“?
Ich bat erstmal um 2 Tage Bedenkzeit um mir Okapis im Internet anzusehen. Dabei fand ich sogar ein Video auf dem man lernt ein Okapi zu malen. Also malte ich 3 Okapis, schnitt das schönste aus und teilte meinem Bruder mit, dass ich die Okapitorte in Angriff nehmen wollte.
Daraufhin schickte er mir eine Mail die meinen Neffen mit „seinem Okapi“ zeigte: Es war mit den Jahren zu seinem Maskottchen geworden und ein „dickes Kuscheltier“! AHA!

Ich hatte gelesen, dass ein Okapi eine Waldgiraffe ist und musste jetzt feststellen, dass dieses „Okapi“ dem wirklichen Okapi bis auf die dunklen Streifen in absolut nichts ähnelte!
Eigentlich dachte ich das hier wäre einfacher „hinzukriegen“! Also: ran an die Sache!
Aus Rice crispy (Rezept: )habe ich den groben Körper geformt und dann erkalten lassen.
Am nächsten Tag den Körper mit weißem Fondant bezogen und die Unebenheiten damit beseitigt. Den Rücken, sowie Bauch, Brust und Hinterkopf bedeckte ich dann mit braunem Fondant und schwarze Streifen klebte ich auf die Beine. Ein breiter brauner Streifen mittig auf die Schnauze geklebt, schwarze Hufe und die schwarze Schnauze vervollständigten dann das Okapi. Nicht zu vergessen die wirklich wunderhübschen „Kuhaugen“ mit den langen Wimpern.

Hab vergessen zu erwähnen, dass mir der Kopf bestimmt 2 Mal aus dem Körper gebrochen ist weil ich immer wieder am „nach richten“ war! (Das Okapi war einfach zu kopflastig!)
Außerdem war ich kurz davor alles „in die Tonne“ zu schmeißen! Aber dann hielt das Ganze doch! Habe einfach einen Hang „zum Großen“!!!!

Dann bekam mein Okapi noch eine Schleife an den Schwanz, einen schwarzen Zylinder auf den Kopf , ein rotes Band mit Herzen um den Hals und: eine lange Zunge! Fertig war die hübsche Okapikuh!
Als Kuchen wurde gewünscht: (30 x 40) Schokoladenkuchen mit Schokoladenfüllung und Birnen.
Gedeckelt mit weißem Fondant und dann mit verschiedenen Erdtönen bepudert.
Da das Okapi genauso wie die Giraffen Blätter usw. frisst, habe ich Blätter und Gräser, sowie Äste ausgestochen und an den Tortenrand geklebt und anschl. ebenfalls bepudert.

Die Worte „Okapi on tour“ (Das Original hatte schon sehr viel von der Welt gesehen) in blauen Buchstaben ausgestochen und auf die Torte vor das Okapi geklebt.
Und natürlich, nicht zu vergessen: 30 Jahre alt – noch ledig – heißt: fegennnnnnnnnnnnnn!
Also kamen noch ein Besen samt Scherben sowie eine aus Rice crispy geformte 30 hinzu und
voila
hier ist mein OKAPI ON TOUR!

Mein Neffe stellte das Foto noch am gleichen Abend ins Internet – ich denke – das sagt alles!

Dienstag, 2. Februar 2016

HSV Hochzeitstorte zum Polterabend...

by Annegret 
... Oder eine Torte für 2 junge Leute die sich über den Sport und die Liebe zum HSV kennengelernt haben 


Es sollte unbedingt eine HSV Torte mit Erdbeerfüllung auf hellem Boden sein.
Im Internet holte ich mir einige Anregungen für den Aufbau des Spielfeldes usw..
Ich entschloss mich für einen halben Fußball, auf den ich das Brautpaar setzen würde, um diesen dann auf das Spielfeld zu kleben. 



Ich nahm eine große, rechteckige Backform (30x40) für das Spielfeld und eine kleine Form für den halben Fußball. Backte einen hellen Rührteig, füllte diesen wie gewünscht mit Vanillepudding und ganz vielen angedickten Erdbeeren.
Später verkleidete ich den Kuchen mit Vanille-Buttercreme stellte diesen über Nacht in den Kühlschrank und deckelte dann den rechteckigen Kuchen am folgenden Tag mit dem am Vortag bereits eingefärbtem grünem Fondant. 


 Als Tortenplatte diente ein Bilderrahmen in der passenden Größe.
Für die Tore habe ich ein Muster von unserem Tip kick Tischfußballspiel genommen. Es war einfacher als gedacht danach die beiden Tore aus Fondant herzustellen da ich nur verschieden breite Fondantstreifen herzustellen brauchte und diese dann wie ein Netz auf den provisorischen Rahmen zu kleben. ( Plastikdose ) -Gut trocknen lassen. 


 Den halben Fußball stellte ich aus rice crispi ebenfalls bereits einige Tage vorher her und deckelte diesen mit weißem Fondant. Das "Muster" auf dem Ball hat mir allerdingsKopfzerbrechen bereitet. Ich hatte mir extra schwarzen Fondant gekauft denn schwarz selber einzufärben kostet viel Farbe. Der Nachteil bei dem gefärbtem schwarz ist, der färbt gewaltig ab. Also Obacht! 
Habe dann mit einer 5-eck Form mehrere Formen in weiß und schwarz ausgestochen und versucht diese Naht an Naht aneinander zu kleben. Hat nicht wirklich geklappt. Alles wieder runter und auf ein Neues: Diesmal die Felder kleiner zugeschnitten. War zwar auch nicht perfekt, ließ sich aber sehr gut durch Gras kaschieren. Gottseidank!
(es gibt auf you tube Videos mit nleitungen dazu) 


 Vorher habe ich noch eine kleine Tortenplatte mit grünem Fondant bezogen auf die ich dann den Ball klebte. Das Brautpaar wurde von mir sitzend modelliert und dann auf eben diesen Ball geklebt.
Das Brautpaar modellierte ich übrigens bereits eine gute Woche vorher - was sich im Nachhinein als sehr klug herausstellte, denn der Hochzeitsanzug vom Bräutigam bekam Risse! 
 Aber auch diese konnte ich vernünftig beseitigen da ich ja genügend Zeit für derartige „kleine Pannen“ eingeplant hatte. 


 Der Bräutigam hatte zu einer ¾ Anzugshose Fußballschuhe an und auch die Pumps der Braut bekamen ein paar Stollen. Zusätzlich stellte ich noch einen HSV- Schal her und legte diesen dem Brautpaar über die Schultern. 
 Nun noch einige Streifen für die Spielfeldbegrenzungen und fertig war das Spielfeld.
Da ich noch eine Silikonform mit verschiedenen Fußballmotiven hatte, beschloss ich einige Figuren damit herzustellen und am Rand des Kuchens anzukleben.
Am unteren, äußeren Rand der HSV Torte befestigte ich „Gras“ und in den Zwischenraum streute ich schwarzes Zuckergranulat.
Dann noch eine größere HSV- Fahne an den Rand geklebt und den Pumps der Braut gekonnt auf dem Spielfeld in „Szene“ gesetzt...


... und voila, hier ist sie, die heiß ersehnte HSV Torte!

Dienstag, 3. November 2015

Ein Blick ins Weihnachtszimmer- festgehalten in Fondant...

by Annegret 
... Oder unsere Torte am 25.Dezember

Diese Weihnachtstorte war die Krönung der Kaffeetafel bei unserem traditionellem 1.Weihnachtstag Treffen mit unserer Familie.
Die Idee dazu habe ich aus dem Magazin „Magie des Zuckers, Ausgabe Dezember 2012.
Es gibt da eine meines Erachtens wirklich sehr gute „step by step“ Anleitung.
Und für die Torte gilt wie das Wort Tradition schon sagt: Heller Boden, Erdbeer- Rhabarber – Vanillepudding - Füllung und Schokoladenganache. Denn: der eine mag keine Kirschen, der andere keine Pfirsiche usw.. Aber Erdbeer /Rhabarber mögen alle! 

Arbeitsschritte:
Eine kleine, dünne Tortenplatte mit weißem Fondant bezogen, mit einem Schneekristall Ausstecher geprägt und leicht mit der Farbe Champagner bestäubt. Fertig war der Teppich.
Dann das Kleinkind modelliert, auf den Teppich geklebt und noch einige Geschenke aus Fondant mit farbigen Fondantschleifen geschmückt und ebenfalls auf den Teppich geklebt.

Für den Tannenbaum habe ich eine Eistüte genommen, da ich dafür weniger Fondant brauche und der Baum dann auch nicht mehr ganz so schwer ist.
Grüne Zweige, silberne Tannenzapfen, einen goldenen Stern für die Spitze und weiße Kugeln (mit Metallicfarbe bemalt) zum Schmücken hergestellt. Alles Stück für Stück an und um die Eistüte herum geklebt.
Man sollte die Zweige übrigens Lage für Lage ankleben und in der gewünschten Form, evtl. mit Zahnstochern oder ähnlichem fixiert, trocknen lassen, da der Baum sonst etwas aus der Form geraten könnte. 


Zum Schluss kann man die gesamte Torte noch mit Schneepuder oder Schneekristallen verschönern.
Auf der Tortenplatte dann kleine Schneebälle verteilt und an den Rand der Torte noch ein Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten aus weißem Fondant (gibt es als Ausstecher) befestigt
und fertig war das „Prachtstück“!
Es wurde übrigens bis auf die Schneekugeln kein einziges Stück des „Weihnachtszimmers“ gegessen!

Mal sehen, was wir uns für dieses Jahr vornehmen und allen unseren „Besuchern“ wünschen wir eine wunderschöne Weihnachtszeit.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Zum Geburtstag viel Süßes aus Ganache und Icing...

...Oder alles Gute zum 30igsten


Vor einer Weile feierte eine Freundin von mir ihren 30. Geburtstag in ihrem Garten und da durfte natürlich das passende Gebäck nicht fehlen :)
Und was liegt für diesen Anlass näher als Blüten, pink und die 30 aus Zucker ...


Für die große Blüte kamen unsere großen Rosenblatt-Ausstecher zum Einsatz. Die ausgestochene Blütenpaste habe ich mit dem Balltool bearbeitet und am Rand ausgedünnt. Nun habe ich erst 5 Blätter in der vorbereiteten Schüssel arangiert, mit Zuckerkleber geklebt, leicht antrocknen lassen und vorsichtig mit Puderfarbe eingestäubt. Jetzt habe ich 3 weitere Blätter (eine Nummer kleiner) in die Mitte des äußeren Blüttenrings geklebt und einen Blumenstempel eingesetzt und das Ganze erneut mit Puder eingestäubt.


Die fertige (und völlig durchgetrocknete) Blüte habe ich am Tag der Gartenparty zusammen mit verschiedenen Blättern auf eine Vanille-Himbeer- Ganachetorte (20cm) gesetzt.


Bei den kleinen bunten Leckereien handelte es sich um Zitronen- Baiser und Schoko- Nuss Muffins, Dickmann Minimuffins und Vanillekeksen mit Royal Icing.


Kleine Blüten aus Rollfondant für die Minimuffins und eine dicke pinke Schleife um den Kuchen rundeten die Deko ab...


Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 4. August 2015

Süße Babykekse StepbyStep

... Oder it's a BOY


Immer mehr Bekannte und Freunde heiraten und bekommen Kinder und leider wohnen einige dieser neuen kleinen Familien viel zu weit weg für einen Babybesuch :/ 
Trotzdem will man Ihnen natürlich ein kleines Geschenk zukommen lassen und was wäre besser als in dieses Päckchen auch noch selbstgemachte Schokoladenkekse zu legen :) YAMMY


Für die Babygesichter einfach eure lieblings Ausstechkekse backen und Kreise ausstechen.
Sind die Kekse abgekühlt hautfarbenen Fondant ausrollen und mit dem gleichen Kreisaustecher wie zuvor Kreise ausstechen. Ich klebe " das Gesicht" bei Schokokeksen immer gerne mit Nutella an den Keks ;)
Für die Mütze wieder einen Kreis ausstechen ( ich habe braun gewählt weil ich die Kombination mit hellblau sehr schön finde) und  etwa das obere Drittel s.o. sauber abtrennen und mit Zuckerkleber auf dem Gesicht fixieren. Für einen Jungen klassisch, habe ich nun einen schmalen Streifen hellblauen Fondant mit dem Messer geschnitten und als Rand an die Mütze geklebt. Mit meinem Werkzeug habe ich nun vorsichtig ein Muster in den Rand geprägt. 


Weiter ging es mit dem Schnuller. Hierfür habe ich mit einer Icing-Tülle kleine Kreise ausgestochen und mittig im unteren Drittel des Gesichts angeklebt. Aus Fondantschnipseln habe ich dann eine kleine "Wurst" geformt und diese auf dem Schnuller befestigt. 
 Schnell noch kleine "Nasen" geformt und mit einem halbrunden Werkzeug die Augen "gestochen" und fertig waren diese süßen kleinen Babygesichter :)


Und damit die kleinen Jungs im Päckchen nicht so einsam waren habe ich mit meinen Babyausstechern  auch noch ein paar Strampler, Schaukelpferde und Kinderwagen gebacken. Den Fondant mit den Ausstechern noch mal geprägt und wieder mit Nutella auf den Keks geklebt. Zum Schluss habe ich mit meiner Rainbow Dust Metallic Food Paint noch einige Akzente gesetzt :)

Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 2. Juni 2015

Der Angler zum 60. igsten Geburtstag...

by Annegret
... Oder wozu Salzstangen alles gut sind!


Unser Freund nullte im letzten Jahr zum 6. Mal und da wir uns oft gegenseitig zu den Feiern eine Torte mitbringen bot es sich geradezu an mir etwas Besonderes für ihn auszudenken.
Nun musste nur noch eine Idee her.
Hobby: grillen, angeln, Camping
Für zwischendurch und/oder nach Feierabend: Salzstangen, Hanuta, Eis und sein Bierchen.

Ich beschloss eine Anglertorte für ihn zu machen.
Also stellte ich aus Fondant einen Angler in Gummistiefeln her.
Kommentar meines Sohnes zu dem Gesicht des Anglers: „der hat ja so ein debiles Grinsen im Gesicht!“
Aus Pappe schnitt ich einen Kreis in Größe der Torte aus und bedeckte diese mit blaugrünem Fondant für den See.
Zusätzlich benötigte ich noch gelbbraunen Fondant für den Sand und grünes Gras, welches ich mit meiner Knoblauchpresse herstellte, sowie einige kleine schwarzgraue Steine.
Dann formte ich noch einen größeren Stein auf welchem ich dann den Angler mit Zuckerkleber befestigte. 

Noch ein paar kleine Blüten und einen Eimer sowie die Leine mit der Angel hergestellt und natürlich noch einen alten Schuh den der Angler aus dem Wasser ziehen sollte.
So schön so gut.
Zwischenzeitlich fing ich an ein Gedicht passend zu der Torte zu reimen, wobei ich den Text öfter verwarf und schließlich die Torte dem Text anpasste indem ich noch einen silbrigen Fisch, einen roten Kugelfisch und einen blauschwarzen Rochen hinzufügte. 

Es wurde ein Schokoladenkuchen mit Erdbeer Rhabarber Füllung und Schokoladenganache.
Auf den Kuchen setzte ich den Teich mit dem Angler.
Vorher klebte ich noch den „alten“ Stiefel in den See und rund um die Torte dicke Salzstangen die ich alle auf Tortenhöhe gekürzt hatte. (Was übrigens sehr zeitaufwendig war und ich mehr Salzstangen benötigte als gedacht (Bruch)! 

Auf der Rückseite der Torte hatte ich einen schmalen Streifen frei von Salzstangen gelassen und klebte hier noch blauen Fondant drüber um einen Wasserlauf darzustellen.
Daran befestigte ich jetzt den kleinen Fisch, den Kugelfisch und den Rochen. Fertig 

Auszug aus dem Gedicht zur Torte.
(Es geht dabei um einen Angler der an einem heißen Sommertag auf Wunsch seiner Frau an einem See sitzt um Fische für das Abendessen zu angeln.
Er nickt ein und träumt von ganz vielen Fischen. Als er wach wird hat er aber lediglich einen alten Stiefel aus dem See gefischt.) 
„Wütend packt er seine Angelsachen und hört beim davon stapfen plötzlich ein schallendes Lachen.
Er schaut sich um und was er da erblickte, das trieb seinen Blutdruck bis ganz nach oben, bis an die Spitze.
Wenn er das erzählte, das würde ihm niemand glauben, er glaubte es ja selber kaum und hielt es für besser zu behaupten es sei ja nur ein blöder Traum.
Aber wir wissen es natürlich besser!!!!
Er sah nämlich einen Rochen und einen Kugelfisch, die schüttelten sich lachend, wie alte Genossen,
die Flossen und haben seinen Abgang sichtlich genossen!
Eines aber war gewiss, heute kam kein Fisch auf des Anglers Tisch!“ 

Die Meinung zur Kombination von Salzstangen und Schokoladentorte war geteilt.
Einige verschmähten doch tatsächlich die Salzstangen und aßen die Torte lieber „pur“.
Dafür aber gerne ein Stückchen mehr ;)

Viel Spaß beim nachmachen...