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Dienstag, 31. Oktober 2017

Einhorn, Regenbogen und Goldtopf, absolut fabelhaft...

by Annegret
... Oder voll im Trend?!


 
Meine Nichte feierte dieses Jahr ihre Konfirmation. Und da ich schon für ihren Bruder zur Konfirmation eine „Froschkönig Torte“ mitgebracht hatte fragte sie schon mal so leise vorab an ob
ich evtl. vielleicht auch eine Einhorntorte für sie machen könnte.
Das war mal eine Herausforderung wie ich sie liebe. EIN EINHORN ! 


Es sollte eine Erdbeer / Rhabarbertorte werden mit einem Einhorn drauf. So weit so gut.
Ich suchte mir also im Internet bei youtube ein Video zur Herstellung eines Pferdes bzw. Einhorns heraus und schaute es mir mehrere Male immer wieder an.
Druckte mir auch mehrere verschiedene Einhörner bzw. liegende Pferde aus. (Das hat mir wirklich geholfen!)
Dann stellte ich mein Einhorn Schicht für Schicht her und formte so verstärkt die Konturen heraus.
Das funktioniert ganz gut wenn man immer nur ganz wenig Fondant nimmt und diesen mit leicht feuchtem Werkzeug bzw. Finger, verstreicht.(wie spachteln) Wichtig: immer wieder gut trocknen lassen!


Da ich ein liegendes Einhorn modellierte, fiel mir die Gestaltung der Beine wesentlich leichter.
Die Hufe, den Schweif und die Mähne bestäubte ich mit etwas silbernem Glitter,
Für die Mähne stellte ich dünne, pastellfarbene Schnüre her und klebte diese an den Kopf.
Gleiches machte ich für den Schweif. Den drehte ich aber noch kurz in sich bevor ich ihn an das Hinterteil klebte.
Für das Horn wird einfach ein schmaler Kegel hergestellt, dieser in sich gedreht und dann mit einem kleinen Streichholzstück in die Stirn des Einhorns gesteckt und geklebt.
Interessanterweise bereitete mir der Regenbogen viel mehr „Schmerzen“!


Bis ich endlich die Idee hatte den Regenbogen, wie auf dem Foto zu sehen, in sich
zu drehen und dann so an der Torte zu befestigen, hatte ich schon fast keine Lust mehr!
Es war nicht der Regenbogen an sich, sondern viel mehr die Art der Befestigung.
Ich stellte dann noch den goldenen Geldtopf und einige Münzen her sowie einige bunte Blumen und Blüten. Ja, und das war`s dann auch schon mit der Vorarbeit.
Die Torte deckelten wir in einem sehr hellen grün. Etwas mittig vom Rand klebten wir die bunten Blumen und Blüten.
An den unteren Rand der Torte kamen dann noch folgende Worte:
„Friss meinen Sternenstaub Lucy!“


Das fertige Einhorn klebte ich auf eine kleine, weiß gedeckelte Platte.
Diese kam dann, abgestützt durch 4 Strohhalme, (wurden vorher in die Torte gesteckt) auf die Torte.
Um den Übergang von der kleineren Platte zur größeren Torte zu kaschieren, verteilte ich silberne und goldene Streusel auf den Rand und den Rest der Tortendecke.
Den Rand der großen Tortenplatte beklebten wir mit grünem Klebeband und den Platz zwischen Tortenplatte und Torte bedeckten wir mit grün geprägtem Fondant, auf den wir ebenfalls goldene und silberne Streusel streuten.
Fertig war mein prächtiges Einhorn.
Lucy hat gestrahlt

Dienstag, 17. Juni 2014

Heute mal: Einschulungstorten leicht gemacht..

 by Annegret
... oder etwas für einen ganz besonderen Tag


  Im letzten Jahr bat mich eine Freundin zur Einschulung jedes ihrer beiden Enkelkinder, beides Jungen, eine ganz besondere Einschulungstorte zu backen und auch dementsprechend zu dekorieren.
 


Hinzu kam noch, dass am selben Tag auch meine kleine Nichte eingeschult wurde.

Perfektes timing!!!!

Auf meine Frage nach speziellen Wünschen bekam ich lediglich ein Schulterzucken und ein „du machst das schon!“ Nur: möglichst identisch aber bloß nicht zu identisch sollten sie sein!!!!! Na dann!



Zuerst einmal im Internet recherchiert und mir Anregungen geholt. Angetan hatten es mir als erstes übrigens die Wachsstifte. Ich färbte also Fondant in den von mir benötigten Farben ein, wobei natürlich bedacht werden musste, dass Mädchen und Jungen andere Farben bevorzugen. Ich modellierte also Wachsstifte, Bleistifte, Hefte, Radiergummi, Lineale, Tafeln und Rechen-schieber in 3-facher Ausführung (Anmerkung: Im Nachhinein würde ich die Tafeln auch auf der Rückseite verkleiden.)
 


Hinzu kamen lauter Buchstaben in verschiedenen Farben und Größen für die Namen der Kinder und der Eltern sowie für Oma und Opa. Da meine Einschulungstorten nun so weit „durchdacht“ waren fehlte mir lediglich noch ja was?

 
Also was lieben Jungen und was Mädchen?

Jungen lieben z.B. Monster und Waffen (wie in diesem Fall) und Mädchen Einhörner (jedenfalls meine Nichte) 



Ich machte mich also erneut an die Arbeit. Hier das Ergebnis, teilweise sind die Bilder leider etwas überbelichtet – aber ich arbeite dran!

Natürlich passierte mir auch diesmal ein Missgeschick und das Bein eines der Monster brach beim Anheben durch als ich es auf die Schultüte aus Rice Crispi kleben wollte (wie wir die Rice Crispi Masse gemacht haben, seht ihr hier). Es geht halt nicht ohne Malheur – wär` ja auch sonst viel zu langweilig.

Mist, was nun, neu machen - keine Zeit mehr - also: Was?

Ganz einfach, das Monster bekam an der Stelle einen blutigen Verband und das andere Monster ebenfalls – also: fast alles wie gewollt! (das nennt man übrigens kreativ (grins))



Das Einhorn gelang problemlos und ich war endlich fertig. (im wahrsten Sinn der Worte!)

Jetzt backte ich noch schnell (haha) 3 kleine Regenbogenkuchen, füllte diese mit Erdbeeren und bestrich sie mit der obligatorischen, extra vanilligen Buttercreme die mir als Grundlage für den Fondant dient und verteilte nach dem gelungenen Deckeln die Wachsstifte, etc. rund um und auf der Torte.



Daneben kam die Schultüte mit dem Monster und noch einige farblich abgestimmte Kugeln aus Fondant. 



Die Mädchen Einschulungstorte wurde noch etwas aufgepeppt durch einen kleinen rosa Ranzen und

Schmetterlinge.


Voila – und was soll ich sagen: Alle waren restlos begeistert und die stolzen Großeltern erzählten später dass die Jungen – anders als die mir bekannten Erwachsenen – alles – bis auf den letzten Krümel „verputzt“ hätten.


Fazit: identisch – aber nicht zu identisch!