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Montag, 22. Dezember 2014

Neues aus Lebkuchen...

Oder... einfach mal abhängen ;)


Weihnachten ist Lebkuchenzeit und weil der nicht nur lecker schmeckt sondern auch immer unfassbar gut riecht, findet man in unserem Haus in vielen Ecken und an den Girlanden auch duftenden Lebkuchen- Noch fleißiger wird dieser aber an unsere Lieben verschenkt - und was liegt da näher als ganze Ketten aus Lebkuchenmännchen zu basteln und, bei uns kaum verwunderlich, mit Fondant zu verkleiden. 


Zuerst muss natürlich der Teig her. Hierfür nehme ich mein lang erprobtes Lieblingsrezept aus diesem Post vom letzten Jahr.
Wenn der Teig fertig zum Weiterverarbeiten ist kann es mit ausrollen (mind. 5mm) und ausstechen losgehen. Damit wir aus unseren Lebkuchenmännchen am Ende eine Girlande zaubern können müssen natürlich noch die Löcher her. Am saubersten und unkompliziertesten hat sich hierfür ein Strohhalm rausgestellt. Also schnell zwei Löcher in jede Brust gestochen und ab aufs Backblech mit den Keksen.


Nach dem Backen gegebenenfalls die Löcher noch mal vorsichtig nacharbeiten ( Achtung: die Kekse sollten dafür noch warm sein, ansonsten kann da schnell mal etwas abbrechen) und dann die Lebkuchen komplett auskühlen lassen.


Jetzt kann es mit dem dekorieren losgehen. Ob nun im Schneemann- oder Heinzelmännchenlook, man kann sich je nach Geschmack und Laune richtig austoben und es sieht am Ende einfach immer niedlich aus und nicht vergessen, es riecht auch noch YAMMY :)


Wenn man allerdings einmal keine Lust auf Fondant hat, kann man die kleinen Gesellen natürlich auch "nackig" lassen. Bei uns kamen sie in diesem Jahr in Form eines selbstgehäkelten Adventskalenders zum Einsatz- Vielleicht ja eine Idee für 2015 ;)


Viel Spass beim nachbacken und allen fröhliche Weihnachten voller Lachen, gutem Essen, aber auch Besinnlichkeit und natürlich schönen Geschenken ;)

Annegret & Tanja


Dienstag, 11. November 2014

Ein Karamellapfel namens Olaf...


... Oder leckerer Besuch aus Disney's Frozen


Vor ein paar Jahren hieß es für Mama und mich Koffer packen und für eine Hochzeit ab nach Kanada :) Wir verbrachten 2,5 tolle Wochen in Vancouver und auf Vancouver Island und sahen neben Killerwalen und Schwarzbären ( die einmal auch direkt vor uns über die Straße tapsten ) auch eine Konfiserie mit den leckersten Karamelläpfeln die man sich nur denken kann. Mehrmals machten wir an diesem Shop halt und fuhren am Ende unseres Urlaubs sogar noch einen kleinen Umweg um noch 2 Äpfel zurück mit nach Deutschland zu bringen :) 
Zuhause wollten wir auf Dauer auch nicht mehr auf diese Leckerei verzichten und so ging es ans Googln und  Experimentieren und seit ich bei cookiesxo ein richtig tolles Karamellrezept gefunden habe gibt es bei uns mehrmals im Jahr richtig dicke, fette Karamell-Schokoladen- Äpfel...
Um uns schon mal auf die Winter- u. Weihnachtszeit einzustimmen wurden es an diesem Wochenende Mistelzweig- und Olafäpfel...



Dafür habe ich mir ein paar besonders schöne, große Äpfel ausgesucht und von oben bis zur Mitte einen Holzstiel eingesteckt. Dann habe ich das Karamell (nach unten stehendem Rezept) zu einer dunkelgoldenen Masse gekocht und das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform aus Metall gegossen und abkühlen lassen. Nach dem das Karmell fest geworden ist habe ich ein großzügiges Stück abgeschnitten und mit den Händen zu einem 3-4mm starken Quadrat geformt ( wir mögen eine dicke Schicht Karamell) mit welchem ich den ersten Apfel umwickelt habe. Hierbei aufpassen, dass der ganze Apfel gleichmäßig gut bedeckt ist. Diesen Schritt kann man sich natürlich sparen wenn man das Karamell nach dem Kochen nur ein bischen sitzen lässt und die Äpfel dann in das warme Karamell taucht, dann ist die Schicht aber natürlich nicht so dick...


Im nächsten Schritt habe ich Schokolade geschmolzen ( Menge hängt natürlich von der Größe der Äpfel ab, aber ich würde tendenziell etwa 50g pro großen Apfel planen und die Reste dann zu Trüffeln, Ganache oder SchokoCrossies verarbeiten).
 Erst habe ich die Mistelzweigäpfel in Vollmilchschokolade getaucht und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit habe ich dann weiße Schokolade geschmolzen und mit einem Löffel etwas davon über die feste Vollmilchschokolade laufen lassen. Für die Olafäpfel habe ich nun Kokosflocken in die weiße Schokolade gerührt und die Äpfel damit überzogen- wer keinen Kokos mag kann diesen Schritt auch weglassen. Ich finde allerdings, dass es optisch einen schöneren Schneemanneffekt gibt...



Jetzt ging es an die Fondantdeko :)
Für den Mistelzweiglook habe ich aus dunkelgrünem Fondant ein Mistelblatt ausgestochen und dieses vorsichtig mit dem Messer zu drei Blättern getrennt und an der Schnittstelle leicht zusammengedrückt. Nun habe ich noch 3 Beeren aus rotem Fondant gedreht und dann alles vorsichtig mit Zuckerkleber auf dem Apfel befestigt.



Für Olaf (inspiriert durch die Karamelläpfel in Disney's Magig Kingdom) brauchte ich eine große Nase aus orangefarbenen Fondant. Hierfür rollte ich einen Kegel und schnitt diesen ganz leicht quer an mehreren Stellen ein. Statt, wie im Disneypark, die Haare und den Mund aus Schokolade zu spritzen, formte ich die Augenbrauen und Haare aus braunem Fondant und den geöffneten Mund aus schwarzfarbenen. Für die Augen stach ich zwei weiße Ovale und zwei schwarze Kreise aus und rollte noch kleine weiße Kügelchen für die Mitte. Alles dann mit Zuckerkleber wieder vorsichtig auf den Apfel geklebt ( Der Fondant färbt auf weißer Schokolade unheimlich schnell ab) und fertig war unser Olaf :)



Die "Schneekugeln" sind übrigens aus Kuchenresten geformte Schokobällchen welche ich mit der übriggebliebenen weißen Schokolade überzogen habe- bei uns wird Resteverwertung nämlich groß geschrieben ;) 
Wer jetzt auch Lust auf so einen leckeren Apfel hat kann das Karamell wie folgt nachkochen...

Karamell Rezept:

180g Zucker,
60ml Maissirup ( zur Not auch heller Sirup),
60ml Wasser,
240ml flüssige Sahne,
70g Butter u.
1/2 Tl Vanille

1. Ein kleines Blech oder eine metallene Auflaufform mit Backpapier auslegen
2. In einem tiefen Topf den Zucker, den Maissirup und das Wasser auf mittlerer Stufe zum Kochen bringen bis die Mischung goldbraun ist. Den Topf dabei nicht umrühren, nur schwenken.
3. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf die Sahne und die Butter auf mittlerer Stufe zum simmern bringen. Wenn die Zuckermasse im großen Topf fertig ist, die Hitze abstellen und ganz vorsichtig die Sahnemasse zugeben (kann sehr schnell hoch und überkochen!). Nun mit einem Holzlöffel die Vanille einrühren und auf mittlerer Stufe für etwa 10Min kochen- Das Karamell ist fertig wenn es beim Rühren noch für 2-3 Sekunden die Form hält.
4. Das Karamell langsam auf das vorbereitete Blech gießen und abkühlen lassen

Tipp: Aus dem fertigen Karamell kann man super BonBons schneiden oder es für einen Snickerskuchen verwenden. Ich koche daher meist immer die doppelte Menge...

Viel Spaß beim nachmachen :)
Tanja


Donnerstag, 17. April 2014

Häschenpopos und Baisee- Bunnys...

... auch zu Ostern wird hier fleißig gebacken :)


Seit ich offiziell aus dem Ostereier-Suchalter rausgewachsen bin, zählt Ostern nicht zu meinen Lieblingsfeiertagen. Auch back technisch hat es mich nie gereizt mich an Osterlämmern oder Ähnlichem zu probieren.
Aber dank Internet und den vielen tollen Ideen die da täglich auf einen hereinprasseln hat mich dieses Jahr auch das Osterbackfieber gepackt ;)
Überall gibt es dieses Jahr süße Häschenpopos zu sehen und da wollte ich mich auch einmal dran probieren.
Schnell habe ich mich an die Backzeitschrift meiner lieben Freundin B. erinnert, welche mir diese aus Kanada geschickt hat. Die Schneemann Käsekuchen Cookies vom Cover wollte ich schon lange einmal ausprobiert haben.


Also schnell das Rezept angerührt und statt drei kleiner Kugeln für je einen Schneemann, lieber insgesamt sechs große (Halb)Kugeln auf das Blech gegeben. Das Ganze gebacken und auskühlen lassen und vier der sechs Halbkugeln aufgeschnitten und mit Johannisbeergelee eingestrichen. Die restlichen beiden "Kekse" habe ich zerbröselt, mit Gelee verknetet und zu Häschenschwanz und Pfoten geformt. Alles mit Schokolade überzogen, zusammen gesetzt und die Pfotenabdrücke noch aus rosafarbenem Fondant gearbeitet... Fertig waren die Häschenpopos...

Da ich nur das halbe Käsekuchenrezept gebacken habe, hatte ich noch ein Eiweiß über und habe mich an diese Idee erinnert


Das Eiweiß also nach meinem altbewährten Baiseerezept ( von Tupperware) verarbeitet und statt Tropfen, dann kleine Bunnys aufs Blech gespritzt und diesen nach dem Backen noch schnell ein Gesicht gemalt :)

Ich hatte außerdem mehr Schokolade für die Häschenpopos geschmolzen als benötigt und habe aus der restlichen Vollmilchschokolade Schokocrossies und aus der weißen Schokolade Raffaello gemacht.


Schneemann Käsekuchen Cookies  
(Taste of Home, Dezember 2013)

Zutaten:
225g weiche Butter
225g Frischkäse
450g Zucker + 50g Zucker
1 Ei
1TL Vanille
450g Mehl
1TL Backpulver
Deko: Salzstangen und Royal Icing

Für den Teig Butter, Frischkäse und 450g Zucker cremig rühren. Ei und Vanille einrühren und nach und nach Mehl und Backpulver einmixen.
Den Teig für mindestens 30Min abgedeckt in den Kühlschrank stellen. 
Jetzt den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Papier auslegen.
Nun, für je einen Schneemann, aus dem Teig drei unterschiedlich große Bällchen formen ( 2,5 cm/ 1,5cm/ 1cm) und diese zu Schneemännern zusammensetzten und leicht mit den restlichen 50g Zucker einstäuben.
Die Schneemänner mit 5cm Abstand auf das Backblech setzten, je eine halbe Salzstange rechts und links als Arme einstecken und nun für 15- 18Min backen (bis sie am Rand leicht braun werden).
Auskühlen lassen und mit Royal Icing verzieren.


Eiweißgebäck (Baisee)
(Tupperware- Bäckerei)

Zutaten:
4 Eiweiß
250g Zucker
1EL Vanillezucker

Den Backofen auf 100°C Umluft vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiß steifschlagen und nach und nach den Zucker und Vanillezucker einrühren und solange weiter mixen, bis die Masse schnittfest ist.
Jetzt den Teig auf das Backpapier spritzen und für ca. 30Min im Backofen trocknen lassen bis der Baisee elfenbeinfarbig ist.


... Jetzt ganz viel Spaß beim nachmachen und Frohe Ostern...
 


Dienstag, 7. Januar 2014

Boy George und Elton John in love...

... oder die etwas anderen Schneemänner



In unserem Haus vergab letzte Weihnachten Boy George sein Herz an Elton John, ob dieser es wie im Weihnachtsliedklassiker " Last Christmas" allerdings gleich wieder her gab kann ich leider nicht sagen. Ich hoffe doch aber nicht ;)

Fakt ist, Mama sah dieses bezaubernde Schneemann Pärchen auf dem Titelblatt von Magie des Zuckers und fühlte sich inspiriert etwas Ähnliches auch für unsere Weihnachtstorte zu modelieren.
Ausgabe Januar 2010
Ob sie währendessen zu viele 70er und 80er Hits gehört hat oder der Advent sie an die "guten alten Zeiten" erinnert hat weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sich das Pärchen immer mehr zu einem Schneemann- Abbild der berühmten Popikonen Boy George und Elton John entwickelt hat :) 


Aber psst, Mama will von diesem Vergleich natürlich nichts hören. Für sie stehen vor unserer Torte eine ganz normale Schneefrau nebem ihrem, vielleicht etwas exzentrischem, Schneemann- Genauso wie man sie im Winter an vielen Ecken finden kann...



Die Tannenbäume sind übrigens aus einer Rice Crispie Masse geformt. Ausnahmsweise nach unten stehendem Rezept :
1 Pck. Schoko Puffreis (200g)
20g Butter
20 große Marshmellows


Alle Zutaten in eine Schüssel geben und in kurzen Intervallen, insgesamt ca. 1 Min, auf höchster Stufe in der Mikrowelle schmelzen. Alles kurz verrühren und die Masse schnell in die gewünschte Form bringen. 
Komplett auskühlen lassen und dann nach belieben mit Fondant etc. deckeln.

Viel Spaß :)