torten

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Freitag, 31. August 2018

Familie Eisbär...

by Annegret
...Oder ein eiskalter Tortenrtopper


In Vorfreude auf den kommenden Winter hier ein paar Eisbären in ihrem Element.
Die Platte weiß gedeckelt. Verschieden große Schneekugeln gerollt und ein weißes Herz
aus Fondant hergestellt.
Um die Schneelandschaft anzudeuten habe ich einige unterschiedlich hohe Fondanthaufen auf die Platte geklebt und in Form gedrückt.


Aus ganz leicht angefärbtem Isomalt habe ich die Eisberge hergestellt.
Die Rückseite der Eisberge habe ich später mit Fondant überzogen. Dadurch kamen die Eisberge meiner Meinung nach erst richtig zur Geltung und der Topper sah auch auf der Rückseite schön aus.
Das war bis hierher ziemlich einfach. Aber dann kamen die Eisbären dran!
Haben wir geflucht. Ich weiß nicht wie oft wir die Gesichter geformt haben bis wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Mal hatte die Eisbärmutter eine Hundeschnauze und dann wiederum passte der Kopf nicht zum Körper usw..


Aber dann hatten wir es endlich und klebten die Eisbärmama zusammen mit ihren beiden kleinen Jungen dekorativ auf die Winterlandschaft.
Die Eisberge bekamen noch etwas Perlmuttglanz. Hagelzucker wurde großzügig auf der Platte
verteilt. Dann noch Schnee und ganz viel Glitzer (natürlich alles essbar) drüber gestreut und fertig war unsere Eisbär-Idylle!
Ein toller Topper für jede Art von Wintertorte...


Viel Spaß beim nachmachen...

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ein süßer Fratz in der Badewanne...

by Annegret
... Oder etwas passendes für die Babyshower
 


Die Aufgabe war eine „ach, sooo niedliche“ 2-stöckige Babytorte für ein kleines Mädchen zu zaubern. 


Mit unseren Ausstechformen stellten wir Babykleidung bzw. Babywäsche in „Mädchenfarben“ in weiß, gelb und verschiedenen rosa Tönen her.
Um die untere, mit weißem Fondant gedeckelten 26 iger Torte, spannten wir eine „Wäscheleine“ an der wir die Babysachen mit Zuckerkleber befestigten. 



Rund um die Torte klebten wir geprägtes Gras aus Fondant und die Wäschepfähle.
Um der 2. Torte Stabilität zu geben steckten wir in die untere Torte 3 Strohhalme die mit dem Fondant der Torte abschlossen. Die Strohhalme „versteckten“ wir unter 2 ausgestochenen Kinderwagen.


 Dann setzten wir die 2. gedeckelte 20 iger Torte mittig auf die untere Torte. Für den Rand der kleinen Torte rollte ich einen rosa Streifen aus, legte diesen um die Torte und prägte einige Babyfüßchen auf diesem Streifen. Natürlich kam auch der Name des kleinen Mädchen auf das “Band“ sowie 3 weiße Häschen.


 Eine dünne Tortenplatte beklebte ich mit weißem Fondant und prägte diesen wie einen kleinen Teppich um den ich einen weißen Rand klebte.
Jetzt noch die rosafarbene Badewanne, ganz viele Badeperlen sowie den Kopf mit Körper und Armen (eine Hand kommt vor dem Mund) für das Baby.
Das Baby bekam noch eine weiße Badehaube auf und dann:
mit den großen Kulleraugen …....finde ich es einfach unwiderstehlich!!!!!


 Ein Paar Babysocken sowie ein kleiner Badeteppich und dieser „ups, mir ist der Teddy heruntergefallen“ Blick vervollständigten das Bild.
Etwas essbarer „Glitter“ über Wanne und Baby gestreut…..... fertig!!!!!!!!!!!!

Dienstag, 20. Mai 2014

Ein irischer Glückskobold...

by Annegret
… Oder noch ein runder Geburtstag.


Ich hatte mir im letzten Jahr auf der Tortenmesse in Hamburg von Maisie Parrish das Buch
„ Tortenfiguren modellieren „ in einfacher Schritt- für Schritt-Anleitung gekauft und daraus den irischen Glückskobold für meine heutige Torte ausgesucht.


Die Anleitungen sind wirklich gut beschrieben und dementsprechend auch für „Anfänger“ geeignet.
Die Mengenangaben und Farbvorschläge zusammen mit den detaillierten Fotos machten mir die Arbeit leicht und ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Ausnahmsweise habe ich mich diesmal ziemlich exakt an die Vorlage gehalten da ich die Farbkombination in grün/orange einfach perfekt finde.


Was aber wirklich immer wieder der „Knackpunkt“ ist, das ist das Gesicht! (da hilft oft auch eine noch so gute Beschreibung nichts).
Aber ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und das gleich beim 1. Versuch.
Mein Kobold hat einen Teint wie feinstes Porzellan – schöööööööööööön!
Das „Prachtstück“ wog übrigens zum Schluss 300 Gramm, allerdings ohne das dazugehörige Kleeblatt, den kupfernen Geldtopf mit den dazugehörigen Münzen und der obligatorischen 70.
  


Ich backte für diesen Zweck lediglich eine kleine Torte (18 cm im Durchmesser) und füllte sie dann mit zerkleinerten Mozartkugeln sowie leckerer Vanille-Buttercreme und anschließend deckelte ich die Torte mit Fondant. 


Eigentlich wollte ich nur den Kobold auf die Torte setzen aber das „sah“ nicht aus!
Also doch noch den Geldtopf und die Münzen sowie einen Rand aus kleinen grünen Herzen hergestellt und fertig! 

 Anmerkung:
Was macht eigentlich der oder auch die Beschenkte mit etwas was ihm oder ihr vielleicht nicht „gefällt“? Ganz einfach: eine dunkle Ecke suchen, die Torte dort abstellen und dann: aus den Augen, aus dem Sinn!
 Aber, und jetzt kommt es: das haben sie dann 14 Tage später selber erzählt und zwar frei nach dem Motto:
„Ups, die haben wir ja total vergessen“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (übrigens incl. der Torte.)


Na dann, guten Appetit

Dienstag, 13. Mai 2014

Blondine bevorzugt ...

by Annegret
 ... Oder eine kleine Torte zum 70.igsten Geburtstag eines Freundes
  


Man backe einen leckeren Stracciatella Rührkuchen, schneide ihn wie in diesem Fall nur 1x durch,
bestreiche die untere Hälfte mit Vanille Buttercreme, darauf kommen dann angedickte Erdbeeren.
Wieder eine dünne Schicht Buttercreme. Jetzt den Deckel drauf und mit der Buttercreme rundherum gut einstreichen und glätten. (Damit die Buttercreme richtig schön nach Vanille schmeckt, rühre ich immer je nach Größe der Torte eine halbe bis ganze Packung Vanillesauce -ohne kochen- zusätzlich unter die Buttercreme)
Nun noch mit viel Gefühl mit Fondant eindecken und letzte Hand anlegen.


Die Blondine hatte ich schon 3Wochen vorher angefertigt. Was im Nachhinein eine sehr gute Idee
war da ich mich kenne und weiß, dass ich immer noch Änderungen vornehme.
In diesem Falle war das wirklich so, denn die Augen haben mich echt Nerven gekostet.
Solltet ihr mal ein Gesicht modellieren und bemalen und ihr findet das sieht echt „bescheiden“
aus, macht nichts: Augen, Nase und Mund mit dem Messer entfernen, Gesicht der Figur unter dem
Wasserhahn vorsichtig abwaschen, gut trocknen lassen und dann könnt ihr einen neuen Versuch starten. (bloß nicht zimperlich sein!) 
 Endlich war ich zufrieden und die halbe Blondine fertig. Sie steckte auf einem Holzstab und wartete auf ihren „Einsatz“. 


Beim weiteren Bearbeiten brachen mir dann an der linken Hand die lackierten Finger ab. Oh, „Schitt!“ Was nun? Kurz nachgedacht und sie bekam einen fingerlosen Handschuh. Und, sieht doch sexy aus – und – vor allem, wie gewollt! Aber nur die Blondine reichte ja nicht, also: was hat sie in der Hand und wie sollte die weitere Deko aussehen? 


Da ich mir neue Schmetterlingsausstecher bestellt hatte, probierte ich diese gleich aus und das Ergebnis hat mich überzeugt. Also zwei graublaue Schmetterlinge ausgestochen und mit goldener essbarer Farbe die Konturen hervorgehoben, dazu noch eine weiße Doppelblüte hergestellt und auch diese mit der goldenen Farbe bemalt. In die Mitte der Doppelblüte klebte ich ein paar Perlen und stach noch einige grüne Blätter aus die ich unter diese Blüte klebte.

  
Auf die mit Fondant eingedeckte Torte habe ich in der Mitte dann die Blondine platziert. Sie bekam noch einen langen roten Halbrock den ich etwa über ¼ der Torte drapierte.
Blondie bekam die große Blüte in die Hand und die beiden Schmetterlinge verteilte ich auf der Torte. Hinzu kam noch eine farblich abgestimmte 70.
Jetzt noch den Rand – aber wie sollte der jetzt aussehen?
Mir fiel dann ein, dass ich noch von einer anderen Torte kleine rosafarbene Blüten übrig hatte und diese klebte ich nun rund um die Torte. Die Wirkung der Blüten verstärkte ich mit etwas schwarzer Farbe und das war es dann... Aber irgend etwas fehlte noch – aber was? 


Ich habe dann einige Zacken aus Fondant ausgeschnitten, den Rand mit Goldfarbe bemalt, über Nacht trocknen lassen und morgens vorsichtig im Halbrund um die Blondine geklebt. Etwas umgebogen, die Spitzen auf die Torte geklebt und mit einer kleinen Zuckerperle verziert.
Nun war sie endlich fertig und wie erhofft, kam sie sehr gut an und mir wurde versprochen, dass sie noch abends „geköpft“ werden sollte!!!
Na dann …........................

Dienstag, 1. April 2014

Wir haben uns getraut...

... Oder Cake World Hamburg die Erste 


 An diesem Wochenende fand zum ersten Mal die Cake World Hamburg in den Messehallen in Schnellsen statt und das konnten Mama und ich uns natürlich nicht entgehen lassen :) 

Gemeinsam mit unser Nachbarin M. und meiner Freundin K. erkundeten wir am Sonntag die Messe und waren begeistert was die verschiedenen Aussteller zu zeigen hatten. Vorallem der Stand von DavidCakes mit dem freihandgespritzen Dekorationen aus Icing hat uns beeindruckt. Aber auch die Schaustücke vieler anderer Tortenkünstler haben es uns angetan...


Neben den unzähligen Ausstellern die alles geboten haben was das Zuckerbäckerherz höher schlagen lässt (Wir hätten uns bankrott shoppen können, hust ^^), gab es auch einen Wettbewerb mit 5 verschiedenen Kategorien. Von Hochzeitstorten über 3D Torten zu Zuckerblumen war für alle etwas dabei. 








Wie die Überschrift verraten lässt, haben Mama und ich uns bei dieser Messe auch einmal getraut am Wettbewerb teilzunehmen. Annegret in der Kategorie "Festliche einstöckige Torten" und ich in der Kategorie Kekskunst. 
Bei all der Mühe und den Vorbereitungen haben wir uns trotzdem nicht allzu große Chancen ausgerechnet und wurden am Sonntag Nachmittag dann Beide mehr als positiv überrascht. Wir haben jeweils in unserer Kategorie Bronze erhalten und haben uns einen riesen Keks gefreut ;)
(und nein, kein Aprilscherz ^^)


Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag auf der CakeWorld und wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr :)

Dienstag, 7. Januar 2014

Boy George und Elton John in love...

... oder die etwas anderen Schneemänner



In unserem Haus vergab letzte Weihnachten Boy George sein Herz an Elton John, ob dieser es wie im Weihnachtsliedklassiker " Last Christmas" allerdings gleich wieder her gab kann ich leider nicht sagen. Ich hoffe doch aber nicht ;)

Fakt ist, Mama sah dieses bezaubernde Schneemann Pärchen auf dem Titelblatt von Magie des Zuckers und fühlte sich inspiriert etwas Ähnliches auch für unsere Weihnachtstorte zu modelieren.
Ausgabe Januar 2010
Ob sie währendessen zu viele 70er und 80er Hits gehört hat oder der Advent sie an die "guten alten Zeiten" erinnert hat weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sich das Pärchen immer mehr zu einem Schneemann- Abbild der berühmten Popikonen Boy George und Elton John entwickelt hat :) 


Aber psst, Mama will von diesem Vergleich natürlich nichts hören. Für sie stehen vor unserer Torte eine ganz normale Schneefrau nebem ihrem, vielleicht etwas exzentrischem, Schneemann- Genauso wie man sie im Winter an vielen Ecken finden kann...



Die Tannenbäume sind übrigens aus einer Rice Crispie Masse geformt. Ausnahmsweise nach unten stehendem Rezept :
1 Pck. Schoko Puffreis (200g)
20g Butter
20 große Marshmellows


Alle Zutaten in eine Schüssel geben und in kurzen Intervallen, insgesamt ca. 1 Min, auf höchster Stufe in der Mikrowelle schmelzen. Alles kurz verrühren und die Masse schnell in die gewünschte Form bringen. 
Komplett auskühlen lassen und dann nach belieben mit Fondant etc. deckeln.

Viel Spaß :)

Dienstag, 31. Dezember 2013

Frohes neues Jahr...

... Oder lasst es richtig krachen :)

 In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester lässt man in Gedanken oft noch einmal das alte Jahr Revue passieren. Man erinnert sich an die großen, aber vielleicht viel mehr an die kleinen Dinge, die schönen wie die unsagbar traurigen, die lustigen und ernsten, aber vor allem an diese unerwarteten Augenblicke in denen für kurze Zeit alles perfekt zu sein scheint und man für den Moment einfach glücklich ist :)
Von diesen Augenblicken wünschen wir euch unzählige für das neue Jahr und verabschieden uns aus dem Jahr 2013 mit den Worten des österreichischen Schriftstellers Peter Rosegger:

                                        
  Wünsche zum neuen Jahr


Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was


Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut


In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.




Freitag, 6. Dezember 2013

Knusperknusperknäuschen, wir bauen uns ein Häuschen...

... Oder Hänsel und Gretel würden bei uns auch naschen ;)

Wie in jedem Jahr wäre unsere Weihnachtsdekoration
nicht komplett ohne unsere selbstgebackenen Lebkuchenhäuser- Es gibt einfach nichts was mich besser auf die Weihnachtszeit einstimmen kann, als der Duft von frischem Lebkuchen im ganzen Haus.


Dieses Jahr hatten wir uns zu viert zu diesem Dekomarathon verabredet.
Das hieß 8 Bleche Lebkuchen backen und die Häuser ausstechen, damit alles für den großen Tag bereit war.

 

Voll beladen mit buntem Naschwerk, Keksen, und X-Paketen Puderzucker kamen unsere Freundinnen am frühen Nachmittag bei uns an. Bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen stärkten wir uns für die anstehende Arbeit und dann wurden auch schon die Ärmel hochgekrempelt, die Schüsseln bereit gestellt und die Schneebesen gezückt. 


Mehre Kilo Zuckerguss mussten nach und nach angerührt werden um die Häuser möglichst stabil zusammen zu bauen und das Risiko eines Einsturzes (soll alles schon mal vorgekommen sein) zu vermeiden.


Wir klebten, steckten und beklebten noch mehr um Stunden später mit dem Bauch voll Zuckerguss zufrieden auf unsere Hexenhäuser zu schauen. Nun noch schnell mit Puderzucker bestäuben und fertig waren wir...

Es war ein wirklich schöner Nachmittag. Wir haben gelacht, gelobt, ganz viel genascht und uns kreativ so richtig ausgetobt und das schöne ist, in nicht einmal einem Jahr beginnt das ganze Zuckerchaos von vorne... :)

PS: Einen schönen Nikolaustag wünschen Annegret & Tanja