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Dienstag, 5. April 2016

Okapi on Tour...

by Annegret
... oder eine 3D Torte zum Geburtstag



Im Januar fragte mich mein Bruder ob ich einen Kuchen für seinen Sohn zum 30. Geburtstag backen könnte.
Tipps für den „Topper“ bekam ich 3. Wobei ich mit dem Hinweis auf eine alte Vorliebe für die Gruppe „Take That“ nicht wirklich etwas anfangen konnte.
Dann kam noch ein Hinweis auf ein Okapi. Ob ich so etwas auch „könne“?
Ich bat erstmal um 2 Tage Bedenkzeit um mir Okapis im Internet anzusehen. Dabei fand ich sogar ein Video auf dem man lernt ein Okapi zu malen. Also malte ich 3 Okapis, schnitt das schönste aus und teilte meinem Bruder mit, dass ich die Okapitorte in Angriff nehmen wollte.
Daraufhin schickte er mir eine Mail die meinen Neffen mit „seinem Okapi“ zeigte: Es war mit den Jahren zu seinem Maskottchen geworden und ein „dickes Kuscheltier“! AHA!

Ich hatte gelesen, dass ein Okapi eine Waldgiraffe ist und musste jetzt feststellen, dass dieses „Okapi“ dem wirklichen Okapi bis auf die dunklen Streifen in absolut nichts ähnelte!
Eigentlich dachte ich das hier wäre einfacher „hinzukriegen“! Also: ran an die Sache!
Aus Rice crispy (Rezept: )habe ich den groben Körper geformt und dann erkalten lassen.
Am nächsten Tag den Körper mit weißem Fondant bezogen und die Unebenheiten damit beseitigt. Den Rücken, sowie Bauch, Brust und Hinterkopf bedeckte ich dann mit braunem Fondant und schwarze Streifen klebte ich auf die Beine. Ein breiter brauner Streifen mittig auf die Schnauze geklebt, schwarze Hufe und die schwarze Schnauze vervollständigten dann das Okapi. Nicht zu vergessen die wirklich wunderhübschen „Kuhaugen“ mit den langen Wimpern.

Hab vergessen zu erwähnen, dass mir der Kopf bestimmt 2 Mal aus dem Körper gebrochen ist weil ich immer wieder am „nach richten“ war! (Das Okapi war einfach zu kopflastig!)
Außerdem war ich kurz davor alles „in die Tonne“ zu schmeißen! Aber dann hielt das Ganze doch! Habe einfach einen Hang „zum Großen“!!!!

Dann bekam mein Okapi noch eine Schleife an den Schwanz, einen schwarzen Zylinder auf den Kopf , ein rotes Band mit Herzen um den Hals und: eine lange Zunge! Fertig war die hübsche Okapikuh!
Als Kuchen wurde gewünscht: (30 x 40) Schokoladenkuchen mit Schokoladenfüllung und Birnen.
Gedeckelt mit weißem Fondant und dann mit verschiedenen Erdtönen bepudert.
Da das Okapi genauso wie die Giraffen Blätter usw. frisst, habe ich Blätter und Gräser, sowie Äste ausgestochen und an den Tortenrand geklebt und anschl. ebenfalls bepudert.

Die Worte „Okapi on tour“ (Das Original hatte schon sehr viel von der Welt gesehen) in blauen Buchstaben ausgestochen und auf die Torte vor das Okapi geklebt.
Und natürlich, nicht zu vergessen: 30 Jahre alt – noch ledig – heißt: fegennnnnnnnnnnnnn!
Also kamen noch ein Besen samt Scherben sowie eine aus Rice crispy geformte 30 hinzu und
voila
hier ist mein OKAPI ON TOUR!

Mein Neffe stellte das Foto noch am gleichen Abend ins Internet – ich denke – das sagt alles!

Dienstag, 5. Mai 2015

Oma die Zweite im Jugendstil ...

by Annegret
 ...Oder ein Caketopper zum 80. Geburtstag


Die Schwiegermutter meiner Freundin feierte Anfang letzten Jahres ihren Geburtstag und ich wurde gebeten einen Fondant Caketopper mit einer „Oma“ zu machen.
Ein großes Hobby der alten Dame ist das Kartenspiel und daher bot es sich geradezu an etwas mit „Karten zu machen!“
Meine Freundin wollte eine Marzipan-Kirschtorte backen und ich sollte lediglich für die Dekoration sorgen.

Daher besorgte ich mir ein cake board überzog dieses mit Fondant den ich dann mit einem meiner Ausstecher prägte.
Anschließend puderte ich das cake board in verschiedenen Gelb-und Rottönen und verlieh dem Ganzen etwas Glanz durch Glanzspray und schon hatte ich einen sehr schönen Teppich.


Dann kam die Oma dran:
Die Oma trimmte ich auf „jugendlich“ denn wer will schon gerne „alt“ aussehen!!!!!!!!


Ein guter Rat: wenn ihr der Meinung seid, dass das Gesicht okay ist, fangt bloß nicht an noch etwas verändern zu wollen indem ihr noch nach pudert oder ähnliches, das geht nur „in die Hose“!!
(heißt: ein neuer Kopf muss her!) 


Eine Herausforderung war auch die Brille.
Irgendwie sahen alle Versuche doof aus. Aber beim Herumprobieren entstand dann diese Kreation und passte auch gut zu dem „Jugendstil“! 


Jetzt kam der Sessel dran auf dem die Oma sitzen sollte. Hergestellt habe ich diesen aus Rice Crispy Masse (Rezept). Ich formte also den Sessel und 1 kleines sowie ein etwas größeres Kissen.
Ließ diese gut aushärten und überzog alles dann mit braun eingefärbtem Fondant dem ich etwas orange beigemischt aber dieses nicht ganz verknetet hatte.
Das etwas größere Kissen nutzte ich als Fußschemel.
Auf das Sitzkissen klebte ich noch 2 dünn ausgerollte und ausgestochene gelbe Blüten.

Da ich keine Ausstecher für die Karten hatte bemalte ich diese per Hand.


Schick in türkisfarbener Jacke mit weißem Kragen, fliederfarbenem Kleid und orangen Pantoffeln, dazu strahlende blaue Augen und das Silberhaar, rote Lippen, blaue Perlenohrringe und nicht zu vergessen, der schwarze Handstock, so klebte ich die Oma in ihren Sessel und diesen anschließend auf den Teppich.
Noch einige Karten in Omas Hand und rundum drapiert und fertig!

Natürlich war auch hier wieder die Freude groß und schon am nächsten Tag stand das cake board samt der Oma gut unter einer Plastiktüte verpackt auf dem Wohnzimmertisch damit sie nicht so schnell einstaubt!

Irgendwie süß!

Dienstag, 7. April 2015

Süßer Glücksengel zum Geburtstag...

by Annegret
... Oder zurück zu den Anfängen :)

Letztes Jahr, im Januar 2014, wurde eine liebe Cousine meines Mannes 70 Jahre alt und lud uns zu diesem Ehrentag ein.
Für mich wieder eine Gelegenheit das Modellieren zu üben. Schnell hatte ich mich für eine kleine Torte mit einem Glücksengel entschieden und machte mich an die Arbeit.
Eine gute Anleitung zur Herstellung dieser Figur lieferte mir erneut das Buch „Betty`s Sugar Dreams von Bettina Schliephake – Burchardt . (auch gut für Anfänger geeignet) 



Später wurde mir dann von der Familie Folgendes überliefert:
Ich habe mich so sehr über den Glücksengel gefreut, dass ich die Torte gar nicht anschneiden mochte aus Angst etwas kaputt zu machen und habe daher die Torte auf die Anrichte in meinem Wohnzimmer gestellt.
Und jedes Mal, wenn mein Blick auf den Engel fiel, hat er mich an meine wunderschöne Geburtstagsfeier erinnert!!! 


Dienstag, 26. August 2014

Ein Clown-Mädchen als Gutschein...

by Annegret

... Oder Schuhe sind immer eine gute Idee


Als ich darüber nachdachte was ich meiner Tochter zum Geburtstag schenken wollte kam ich auf folgende Idee: Ein Gutschein über ein Paar Schuhe nach Wunsch.
Aber es sollte kein „0 8 15“ Gutschein werden da ich gleich zwei „Fliegen mit einer Klappe“ schlagen wollte.
Und das hieß in diesem Fall: Torte plus Gutschein : Torten-Schuh-Gutschein!
Gedacht - getan


Einen Stracciatella Rührkuchen in einer großen Herzform gebacken und am nächsten Tag gefüllt mit extra fruchtigem Erdbeer Pürree und leckerer Vanille Buttercreme.


Mit der Buttercreme bestrichen und kühl gestellt. Am nächsten Tag mit Fondant gedeckelt und abermals kühl gestellt – und das alles auch noch heimlich wegen des Überraschungseffektes.
Nur gut, dass wir genug Platz haben!!
Bei der Dekoration war das „heimlich“ allerdings nicht ganz so einfach da meine Tochter zum Glück nicht allzu neugierig – dafür aber an allem stark interessiert ist!


Und natürlich ahnte sie gleich, dass das Clown Mädchen, übrigens eine Anregung aus dem Buch Betty`s Sugar Dreams, und die vielen einzelnen Schuhe, (eigene Idee) für ihre Geburtstagstorte gedacht waren. (warum aber nur je ein Schuh?)


Spät abends habe ich dann die Torte fertig dekoriert und hier seht ihr auch schon das Ergebnis.
Keine Frage, die Torte ist gut angekommen, hat lecker geschmeckt, und der „Gutschein“ wurde mittlerweile auch schon eingelöst. 



AN MAMA:
 Danke, für diese tolle Torte und ntürlich die neuen Schuhe :) Haben zwar nach unserem Brunch nicht den ganzen Kuchen geschafft, aber auch am zweiten und dritten Tag war alles noch super lecker!!! 

Und für alle die nicht dabei waren, hier ein paar Bilder von meimem Ehrentag...



Dienstag, 8. April 2014

Eine (Wollknäuel) Runde Sache...

by Annegret 
 ... oder was man sich unter einer strickenden Oma so vorstellt


Meine Freundin wünschte sich für ihre Mutter zu deren 85. Geburtstag eine besondere Geburtstagstorte. Klein aber fein sollte sie sein . 
Auf meine Frage was sie sich denn so gedacht hätte, meinte sie nur: „das macht ihr schon!“
 Wichtig war ihr nur die Jahreszahl und vielleicht noch etwas mit „stricken!“ Na prima! 
Tanja fand dann im Internet ein Bild mit einer kleinen „Holzfigur auf einem bunten Wollknäuel und druckte es mir aus. 
Ich war begeistert und fing gleich mit der Modelage an. Allerdings modellierte ich eine Oma mit Fliegerbrille die auf einem bunten Wollknäuel saß. 


Sie trägt wie auf dem Foto zu sehen ein Häubchen und die Zahl 85 (natürlich ist sie mal wieder nicht ganz so klein geworden, aber ich verspreche Besserug ^^) Das Wollknäuel herzustellen war einfacher als gedacht und im Nu fertig. 

Schokokuchen gebacken, mit Birnenmousse gefüllt, eingestrichen mit leckerer Vanillebuttercreme und dann mit den bunten Fondantsträngen gedeckelt bzw. beklebt. 
Anschl. die strickende Oma daraufgesetzt und festgestellt, dass der Rock von der Oma zu steif ab stand da er schon zu hart geworden war. (für das nächste Mal im Hinterkopf abgespeichert) Noch einige bunte Wollknäuel dazu et voila: Alle Kriterien bestens erfüllt und meine Freundin hat sich riesig gefreut. 


Dann ging es damit auch gleich los zur Kaffeetafel und ob ihr es glaubt oder nicht: 
Weder Kuchen noch Oma wurden gegessen dafür aber von allen bestaunt. 
Die Oma sitzt übrigens noch heute im Wohnzimmer auf ihrem Ehrenplatz und der leckere Kuchen? Tja, ich denke, der hat sich so langsam „verabschiedet“!!!!!!!!!!!!!!