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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ein süßer Fratz in der Badewanne...

by Annegret
... Oder etwas passendes für die Babyshower
 


Die Aufgabe war eine „ach, sooo niedliche“ 2-stöckige Babytorte für ein kleines Mädchen zu zaubern. 


Mit unseren Ausstechformen stellten wir Babykleidung bzw. Babywäsche in „Mädchenfarben“ in weiß, gelb und verschiedenen rosa Tönen her.
Um die untere, mit weißem Fondant gedeckelten 26 iger Torte, spannten wir eine „Wäscheleine“ an der wir die Babysachen mit Zuckerkleber befestigten. 



Rund um die Torte klebten wir geprägtes Gras aus Fondant und die Wäschepfähle.
Um der 2. Torte Stabilität zu geben steckten wir in die untere Torte 3 Strohhalme die mit dem Fondant der Torte abschlossen. Die Strohhalme „versteckten“ wir unter 2 ausgestochenen Kinderwagen.


 Dann setzten wir die 2. gedeckelte 20 iger Torte mittig auf die untere Torte. Für den Rand der kleinen Torte rollte ich einen rosa Streifen aus, legte diesen um die Torte und prägte einige Babyfüßchen auf diesem Streifen. Natürlich kam auch der Name des kleinen Mädchen auf das “Band“ sowie 3 weiße Häschen.


 Eine dünne Tortenplatte beklebte ich mit weißem Fondant und prägte diesen wie einen kleinen Teppich um den ich einen weißen Rand klebte.
Jetzt noch die rosafarbene Badewanne, ganz viele Badeperlen sowie den Kopf mit Körper und Armen (eine Hand kommt vor dem Mund) für das Baby.
Das Baby bekam noch eine weiße Badehaube auf und dann:
mit den großen Kulleraugen …....finde ich es einfach unwiderstehlich!!!!!


 Ein Paar Babysocken sowie ein kleiner Badeteppich und dieser „ups, mir ist der Teddy heruntergefallen“ Blick vervollständigten das Bild.
Etwas essbarer „Glitter“ über Wanne und Baby gestreut…..... fertig!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 9. September 2015

Micky und Pluto für zwei ganz unterschiedliche Kindergeburtstage...

by Annegret
... Oder man ist nie zu alt für Disney 

 
Zu dem diesjährigen Geburtstag meiner Tochter hatte ich nach längerem Überlegen folgende Idee:
Es sollte eine Maus werden, aber nicht irgendeine Maus, sondern die Micky Maus.
Und ich hoffte darauf, dass Tanja wusste warum sie eine Micky Maus bekam.
Ich backte also einen leckeren Schokoladen Karamel Kuchen. Dazu gab es dickflüssige Schokoladensoße mit Erdnüssen.
Besonders lecker ist ein Klacks frisch geschlagene Sahne dazu. 


Bis hierher war es einfach. Aber die Micky Maus!!!!
Habe mir step by step Anleitungen aus dem Internet herausgesucht und bin dann  mit dem Modellieren angefangen.
Aber wie immer „sehen“ meine Hände das ganz anders als meine Augen.
Aber nach einigen Versuchen hatte ich das Gefühl für Mickys Gesichtsform und der Rest war danach nicht mehr so schwer. 


Micky Maus kam dann beim Geburtstagsbrunch auf den Tisch und als Tanja fragte wieso denn eine Micky Maus? Hatte sie auch schon im gleichen Atemzug die richtige Verbindung - nämlich unseren Besuch 2010 in Disney World, Florida, gefunden und sich riesig gefreut.
(Es gibt davon nämlich ein sehr hübsches Foto von Tanja mit Micky Maus Arm in Arm beim „Fotoshooting“!!!) 



Unseren Pluto dagegen bekam ein kleiner Junge zu seinem 3. Geburtstag.
Anscheinend ein absoluter Pluto Fan!
Auch hier war der Kopf von Pluto die größte Herausforderung für mich.
Der Wunderkuchen wurde mit Erdbeeren und Vanillepudding gefüllt und mit Fondant gedeckelt.
Dann hatte Tanja noch die Idee rund um den Kuchen bunte Fondantschleifen zu legen was sehr hübsch aussah. 


Zusätzlich stach sie mit unserem Micky Maus Kopf Ausstecher einige schwarze Fondantköpfe aus, in die sie dann die Zahl 3 klebte. Hinzu kamen noch kleine farbige Minifondantschleifen.

Den Pluto setzte ich dann auf einen geprägten, blauen Fondantteppich auf dem ein Minikuchen mit 3 Kerzen stand die Pluto auspusten sollte. (Dementsprechend musste natürlich auch die Haltung von Pluto sein). 


Einige Knochen dazu, noch eine Partymütze für Pluto und Fertig!!

Das ganze perfektionierten wir dann mit der Tortenplatte, welche wir mit einem Rest unserer Micky Maus Folie beklebten. 


Ich bin sicher, dass die Freude bei groß und klein gleich groß war!




Dienstag, 6. Januar 2015

3 stöckige Hochzeitstorte: die Erste :)

by Annegret
Oder: Eine Herausforderung der besonderen Art - ganz nach unserem Geschmack


Für eine Freundin meiner Tochter kreierten wir, diesen Hochzeitstortentraum - wie
gewünscht in den Farben weiß und hellgrau. Tanjas Freundin hatte die Seite suess und salzig mit ganz vielen Anregungen für Hochzeitstorten aller Art im Internet entdeckt und uns gezeigt was sie sich unter einer Hochzeitstorte vorstellte.
Nachdem wir uns kurz beratschlagt und überlegt hatten was für uns machbar sei, sagten wir zu.
Natürlich halten wir beide nichts vom „Abkupfern“ und setzten der Torte unseren „eigenen Stempel“ auf. (Anregungen holen ist erlaubt)

Die Herausforderung für uns bestand darin, dass es unbedingt eine 3-Stöckige sein sollte und sie musste den Transport bei warmem Wetter nach Kiel überstehen! Zum Glück gibt es im Internet wirklich gute Videos und Anleitungen „step by step“ , wo genau beschrieben, bzw. gezeigt wird, wie man die Torten zusammensetzt um genau dieses Problem zu lösen. Da die Hochzeit im August stattfinden sollte hatten wir noch einige Wochen für die Vorbereitung und Planung.


Wir benötigten mehrere Rosenblüten und Rosenknospen sowie die dazugehörigen Rosenblätter in grau, bzw. weiß. Kleine Blüten in weiß, die mit Perlmuttfarbe bemalt wurden.(waren noch nicht wirklich eingeplant) Unzählige Perlen aus Fondant in verschiedenen Größen in den Farben weiß, grau und dunkelblau. 2 Herzen aus Fondant ausgestochen und mit Zuckerperlen beklebt. (Furchtbar, ewig fielen die Zuckerperlen ab)

Und dann natürlich noch das „zuckersüße“ Brautpaar!



Bei dem Modellieren des Brautpaares hatte ich Glück und die Arbeit ging mir gut von der Hand. Wobei natürlich immer wieder die Gesichter eine absolute Herausforderung darstellen.
Den Bräutigam setzte ich auf einen Stuhl und die Braut saß dann auf seinem Schoß.
Das liest sich jetzt so, als sei es das Einfachste von der ganzen Welt. Aber ihr könnt mir glauben, das war es garantiert nicht!
Z.B. schimmerte die Hautfarbe der Brust nach einigen Tagen sehr stark durch das Oberteil des Brautkleides hindurch, was wirklich furchtbar aussah weil es die Brust dermaßen betonte, sodass die Braut auf einmal aussah wie „Dolly Buster“!
Also klebte ich ein zusätzliches Stück geprägten Fondant auf das Oberteil und jetzt war es wieder stimmig.

Die Perlen waren übrigens wirklich einfach herzustellen. Und das geht so:
Fondant nach Bedarf in den gewünschten Farben einfärben. (lieber etwas mehr als zu wenig)
Dann nehmt ihr einfach mehrere verschieden große Ausstecher (egal ob rund oder eckig, je nachdem wie groß die Perlen werden sollen) und stecht ganz viele davon aus. Diese Fondantformen rollt ihr jetzt zu Kugeln, legt diese in separate Dosen und pudert die Kugeln je nach Bedarf noch etwas nach.
Um Glanz zu erhalten, die Perlen, Rosen, etc. vor dem Bepudern über kochendes Wasser halten oder mit Glanzspray einsprühen.
Bei den Rosen evtl. die Ränder mit etwas Glitter bestreichen, das sieht dann, je nach Geschmack, etwas edler aus. Aber Achtung, aufpassen, dass es nicht zu silbrig wird, sonst habt ihr nämlich ganz schnell eine Silberhochzeitstorte und das ist dann bestimmt nicht in eurem Sinne.

Als ich so weit war, habe ich erst einmal tief durchgeatmet und auch Tanja war gut zufrieden, dass
ihr die Rosen samt Blüten, Blättern und Knospen so super gelungen waren.



Wir brauchten außer einem wahnsinnigen Zeitaufwand und viel Geduld:
einen Kuchen mit 26 cm , einen mit 20 cm und einen mit 15 cm Durchmesser sowie dem jeweilig passendem Cakeboard dazu. Da die Torte sehr schwer zu werden versprach, klebte ich ein 35iger Cakeboard auf ein 32 iger Cakeboard.
Das untere Board war jetzt kleiner und ich konnte die Torte auch besser anheben, was
schlussendlich wirklich eine gute Idee war!
Ich habe 10 dicke Strohhalme zur Stabilisierung der einzelnen Etagen und einen langen, 8 cm dicken, runden Buchenholzstab (aus dem Baumarkt)für die Stabilisierung der gesamten 3stöckigen Hochzeitstorte benötigt.


Füllung der 3 Torten nach Absprache mit Tanjas Freundin: 
Die 15 cm Torte bestand aus einem Schokoladenboden gefüllt mit lockerer Mousse au Chocolat und Vollmilch-Trüffel. Wurde dann mit leichter, leckerer Schokoladen,-Vanille Buttercreme bestrichen und anschl. mit Fondant überzogen.

Die 20 cm Torte bestand aus einem Stracciatellaboden gefüllt mit Pfirsichcreme und wurde ebenfalls mit Vanillebuttercreme bestrichen sowie mit Fondant gedeckelt.

Die 26 cm Torte bestand aus einem Vanilleboden, gefüllt mit fruchtigem Himbeermousse und einer Unterlage aus Vanillebuttercreme. Diese wurde anschl. von Tanja mit Schokoladenganache überzogen und wie gehabt später mit Fondant gedeckelt.
(Die Himbeeren habe ich noch einmal extra durch ein Sieb gestrichen. Dadurch blieben kaum noch welche von den so wenig geliebten „Kernen“ übrig.)



Den Fondant habe ich übrigens etwas dicker als normal ausgerollt um ein besonders schönes Ergebnis zu erhalten. Hat super funktioniert, wie man sehr gut sehen kann.

Zum Schluss legte ich noch eine Anleitung für das Anschneiden unserer Hochzeitstorte „ Schritt für Schritt“ bei und bin mir sicher, das sie hilfreich war. Zusätzlich gab es für die Freundin noch einen „Beipackzettel“ mit, auf dem ich die verschiedensten Zusammensetzungen wie zum Beispiel von Fondant, Buttercreme, Ganache etc. auflistete und vor nicht essbaren Teilen wie Blumendraht, Strohhalmen , etc. warnte.


Und dann kam der Tag der Wahrheit:
Benötigt wurde die Torte am Samstag in Kiel. Abgeholt wurde sie den Abend vorher.
Ich hatte also den ganzen Freitag Zeit für den Aufbau der Torte und um mich kreativ „auszutoben“ (natürlich in Grenzen)! Ach ja, hab` ich schon geschrieben, dass wir eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit hatten und ich froh war, so viel Zeit eingeplant zu haben?
Mit der Hilfe meines Mannes gelang es mir die Torten aufeinanderzustapeln und auch den runden Holzstab fachgerecht durch alle 3 Torten zu „treiben“ und zwar so tief, dass er leicht in die unterste Platte reinging.
(Zum Glück haben wir vorher in jede Cakeboardmitte ein Loch gebohrt (Durchmesser des Buchenholzstabes))
Im Internet heißt es dazu: nehmt einen Hammer und seid bloß nicht zu zimperlich dabei. Das war schon richtig, aber, beim 1. Mal???? Ich habe gebetet, dass alles gut geht und es hat auch geklappt.



In die 26iger und in die 20iger Torte habe ich je 5 dicke Strohhalme zur Stabilisation der nächsten
Torte gesteckt. Und auf die 1. und 2. Torte, mittig, noch ein kleines Zuckergussherz gespritzt (als zusätzlichen Kleber für die Torten)
War ausreichend!
Und jetzt ging dann der Teil los, der richtig Spaß macht - dachte ich!
Zuerst rollte ich noch aus hellgrauem Fondant mehrere breite Streifen um die unterste Torte.
Um den Rand der mittleren und der obersten Torte klebte ich dicht an dicht weiße Perlen .
Danach verteilte ich verschieden große weiße, hellgraue und einige dunkelblaue Perlen willkürlich auf dem Rand der mittleren Torte.
An die oberste Torte klebte ich die Perlmuttblüten.
Eigentlich hatte ich 4 Herzen mit Perlen vorbereitet aber - na ja - wie ihr seht, haben nur 2 Herzen „überlebt“.(hat mich einige Nerven und `ne Menge Zeit gekostet)
Dafür habe ich dann noch einige Perlenstreifen auf der Torte angebracht.
Einige kleine Perlen klebte ich noch auf die hellgrauen Fondantstreifen und jetzt nur noch Tanja`s Rosen samt Blättern und Blüten auf und an der Torte befestigt (Zuckerkleber sei Dank) und schon war die Torte fertig. Fast, bis auf:
Das Brautpaar auf dem Stuhl hatte ich bereits im Vorwege auf ein passendes dünneres cakeboard (gibt es auch schon in verschiedenen Stärken) geklebt. Und dieses Ensemble klebte ich jetzt als
„I-Punkt“ auf die Torte!



Ich bin mir sicher, dass wir uns mit diesem schönen Stück (es wog übrigens mehrere Kilogramm und
ich war froh, dass ich es nicht tragen musste) selber übertroffen haben.
Aber mal sehen, was wir noch so alles zustande bringen!!!!!!!!!!!

Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Babytraum in Rosa...

... Oder: Auftrag PINK


In diesem Jahr scheint es in meinem Freundes und Bekanntenkreis einen regelrechten Babyboom zu geben- oder vielleicht sind wir jetzt einfach langsam in diesem "Alter". Wie auch immer, Freunde, nah und fern, sind schwanger oder frischgebackene Eltern und wollen diesen Umstand natürlich auch gebührend feiern.
Und so hat sich Stück für Stück auch hier bei uns die amerikanische Tradition der Babyshower eingeschlichen. Als eine Freundin mich bat für eben so einen Anlass eine Torte zu backen war ich Feuer und Flamme. Nicht nur konnte ich endlich meine Baby- Silikonform einweihen, nein, die einzige weitere Anforderung war: Möglichst viel PINK :)
Na, das sollte das Mädchen in mir doch irgendwie hinbekommen...
Nach einigem hin und her entschied ich mich für ein Däumelinchen Thema als Dekoration für meine Torte.

Bild von Else Wenz-Vietor

 

 Ich suchte also unsere großen Rosenblattausstecher herraus und färbte Blütenpaste in einem hellen Rosa ein. Nun legte ich eine kleine Schüssel mit Alufolie aus, rollte die Blütenpaste aus und stach erst 5 kleinere und dann 5 größere Rosenblätter aus. Diese bearbeitete ich nacheinander mit dem Balltool( die restlichen Blätter blieben dabei stehts mit Frischhaltefolie abgedeckt) und drapierte erst die 5 größeren Blätter und klebte sie überlappend in der vorbereiteten Schüssel zu einem Blütenring, um das Gleiche darauf mit den kleineren Blättern zu wiederholen.


Hinter und zwischen die Blätter steckte ich kleine Röllchen aus Folie für einen schöneren 3D Effekt und ließ die Blüte nun erstmal gut trocknen bevor ich die inneren Blätter mit Puderfarbe anstäubte um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. 
Aus einem helleren Rest Blütenpaste formte ich eine Kugel und drückte diese flach zu einem Blütenstempel, den ich dann vorsichtig mit Tüll prägte und in meine Blüte klebte.


Für die grünen Blätter stach ich aus hellgrüner Paste ein großes Herz aus und teilte dieses von oben nach unten mit einem Messer. Beide Hälften bearbeitete ich mit meinem Balltool und bepuderte sie mit dunklerer Farbe und klebte sie dann unten an meine rosafarbene Blüte. 
Nun ging es an das Baby. Mein erster Versuch mit meiner Silikonform klappte prima. Ich konnte also gleich mein Däumelinchen anziehen und bepudern. Mit hellem, rosafarbenem Puder setzte ich Akzente und Schatten auf der Haut des Babys. Dann stäubte ich die "Haare" in hellem Gelb an und formte aus pinkem Fondant eine Rüschenwindel sowie einen kleinen Blüten-Kopfschmuck.


Nun ging es endlich ans Backen der 3 bödigen Erdbeer-Vanille-Torte.
Den fertig gefüllten und mit Ganache eingestrichenen Kuchen habe ich dann mit weißem Rollfondant gedeckelt und mit verschiedenen rosafarbenen und pinken Elementen verziert. 
Zum Schluß die Blüte draufgesetzt und noch mit ein paar kleinen Schmetterlingen verziert und los konnte es zur Babyparty gehen...


Viel Spaß beim nachmachen
Tanja

Dienstag, 23. September 2014

Eine Hochzeitstorte „un miniature“ in gold...

 by Annegret

... Oder klein aber fein

Zum goldenen Hochzeitsempfang wollte meine Freundin gerne etwas aus Fondant mitbringen und bat mich etwas passendes für dieses Jubiläum zu „kreieren“! Da ich sowieso einen Kuchen backen wollte nahm ich eine größere Menge und zweigte davon etwas Teig für einen Minikuchen ab und backte ihn parallel mit.
 Füllte diesen nachdem er abgekühlt war mit Sommerfrüchten und bestrich ihn mit Vanillebuttercreme. Dann stellte ich den Minikuchen so lange kühl bis die Buttercreme fest war.


 Anschließend habe ich ihn mit leicht angetöntem marmoriertem Fondant überzogen.
Es war wieder ein Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Buttercreme unter dem Fondant wurde sehr schnell wieder weich. Dadurch bedingt natürlich auch mein Fondant – und die „Zeit lief mir davon“!
Also, was nun?

Ich färbte Fondant lila ein und formte aus einem länglichen Stück Fondant einen breiten Streifen den ich gekonnt in Falten über die weiche Stelle drapierte. Zusätzlich stach ich einige Schmetterlinge und 2 kleine Herzen in lila aus.

Einige Tage vorher hatte ich eine Blume und die dazugehörigen Blätter aus Fondant gefertigt und, nachdem alles getrocknet war, einiges davon großzügig mit Goldfarbe bestrichen. Ebenso die Schmetterlinge und die beiden kleinen Herzen. Unten, um den Kuchen herum, legte ich 2 lilafarbene Fondantstreifen.
Auf den unteren Streifen und auf den drapierten „Stoff“ klebte ich mit Zuckerkleber die Schmetterlinge und die Herzen aus denen ich ein „Doppelherz“machte!
Jetzt war mein Kuchen „un miniature“ fertig und ich setzte ihn auf einen Glasuntersetzer auf dem er bestens zur Geltung kam.

Fazit: Auch für einen Minikuchen muss man sich viel Zeit nehmen.

Dienstag, 26. August 2014

Ein Clown-Mädchen als Gutschein...

by Annegret

... Oder Schuhe sind immer eine gute Idee


Als ich darüber nachdachte was ich meiner Tochter zum Geburtstag schenken wollte kam ich auf folgende Idee: Ein Gutschein über ein Paar Schuhe nach Wunsch.
Aber es sollte kein „0 8 15“ Gutschein werden da ich gleich zwei „Fliegen mit einer Klappe“ schlagen wollte.
Und das hieß in diesem Fall: Torte plus Gutschein : Torten-Schuh-Gutschein!
Gedacht - getan


Einen Stracciatella Rührkuchen in einer großen Herzform gebacken und am nächsten Tag gefüllt mit extra fruchtigem Erdbeer Pürree und leckerer Vanille Buttercreme.


Mit der Buttercreme bestrichen und kühl gestellt. Am nächsten Tag mit Fondant gedeckelt und abermals kühl gestellt – und das alles auch noch heimlich wegen des Überraschungseffektes.
Nur gut, dass wir genug Platz haben!!
Bei der Dekoration war das „heimlich“ allerdings nicht ganz so einfach da meine Tochter zum Glück nicht allzu neugierig – dafür aber an allem stark interessiert ist!


Und natürlich ahnte sie gleich, dass das Clown Mädchen, übrigens eine Anregung aus dem Buch Betty`s Sugar Dreams, und die vielen einzelnen Schuhe, (eigene Idee) für ihre Geburtstagstorte gedacht waren. (warum aber nur je ein Schuh?)


Spät abends habe ich dann die Torte fertig dekoriert und hier seht ihr auch schon das Ergebnis.
Keine Frage, die Torte ist gut angekommen, hat lecker geschmeckt, und der „Gutschein“ wurde mittlerweile auch schon eingelöst. 



AN MAMA:
 Danke, für diese tolle Torte und ntürlich die neuen Schuhe :) Haben zwar nach unserem Brunch nicht den ganzen Kuchen geschafft, aber auch am zweiten und dritten Tag war alles noch super lecker!!! 

Und für alle die nicht dabei waren, hier ein paar Bilder von meimem Ehrentag...



Dienstag, 17. Juni 2014

Heute mal: Einschulungstorten leicht gemacht..

 by Annegret
... oder etwas für einen ganz besonderen Tag


  Im letzten Jahr bat mich eine Freundin zur Einschulung jedes ihrer beiden Enkelkinder, beides Jungen, eine ganz besondere Einschulungstorte zu backen und auch dementsprechend zu dekorieren.
 


Hinzu kam noch, dass am selben Tag auch meine kleine Nichte eingeschult wurde.

Perfektes timing!!!!

Auf meine Frage nach speziellen Wünschen bekam ich lediglich ein Schulterzucken und ein „du machst das schon!“ Nur: möglichst identisch aber bloß nicht zu identisch sollten sie sein!!!!! Na dann!



Zuerst einmal im Internet recherchiert und mir Anregungen geholt. Angetan hatten es mir als erstes übrigens die Wachsstifte. Ich färbte also Fondant in den von mir benötigten Farben ein, wobei natürlich bedacht werden musste, dass Mädchen und Jungen andere Farben bevorzugen. Ich modellierte also Wachsstifte, Bleistifte, Hefte, Radiergummi, Lineale, Tafeln und Rechen-schieber in 3-facher Ausführung (Anmerkung: Im Nachhinein würde ich die Tafeln auch auf der Rückseite verkleiden.)
 


Hinzu kamen lauter Buchstaben in verschiedenen Farben und Größen für die Namen der Kinder und der Eltern sowie für Oma und Opa. Da meine Einschulungstorten nun so weit „durchdacht“ waren fehlte mir lediglich noch ja was?

 
Also was lieben Jungen und was Mädchen?

Jungen lieben z.B. Monster und Waffen (wie in diesem Fall) und Mädchen Einhörner (jedenfalls meine Nichte) 



Ich machte mich also erneut an die Arbeit. Hier das Ergebnis, teilweise sind die Bilder leider etwas überbelichtet – aber ich arbeite dran!

Natürlich passierte mir auch diesmal ein Missgeschick und das Bein eines der Monster brach beim Anheben durch als ich es auf die Schultüte aus Rice Crispi kleben wollte (wie wir die Rice Crispi Masse gemacht haben, seht ihr hier). Es geht halt nicht ohne Malheur – wär` ja auch sonst viel zu langweilig.

Mist, was nun, neu machen - keine Zeit mehr - also: Was?

Ganz einfach, das Monster bekam an der Stelle einen blutigen Verband und das andere Monster ebenfalls – also: fast alles wie gewollt! (das nennt man übrigens kreativ (grins))



Das Einhorn gelang problemlos und ich war endlich fertig. (im wahrsten Sinn der Worte!)

Jetzt backte ich noch schnell (haha) 3 kleine Regenbogenkuchen, füllte diese mit Erdbeeren und bestrich sie mit der obligatorischen, extra vanilligen Buttercreme die mir als Grundlage für den Fondant dient und verteilte nach dem gelungenen Deckeln die Wachsstifte, etc. rund um und auf der Torte.



Daneben kam die Schultüte mit dem Monster und noch einige farblich abgestimmte Kugeln aus Fondant. 



Die Mädchen Einschulungstorte wurde noch etwas aufgepeppt durch einen kleinen rosa Ranzen und

Schmetterlinge.


Voila – und was soll ich sagen: Alle waren restlos begeistert und die stolzen Großeltern erzählten später dass die Jungen – anders als die mir bekannten Erwachsenen – alles – bis auf den letzten Krümel „verputzt“ hätten.


Fazit: identisch – aber nicht zu identisch!