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Freitag, 31. August 2018

Familie Eisbär...

by Annegret
...Oder ein eiskalter Tortenrtopper


In Vorfreude auf den kommenden Winter hier ein paar Eisbären in ihrem Element.
Die Platte weiß gedeckelt. Verschieden große Schneekugeln gerollt und ein weißes Herz
aus Fondant hergestellt.
Um die Schneelandschaft anzudeuten habe ich einige unterschiedlich hohe Fondanthaufen auf die Platte geklebt und in Form gedrückt.


Aus ganz leicht angefärbtem Isomalt habe ich die Eisberge hergestellt.
Die Rückseite der Eisberge habe ich später mit Fondant überzogen. Dadurch kamen die Eisberge meiner Meinung nach erst richtig zur Geltung und der Topper sah auch auf der Rückseite schön aus.
Das war bis hierher ziemlich einfach. Aber dann kamen die Eisbären dran!
Haben wir geflucht. Ich weiß nicht wie oft wir die Gesichter geformt haben bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Mal hatte die Eisbärmutter eine Hundeschnauze und dann wiederum passte der Kopf nicht zum Körper usw..


Aber dann hatten wir es endlich und klebten die Eisbärmama zusammen mit ihren beiden kleinen Jungen dekorativ auf die Winterlandschaft.
Die Eisberge bekamen noch etwas Perlmuttglanz. Hagelzucker wurde großzügig auf der Platte
verteilt. Dann noch Schnee und ganz viel Glitzer (natürlich alles essbar) drüber gestreut und fertig war unsere Eisbär-Idylle!
Ein toller Topper für jede Art von Wintertorte...


Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 31. Oktober 2017

Einhorn, Regenbogen und Goldtopf, absolut fabelhaft...

by Annegret
... Oder voll im Trend?!


 
Meine Nichte feierte dieses Jahr ihre Konfirmation. Und da ich schon für ihren Bruder zur Konfirmation eine „Froschkönig Torte“ mitgebracht hatte fragte sie schon mal so leise vorab an ob
ich evtl. vielleicht auch eine Einhorntorte für sie machen könnte.
Das war mal eine Herausforderung wie ich sie liebe. EIN EINHORN ! 


Es sollte eine Erdbeer / Rhabarbertorte werden mit einem Einhorn drauf. So weit so gut.
Ich suchte mir also im Internet bei youtube ein Video zur Herstellung eines Pferdes bzw. Einhorns heraus und schaute es mir mehrere Male immer wieder an.
Druckte mir auch mehrere verschiedene Einhörner bzw. liegende Pferde aus. (Das hat mir wirklich geholfen!)
Dann stellte ich mein Einhorn Schicht für Schicht her und formte so verstärkt die Konturen heraus.
Das funktioniert ganz gut wenn man immer nur ganz wenig Fondant nimmt und diesen mit leicht feuchtem Werkzeug bzw. Finger, verstreicht.(wie spachteln) Wichtig: immer wieder gut trocknen lassen!


Da ich ein liegendes Einhorn modellierte, fiel mir die Gestaltung der Beine wesentlich leichter.
Die Hufe, den Schweif und die Mähne bestäubte ich mit etwas silbernem Glitter,
Für die Mähne stellte ich dünne, pastellfarbene Schnüre her und klebte diese an den Kopf.
Gleiches machte ich für den Schweif. Den drehte ich aber noch kurz in sich bevor ich ihn an das Hinterteil klebte.
Für das Horn wird einfach ein schmaler Kegel hergestellt, dieser in sich gedreht und dann mit einem kleinen Streichholzstück in die Stirn des Einhorns gesteckt und geklebt.
Interessanterweise bereitete mir der Regenbogen viel mehr „Schmerzen“!


Bis ich endlich die Idee hatte den Regenbogen, wie auf dem Foto zu sehen, in sich
zu drehen und dann so an der Torte zu befestigen, hatte ich schon fast keine Lust mehr!
Es war nicht der Regenbogen an sich, sondern viel mehr die Art der Befestigung.
Ich stellte dann noch den goldenen Geldtopf und einige Münzen her sowie einige bunte Blumen und Blüten. Ja, und das war`s dann auch schon mit der Vorarbeit.
Die Torte deckelten wir in einem sehr hellen grün. Etwas mittig vom Rand klebten wir die bunten Blumen und Blüten.
An den unteren Rand der Torte kamen dann noch folgende Worte:
„Friss meinen Sternenstaub Lucy!“


Das fertige Einhorn klebte ich auf eine kleine, weiß gedeckelte Platte.
Diese kam dann, abgestützt durch 4 Strohhalme, (wurden vorher in die Torte gesteckt) auf die Torte.
Um den Übergang von der kleineren Platte zur größeren Torte zu kaschieren, verteilte ich silberne und goldene Streusel auf den Rand und den Rest der Tortendecke.
Den Rand der großen Tortenplatte beklebten wir mit grünem Klebeband und den Platz zwischen Tortenplatte und Torte bedeckten wir mit grün geprägtem Fondant, auf den wir ebenfalls goldene und silberne Streusel streuten.
Fertig war mein prächtiges Einhorn.
Lucy hat gestrahlt

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ein süßer Fratz in der Badewanne...

by Annegret
... Oder etwas passendes für die Babyshower
 


Die Aufgabe war eine „ach, sooo niedliche“ 2-stöckige Babytorte für ein kleines Mädchen zu zaubern. 


Mit unseren Ausstechformen stellten wir Babykleidung bzw. Babywäsche in „Mädchenfarben“ in weiß, gelb und verschiedenen rosa Tönen her.
Um die untere, mit weißem Fondant gedeckelten 26 iger Torte, spannten wir eine „Wäscheleine“ an der wir die Babysachen mit Zuckerkleber befestigten. 



Rund um die Torte klebten wir geprägtes Gras aus Fondant und die Wäschepfähle.
Um der 2. Torte Stabilität zu geben steckten wir in die untere Torte 3 Strohhalme die mit dem Fondant der Torte abschlossen. Die Strohhalme „versteckten“ wir unter 2 ausgestochenen Kinderwagen.


 Dann setzten wir die 2. gedeckelte 20 iger Torte mittig auf die untere Torte. Für den Rand der kleinen Torte rollte ich einen rosa Streifen aus, legte diesen um die Torte und prägte einige Babyfüßchen auf diesem Streifen. Natürlich kam auch der Name des kleinen Mädchen auf das “Band“ sowie 3 weiße Häschen.


 Eine dünne Tortenplatte beklebte ich mit weißem Fondant und prägte diesen wie einen kleinen Teppich um den ich einen weißen Rand klebte.
Jetzt noch die rosafarbene Badewanne, ganz viele Badeperlen sowie den Kopf mit Körper und Armen (eine Hand kommt vor dem Mund) für das Baby.
Das Baby bekam noch eine weiße Badehaube auf und dann:
mit den großen Kulleraugen …....finde ich es einfach unwiderstehlich!!!!!


 Ein Paar Babysocken sowie ein kleiner Badeteppich und dieser „ups, mir ist der Teddy heruntergefallen“ Blick vervollständigten das Bild.
Etwas essbarer „Glitter“ über Wanne und Baby gestreut…..... fertig!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 6. Juli 2016

Zauberhafte Blütenkaskade in weiß und rosa...

... Oder eine zweistöckige Hochzeitstorte mit vielen Experimenten

Was gewollt war:
2 - stöckige Hochzeitstorte mit einer Blumenkaskade in weiß / rosa (verschied. Farbtöne)
Die 26 iger Torte (heller Boden) gefüllt mit Himbeer Mousse / Vanille / Vanillebuttercreme/ Ganache
Die 20 iger Schokoladentorte gefüllt mit Schoko Mousse, Schokotrüffel / Ganache
   Blumenkaskade -- da hatten wir eigentlich gar keine rechte Vorstellung wie wir das angehen sollten. Denn gesteckt hatten wir bis dato noch nicht aber : warum nicht?


Blumen herstellen gut, das konnten wir ja schon und was Größe und Form anging haben wir einfach Verschiedenes ausprobiert. Wobei Tanja sich auf die großen Blüten konzentrierte und ich den Rest übernahm. Natürlich haben wir zu viele Blumen hergestellt aber es ist immer besser ein paar Blumen „in petto“ zu haben. Achtung Bruch! 
  Außerdem : “Übung macht den Meister“ und man stellt fest, dass Blüten und Blätter mit der Zeit viel feiner werden und das Gefühl für das Arbeiten mit der Blütenpaste auch immer besser wird.



Tortenteller für die untere Torte schon einige Tage vorher mit Fondant (kein Modelierfondant) beziehen und gut trocknen lassen. Hübsche Borte um den Rand der Torte kleben.
Torten backen, auf Pappscheiben setzen, füllen, mit Buttercreme bzw. Ganache einstreichen, kühl stellen, am nächsten Tag mit weißem Fondant deckeln und los gings!!
In die untere Torte, nach dem Deckeln, 5 Strohhalme stecken und diese so abschneiden, dass sie mit der Fondantdecke abschließen. Die kleinere Torte auf eine dünne Tortenplatte setzen und diese dann mittig auf die untere Torte stellen. (ein gutes Auge und eine sichere Hand sind dabei echt von Vorteil)



Im Internet hatten wir vorab schon mal nach Videos etc. für Stecken von Kaskadentorten etc. gesucht. Das, was wir gefunden haben, hat uns nicht wirklich weitergeholfen und so blieb nur: selbst ist der Mann bzw. die Frauen! Wir wollten nicht, dass die Drähte der Blumen direkt in die Torte gesteckt wurden denn wer isst schon gerne Kuchen in dem Blumendraht steckt! Wir jedenfalls nicht!

 
Also haben wir aus weißem Fondant einen breiten, etwas dicker ausgerollten Streifen geschnitten und diesen über mehreren Strohhalmen in Falten gelegt.  Diesen Faltenwurf etwas antrocknen lassen und so über beide Torten gelegt wie wir die Blumen stecken wollten.
Tanja legte sich die Blumen zurecht und fing oben mit einem Blumengesteck an und dieses setzte sich dann wie eine Kaskade (Wasserfall) bis auf den unteren Rand der Torte fort.


Eigentlich wollten wir gar keine Blätter bzw. nur ein paar nehmen.
Stellten dann aber rasch fest, dass das Grün einen sehr schönen farblichen Akzent setzte und dadurch die rosa und weißen Blüten viel besser zur Geltung kamen.
Eins darf man aber nicht sein wenn man die Blumen steckt: zimperlich!
Ich muss sagen, Tanja machte das richtig gut.
Aber jedes Mal wenn es „knack“ machte tat ich so als hätte ich nichts gehört! Hab ich aber!!
Aus unserer „Trickkiste“ holten wir dann am nächsten Tag noch ein paar weiße Schmetterlinge um davon abzulenken, dass die obere Torte während des Blumensteckens (Druck beim „Verankern“ der Blumen) leicht mittig eingesackt war.


Wer es nicht besser wusste ging davon aus, dass es genau so geplant war.
War es natürlich auch (zwinker)!!!!!


Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Marienkäfer-Kuchen zum Verlieben...

by Annegret
... Oder wow, wie der guckt :)


Zum 1. Geburtstag ,der Tochter einer Freundin, sollte es ein kleiner Marienkäfer-Kuchen sein- 
Gefüllt wie ein Maulwurfskuchen mit Ganache Schokoladenganache.
Wir haben in einer kleinen halbkugeligen Form unseren Marienkäfer gebacken und nach dem
Auskühlen den Kuchen mit Straciatellacreme und Bananen gefüllt.

Für den Marienkäfer habe ich bereits eingefärbten Fondant in schwarz und rot gekauft. (Denn
weißen Fondant so einzufärben, dass man diese knalligen Farben hinbekommt, wenn überhaupt,
kostet wahnsinnig viel Farbe und das Ergebnis ist lange nicht so gut!)
Ungefähr 2 Drittel des Kuchens wurde mit dem roten Fondant und das letzte Drittel mit dem
schwarzen Fondant bekleidet. (Wobei es darauf ankommt, dass keine Lücke zwischen den
beiden Fondantfarben entsteht). 

Auf den roten Fondant klebte ich dann mit dem Zuckerkleber schwarze Punkte auf. Dann kamen
noch die Augen und die Fühler dazu und eine kleine gelbe Fondantschleife und fertig war der „super süße Marienkäfer“!

Ich deckelte dann eine dünne Tortenplatte mit hellgrünem Fondant und setzte den Marienkäfer
Kuchen darauf. Um den Marienkäfer herum klebten wir grüne Blätter, so das es so aussah als säße
er auf einem Blätterbett. Das war jetzt der „Topper“ für unsere Torte!
Die Grundtorte füllten wir mit Schokoladencreme und ummantelten diese dann mit Schokoladen-
ganache. Auch hier eine hellgrüne Fondantdecke. An den Rand der Torte klebten wir kleine
Zuckerblumen und unten herum Gräser und kleine Tiere wie Grille, Schnecke und kleine Spatzen
(hergestellt mit meiner Mould).

Die fertige Torte setzten wir jetzt auf den Tortenteller und prägten dann „Gras“ und klebten dieses
rund um die Torte. (Prägung von Gras: kleine grüne Fondantstückchen nehmen, mit den Händen grob glätten und mit einem Blattpräger o.ä. dicht an dicht prägen.) 


Da ist er, der Marienkäfer Kuchen zum Verlieben und wie immer :
zum Essen beinahe viel zu schade!

Dienstag, 2. Februar 2016

HSV Hochzeitstorte zum Polterabend...

by Annegret 
... Oder eine Torte für 2 junge Leute die sich über den Sport und die Liebe zum HSV kennengelernt haben 


Es sollte unbedingt eine HSV Torte mit Erdbeerfüllung auf hellem Boden sein.
Im Internet holte ich mir einige Anregungen für den Aufbau des Spielfeldes usw..
Ich entschloss mich für einen halben Fußball, auf den ich das Brautpaar setzen würde, um diesen dann auf das Spielfeld zu kleben. 



Ich nahm eine große, rechteckige Backform (30x40) für das Spielfeld und eine kleine Form für den halben Fußball. Backte einen hellen Rührteig, füllte diesen wie gewünscht mit Vanillepudding und ganz vielen angedickten Erdbeeren.
Später verkleidete ich den Kuchen mit Vanille-Buttercreme stellte diesen über Nacht in den Kühlschrank und deckelte dann den rechteckigen Kuchen am folgenden Tag mit dem am Vortag bereits eingefärbtem grünem Fondant. 


 Als Tortenplatte diente ein Bilderrahmen in der passenden Größe.
Für die Tore habe ich ein Muster von unserem Tip kick Tischfußballspiel genommen. Es war einfacher als gedacht danach die beiden Tore aus Fondant herzustellen da ich nur verschieden breite Fondantstreifen herzustellen brauchte und diese dann wie ein Netz auf den provisorischen Rahmen zu kleben. ( Plastikdose ) -Gut trocknen lassen. 


 Den halben Fußball stellte ich aus rice crispi ebenfalls bereits einige Tage vorher her und deckelte diesen mit weißem Fondant. Das "Muster" auf dem Ball hat mir allerdingsKopfzerbrechen bereitet. Ich hatte mir extra schwarzen Fondant gekauft denn schwarz selber einzufärben kostet viel Farbe. Der Nachteil bei dem gefärbtem schwarz ist, der färbt gewaltig ab. Also Obacht! 
Habe dann mit einer 5-eck Form mehrere Formen in weiß und schwarz ausgestochen und versucht diese Naht an Naht aneinander zu kleben. Hat nicht wirklich geklappt. Alles wieder runter und auf ein Neues: Diesmal die Felder kleiner zugeschnitten. War zwar auch nicht perfekt, ließ sich aber sehr gut durch Gras kaschieren. Gottseidank!
(es gibt auf you tube Videos mit nleitungen dazu) 


 Vorher habe ich noch eine kleine Tortenplatte mit grünem Fondant bezogen auf die ich dann den Ball klebte. Das Brautpaar wurde von mir sitzend modelliert und dann auf eben diesen Ball geklebt.
Das Brautpaar modellierte ich übrigens bereits eine gute Woche vorher - was sich im Nachhinein als sehr klug herausstellte, denn der Hochzeitsanzug vom Bräutigam bekam Risse! 
 Aber auch diese konnte ich vernünftig beseitigen da ich ja genügend Zeit für derartige „kleine Pannen“ eingeplant hatte. 


 Der Bräutigam hatte zu einer ¾ Anzugshose Fußballschuhe an und auch die Pumps der Braut bekamen ein paar Stollen. Zusätzlich stellte ich noch einen HSV- Schal her und legte diesen dem Brautpaar über die Schultern. 
 Nun noch einige Streifen für die Spielfeldbegrenzungen und fertig war das Spielfeld.
Da ich noch eine Silikonform mit verschiedenen Fußballmotiven hatte, beschloss ich einige Figuren damit herzustellen und am Rand des Kuchens anzukleben.
Am unteren, äußeren Rand der HSV Torte befestigte ich „Gras“ und in den Zwischenraum streute ich schwarzes Zuckergranulat.
Dann noch eine größere HSV- Fahne an den Rand geklebt und den Pumps der Braut gekonnt auf dem Spielfeld in „Szene“ gesetzt...


... und voila, hier ist sie, die heiß ersehnte HSV Torte!

Dienstag, 3. November 2015

Ein Blick ins Weihnachtszimmer- festgehalten in Fondant...

by Annegret 
... Oder unsere Torte am 25.Dezember

Diese Weihnachtstorte war die Krönung der Kaffeetafel bei unserem traditionellem 1.Weihnachtstag Treffen mit unserer Familie.
Die Idee dazu habe ich aus dem Magazin „Magie des Zuckers, Ausgabe Dezember 2012.
Es gibt da eine meines Erachtens wirklich sehr gute „step by step“ Anleitung.
Und für die Torte gilt wie das Wort Tradition schon sagt: Heller Boden, Erdbeer- Rhabarber – Vanillepudding - Füllung und Schokoladenganache. Denn: der eine mag keine Kirschen, der andere keine Pfirsiche usw.. Aber Erdbeer /Rhabarber mögen alle! 

Arbeitsschritte:
Eine kleine, dünne Tortenplatte mit weißem Fondant bezogen, mit einem Schneekristall Ausstecher geprägt und leicht mit der Farbe Champagner bestäubt. Fertig war der Teppich.
Dann das Kleinkind modelliert, auf den Teppich geklebt und noch einige Geschenke aus Fondant mit farbigen Fondantschleifen geschmückt und ebenfalls auf den Teppich geklebt.

Für den Tannenbaum habe ich eine Eistüte genommen, da ich dafür weniger Fondant brauche und der Baum dann auch nicht mehr ganz so schwer ist.
Grüne Zweige, silberne Tannenzapfen, einen goldenen Stern für die Spitze und weiße Kugeln (mit Metallicfarbe bemalt) zum Schmücken hergestellt. Alles Stück für Stück an und um die Eistüte herum geklebt.
Man sollte die Zweige übrigens Lage für Lage ankleben und in der gewünschten Form, evtl. mit Zahnstochern oder ähnlichem fixiert, trocknen lassen, da der Baum sonst etwas aus der Form geraten könnte. 


Zum Schluss kann man die gesamte Torte noch mit Schneepuder oder Schneekristallen verschönern.
Auf der Tortenplatte dann kleine Schneebälle verteilt und an den Rand der Torte noch ein Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten aus weißem Fondant (gibt es als Ausstecher) befestigt
und fertig war das „Prachtstück“!
Es wurde übrigens bis auf die Schneekugeln kein einziges Stück des „Weihnachtszimmers“ gegessen!

Mal sehen, was wir uns für dieses Jahr vornehmen und allen unseren „Besuchern“ wünschen wir eine wunderschöne Weihnachtszeit.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Zum Geburtstag viel Süßes aus Ganache und Icing...

...Oder alles Gute zum 30igsten


Vor einer Weile feierte eine Freundin von mir ihren 30. Geburtstag in ihrem Garten und da durfte natürlich das passende Gebäck nicht fehlen :)
Und was liegt für diesen Anlass näher als Blüten, pink und die 30 aus Zucker ...


Für die große Blüte kamen unsere großen Rosenblatt-Ausstecher zum Einsatz. Die ausgestochene Blütenpaste habe ich mit dem Balltool bearbeitet und am Rand ausgedünnt. Nun habe ich erst 5 Blätter in der vorbereiteten Schüssel arangiert, mit Zuckerkleber geklebt, leicht antrocknen lassen und vorsichtig mit Puderfarbe eingestäubt. Jetzt habe ich 3 weitere Blätter (eine Nummer kleiner) in die Mitte des äußeren Blüttenrings geklebt und einen Blumenstempel eingesetzt und das Ganze erneut mit Puder eingestäubt.


Die fertige (und völlig durchgetrocknete) Blüte habe ich am Tag der Gartenparty zusammen mit verschiedenen Blättern auf eine Vanille-Himbeer- Ganachetorte (20cm) gesetzt.


Bei den kleinen bunten Leckereien handelte es sich um Zitronen- Baiser und Schoko- Nuss Muffins, Dickmann Minimuffins und Vanillekeksen mit Royal Icing.


Kleine Blüten aus Rollfondant für die Minimuffins und eine dicke pinke Schleife um den Kuchen rundeten die Deko ab...


Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 2. Juni 2015

Der Angler zum 60. igsten Geburtstag...

by Annegret
... Oder wozu Salzstangen alles gut sind!


Unser Freund nullte im letzten Jahr zum 6. Mal und da wir uns oft gegenseitig zu den Feiern eine Torte mitbringen bot es sich geradezu an mir etwas Besonderes für ihn auszudenken.
Nun musste nur noch eine Idee her.
Hobby: grillen, angeln, Camping
Für zwischendurch und/oder nach Feierabend: Salzstangen, Hanuta, Eis und sein Bierchen.

Ich beschloss eine Anglertorte für ihn zu machen.
Also stellte ich aus Fondant einen Angler in Gummistiefeln her.
Kommentar meines Sohnes zu dem Gesicht des Anglers: „der hat ja so ein debiles Grinsen im Gesicht!“
Aus Pappe schnitt ich einen Kreis in Größe der Torte aus und bedeckte diese mit blaugrünem Fondant für den See.
Zusätzlich benötigte ich noch gelbbraunen Fondant für den Sand und grünes Gras, welches ich mit meiner Knoblauchpresse herstellte, sowie einige kleine schwarzgraue Steine.
Dann formte ich noch einen größeren Stein auf welchem ich dann den Angler mit Zuckerkleber befestigte. 

Noch ein paar kleine Blüten und einen Eimer sowie die Leine mit der Angel hergestellt und natürlich noch einen alten Schuh den der Angler aus dem Wasser ziehen sollte.
So schön so gut.
Zwischenzeitlich fing ich an ein Gedicht passend zu der Torte zu reimen, wobei ich den Text öfter verwarf und schließlich die Torte dem Text anpasste indem ich noch einen silbrigen Fisch, einen roten Kugelfisch und einen blauschwarzen Rochen hinzufügte. 

Es wurde ein Schokoladenkuchen mit Erdbeer Rhabarber Füllung und Schokoladenganache.
Auf den Kuchen setzte ich den Teich mit dem Angler.
Vorher klebte ich noch den „alten“ Stiefel in den See und rund um die Torte dicke Salzstangen die ich alle auf Tortenhöhe gekürzt hatte. (Was übrigens sehr zeitaufwendig war und ich mehr Salzstangen benötigte als gedacht (Bruch)! 

Auf der Rückseite der Torte hatte ich einen schmalen Streifen frei von Salzstangen gelassen und klebte hier noch blauen Fondant drüber um einen Wasserlauf darzustellen.
Daran befestigte ich jetzt den kleinen Fisch, den Kugelfisch und den Rochen. Fertig 

Auszug aus dem Gedicht zur Torte.
(Es geht dabei um einen Angler der an einem heißen Sommertag auf Wunsch seiner Frau an einem See sitzt um Fische für das Abendessen zu angeln.
Er nickt ein und träumt von ganz vielen Fischen. Als er wach wird hat er aber lediglich einen alten Stiefel aus dem See gefischt.) 
„Wütend packt er seine Angelsachen und hört beim davon stapfen plötzlich ein schallendes Lachen.
Er schaut sich um und was er da erblickte, das trieb seinen Blutdruck bis ganz nach oben, bis an die Spitze.
Wenn er das erzählte, das würde ihm niemand glauben, er glaubte es ja selber kaum und hielt es für besser zu behaupten es sei ja nur ein blöder Traum.
Aber wir wissen es natürlich besser!!!!
Er sah nämlich einen Rochen und einen Kugelfisch, die schüttelten sich lachend, wie alte Genossen,
die Flossen und haben seinen Abgang sichtlich genossen!
Eines aber war gewiss, heute kam kein Fisch auf des Anglers Tisch!“ 

Die Meinung zur Kombination von Salzstangen und Schokoladentorte war geteilt.
Einige verschmähten doch tatsächlich die Salzstangen und aßen die Torte lieber „pur“.
Dafür aber gerne ein Stückchen mehr ;)

Viel Spaß beim nachmachen...