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Dienstag, 4. April 2017

Ein edler Blumengruß der für „sich selber spricht!"...

by Annegret
... Oder ein Kuchen für eine Blumenliebhaberin zum 60igsten Geburtstag
  

Gewünscht war: lasst euch was einfallen für eine Garten- bzw. Blumenliebhaberin
Das war schon eine Herausforderung, aber gerade das lieben wir ja an unserem Hobby!
Wir haben also geguckt was wir an moulds und Ausstechformen hatten und uns dann für die
entschieden, die ihr auf dem Kuchen seht.
 Ich wollte diesmal keinen runden Kuchen nehmen und entschied mich daher für die „Sandkuchen
Form“. Dadurch ergab sich die Idee des Blumenkastens irgendwie automatisch!
Den Schokoladenkuchen backen, mit Erdbeeren und Rhabarber füllen, sowie den Kuchen mit
Schokoladenbuttercreme zu bestreichen, war eine Lachnummer zu dem, was bereits vorher alles
erledigt werden musste.
 
 
Dann ging es an die Arbeit. Und jeder weiß, dass Zuckerblumen sehr arbeitsintensiv und überdies
auch noch sehr zerbrechlich sind!
Aber zu zweit und mit genügend Zeit haben wir es geschafft und wurden rechtzeitig fertig.
Aufwendig, allein schon wegen der Wickelei, waren auch die Efeu- ,die Rosenblätterranken sowie
die kleinen Blumenzweige. Auch hier gilt: Lieber einige Blumen mehr als zu wenig!
Ich besorgte mir eine ca. 2 cm dicke Styropurplatte in Länge und Breite passend zur Backform.
Umwickelte diese mit Aluminiumfolie und deckelte sie mit grünem, geprägtem Fondant.
(Das ging weil dieser Teil der Arbeit ja nicht mit gegessen werden sollte.)
 
 
Nun die angefertigten Zuckerblumen in die grüne Fondantplatte stecken und so arrangieren, dass es
gut aussah und aufpassen, dass nicht etwas abbrach. Was natürlich trotzdem passierte.
Zwischen die Blumen streute ich fein zerbröselte Schokoladenkekse (Blumenerde). Außerdem kann
man damit gut entstandene Löcher kaschieren, die beim Reinstecken der Blumen bzw. Änderung
der Stellung der Blumen, entstanden waren.
Um alles noch ein bisschen aufzulockern, fertigte ich noch einen großen Zweig an, auf den ich,
jeweils an den Enden, 2 Schmetterlinge setzte und klebte diesen Zweig dann vorsichtig zwischen
die Blumen. (Aber wenn ihr das mal nachmachen möchtet, macht das lieber schon vorher! Bei mir
ist das nämlich so, dass ich oftmals erst während der Arbeit entscheide was noch dazu passen
könnte.
 
 
Als die ganze Vorarbeit geleistet war, ging es an den „Blumenkasten“. Der fertige Kuchen wurde
mit braunem Fondant gedeckelt, eine Holzmaserung darauf geprägt. (Prägeplatte)
Ebenfalls in braun mehrere Blätter ausstechen und auf dem „Balkonkasten“ so verteilen, dass der
Übergang zwischen einigen Fondantteilen nicht mehr zu sehen ist. Ach ja, und die 60 durfte ja auch
nicht vergessen werden.
Dann, um Akzente zu setzen, mit metallic Farbe bestreichen. Jetzt nur noch das „Blumenteil“ auf
den Kuchen kleben und den Übergang mit einer braunen Fondantkordel verdecken und:
Das war`s dann auch schon! 
 
 
Auf der Kaffeetafel war das der absolute Hingucker und wie üblich wollte ihn keiner anschneiden.
Aber mit ganz viel gemeinsamer Überredungskraft und nachdem sich das Geburtstagskind davon
überzeugen ließ, dass ihren „Blumen“ nichts passierte, wurde der Kuchen dann doch noch
„vernichtet“!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Marienkäfer-Kuchen zum Verlieben...

by Annegret
... Oder wow, wie der guckt :)


Zum 1. Geburtstag ,der Tochter einer Freundin, sollte es ein kleiner Marienkäfer-Kuchen sein- 
Gefüllt wie ein Maulwurfskuchen mit Ganache Schokoladenganache.
Wir haben in einer kleinen halbkugeligen Form unseren Marienkäfer gebacken und nach dem
Auskühlen den Kuchen mit Straciatellacreme und Bananen gefüllt.

Für den Marienkäfer habe ich bereits eingefärbten Fondant in schwarz und rot gekauft. (Denn
weißen Fondant so einzufärben, dass man diese knalligen Farben hinbekommt, wenn überhaupt,
kostet wahnsinnig viel Farbe und das Ergebnis ist lange nicht so gut!)
Ungefähr 2 Drittel des Kuchens wurde mit dem roten Fondant und das letzte Drittel mit dem
schwarzen Fondant bekleidet. (Wobei es darauf ankommt, dass keine Lücke zwischen den
beiden Fondantfarben entsteht). 

Auf den roten Fondant klebte ich dann mit dem Zuckerkleber schwarze Punkte auf. Dann kamen
noch die Augen und die Fühler dazu und eine kleine gelbe Fondantschleife und fertig war der „super süße Marienkäfer“!

Ich deckelte dann eine dünne Tortenplatte mit hellgrünem Fondant und setzte den Marienkäfer
Kuchen darauf. Um den Marienkäfer herum klebten wir grüne Blätter, so das es so aussah als säße
er auf einem Blätterbett. Das war jetzt der „Topper“ für unsere Torte!
Die Grundtorte füllten wir mit Schokoladencreme und ummantelten diese dann mit Schokoladen-
ganache. Auch hier eine hellgrüne Fondantdecke. An den Rand der Torte klebten wir kleine
Zuckerblumen und unten herum Gräser und kleine Tiere wie Grille, Schnecke und kleine Spatzen
(hergestellt mit meiner Mould).

Die fertige Torte setzten wir jetzt auf den Tortenteller und prägten dann „Gras“ und klebten dieses
rund um die Torte. (Prägung von Gras: kleine grüne Fondantstückchen nehmen, mit den Händen grob glätten und mit einem Blattpräger o.ä. dicht an dicht prägen.) 


Da ist er, der Marienkäfer Kuchen zum Verlieben und wie immer :
zum Essen beinahe viel zu schade!

Mittwoch, 9. September 2015

Micky und Pluto für zwei ganz unterschiedliche Kindergeburtstage...

by Annegret
... Oder man ist nie zu alt für Disney 

 
Zu dem diesjährigen Geburtstag meiner Tochter hatte ich nach längerem Überlegen folgende Idee:
Es sollte eine Maus werden, aber nicht irgendeine Maus, sondern die Micky Maus.
Und ich hoffte darauf, dass Tanja wusste warum sie eine Micky Maus bekam.
Ich backte also einen leckeren Schokoladen Karamel Kuchen. Dazu gab es dickflüssige Schokoladensoße mit Erdnüssen.
Besonders lecker ist ein Klacks frisch geschlagene Sahne dazu. 


Bis hierher war es einfach. Aber die Micky Maus!!!!
Habe mir step by step Anleitungen aus dem Internet herausgesucht und bin dann  mit dem Modellieren angefangen.
Aber wie immer „sehen“ meine Hände das ganz anders als meine Augen.
Aber nach einigen Versuchen hatte ich das Gefühl für Mickys Gesichtsform und der Rest war danach nicht mehr so schwer. 


Micky Maus kam dann beim Geburtstagsbrunch auf den Tisch und als Tanja fragte wieso denn eine Micky Maus? Hatte sie auch schon im gleichen Atemzug die richtige Verbindung - nämlich unseren Besuch 2010 in Disney World, Florida, gefunden und sich riesig gefreut.
(Es gibt davon nämlich ein sehr hübsches Foto von Tanja mit Micky Maus Arm in Arm beim „Fotoshooting“!!!) 



Unseren Pluto dagegen bekam ein kleiner Junge zu seinem 3. Geburtstag.
Anscheinend ein absoluter Pluto Fan!
Auch hier war der Kopf von Pluto die größte Herausforderung für mich.
Der Wunderkuchen wurde mit Erdbeeren und Vanillepudding gefüllt und mit Fondant gedeckelt.
Dann hatte Tanja noch die Idee rund um den Kuchen bunte Fondantschleifen zu legen was sehr hübsch aussah. 


Zusätzlich stach sie mit unserem Micky Maus Kopf Ausstecher einige schwarze Fondantköpfe aus, in die sie dann die Zahl 3 klebte. Hinzu kamen noch kleine farbige Minifondantschleifen.

Den Pluto setzte ich dann auf einen geprägten, blauen Fondantteppich auf dem ein Minikuchen mit 3 Kerzen stand die Pluto auspusten sollte. (Dementsprechend musste natürlich auch die Haltung von Pluto sein). 


Einige Knochen dazu, noch eine Partymütze für Pluto und Fertig!!

Das ganze perfektionierten wir dann mit der Tortenplatte, welche wir mit einem Rest unserer Micky Maus Folie beklebten. 


Ich bin sicher, dass die Freude bei groß und klein gleich groß war!




Dienstag, 2. Juni 2015

Der Angler zum 60. igsten Geburtstag...

by Annegret
... Oder wozu Salzstangen alles gut sind!


Unser Freund nullte im letzten Jahr zum 6. Mal und da wir uns oft gegenseitig zu den Feiern eine Torte mitbringen bot es sich geradezu an mir etwas Besonderes für ihn auszudenken.
Nun musste nur noch eine Idee her.
Hobby: grillen, angeln, Camping
Für zwischendurch und/oder nach Feierabend: Salzstangen, Hanuta, Eis und sein Bierchen.

Ich beschloss eine Anglertorte für ihn zu machen.
Also stellte ich aus Fondant einen Angler in Gummistiefeln her.
Kommentar meines Sohnes zu dem Gesicht des Anglers: „der hat ja so ein debiles Grinsen im Gesicht!“
Aus Pappe schnitt ich einen Kreis in Größe der Torte aus und bedeckte diese mit blaugrünem Fondant für den See.
Zusätzlich benötigte ich noch gelbbraunen Fondant für den Sand und grünes Gras, welches ich mit meiner Knoblauchpresse herstellte, sowie einige kleine schwarzgraue Steine.
Dann formte ich noch einen größeren Stein auf welchem ich dann den Angler mit Zuckerkleber befestigte. 

Noch ein paar kleine Blüten und einen Eimer sowie die Leine mit der Angel hergestellt und natürlich noch einen alten Schuh den der Angler aus dem Wasser ziehen sollte.
So schön so gut.
Zwischenzeitlich fing ich an ein Gedicht passend zu der Torte zu reimen, wobei ich den Text öfter verwarf und schließlich die Torte dem Text anpasste indem ich noch einen silbrigen Fisch, einen roten Kugelfisch und einen blauschwarzen Rochen hinzufügte. 

Es wurde ein Schokoladenkuchen mit Erdbeer Rhabarber Füllung und Schokoladenganache.
Auf den Kuchen setzte ich den Teich mit dem Angler.
Vorher klebte ich noch den „alten“ Stiefel in den See und rund um die Torte dicke Salzstangen die ich alle auf Tortenhöhe gekürzt hatte. (Was übrigens sehr zeitaufwendig war und ich mehr Salzstangen benötigte als gedacht (Bruch)! 

Auf der Rückseite der Torte hatte ich einen schmalen Streifen frei von Salzstangen gelassen und klebte hier noch blauen Fondant drüber um einen Wasserlauf darzustellen.
Daran befestigte ich jetzt den kleinen Fisch, den Kugelfisch und den Rochen. Fertig 

Auszug aus dem Gedicht zur Torte.
(Es geht dabei um einen Angler der an einem heißen Sommertag auf Wunsch seiner Frau an einem See sitzt um Fische für das Abendessen zu angeln.
Er nickt ein und träumt von ganz vielen Fischen. Als er wach wird hat er aber lediglich einen alten Stiefel aus dem See gefischt.) 
„Wütend packt er seine Angelsachen und hört beim davon stapfen plötzlich ein schallendes Lachen.
Er schaut sich um und was er da erblickte, das trieb seinen Blutdruck bis ganz nach oben, bis an die Spitze.
Wenn er das erzählte, das würde ihm niemand glauben, er glaubte es ja selber kaum und hielt es für besser zu behaupten es sei ja nur ein blöder Traum.
Aber wir wissen es natürlich besser!!!!
Er sah nämlich einen Rochen und einen Kugelfisch, die schüttelten sich lachend, wie alte Genossen,
die Flossen und haben seinen Abgang sichtlich genossen!
Eines aber war gewiss, heute kam kein Fisch auf des Anglers Tisch!“ 

Die Meinung zur Kombination von Salzstangen und Schokoladentorte war geteilt.
Einige verschmähten doch tatsächlich die Salzstangen und aßen die Torte lieber „pur“.
Dafür aber gerne ein Stückchen mehr ;)

Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 5. Mai 2015

Oma die Zweite im Jugendstil ...

by Annegret
 ...Oder ein Caketopper zum 80. Geburtstag


Die Schwiegermutter meiner Freundin feierte Anfang letzten Jahres ihren Geburtstag und ich wurde gebeten einen Fondant Caketopper mit einer „Oma“ zu machen.
Ein großes Hobby der alten Dame ist das Kartenspiel und daher bot es sich geradezu an etwas mit „Karten zu machen!“
Meine Freundin wollte eine Marzipan-Kirschtorte backen und ich sollte lediglich für die Dekoration sorgen.

Daher besorgte ich mir ein cake board überzog dieses mit Fondant den ich dann mit einem meiner Ausstecher prägte.
Anschließend puderte ich das cake board in verschiedenen Gelb-und Rottönen und verlieh dem Ganzen etwas Glanz durch Glanzspray und schon hatte ich einen sehr schönen Teppich.


Dann kam die Oma dran:
Die Oma trimmte ich auf „jugendlich“ denn wer will schon gerne „alt“ aussehen!!!!!!!!


Ein guter Rat: wenn ihr der Meinung seid, dass das Gesicht okay ist, fangt bloß nicht an noch etwas verändern zu wollen indem ihr noch nach pudert oder ähnliches, das geht nur „in die Hose“!!
(heißt: ein neuer Kopf muss her!) 


Eine Herausforderung war auch die Brille.
Irgendwie sahen alle Versuche doof aus. Aber beim Herumprobieren entstand dann diese Kreation und passte auch gut zu dem „Jugendstil“! 


Jetzt kam der Sessel dran auf dem die Oma sitzen sollte. Hergestellt habe ich diesen aus Rice Crispy Masse (Rezept). Ich formte also den Sessel und 1 kleines sowie ein etwas größeres Kissen.
Ließ diese gut aushärten und überzog alles dann mit braun eingefärbtem Fondant dem ich etwas orange beigemischt aber dieses nicht ganz verknetet hatte.
Das etwas größere Kissen nutzte ich als Fußschemel.
Auf das Sitzkissen klebte ich noch 2 dünn ausgerollte und ausgestochene gelbe Blüten.

Da ich keine Ausstecher für die Karten hatte bemalte ich diese per Hand.


Schick in türkisfarbener Jacke mit weißem Kragen, fliederfarbenem Kleid und orangen Pantoffeln, dazu strahlende blaue Augen und das Silberhaar, rote Lippen, blaue Perlenohrringe und nicht zu vergessen, der schwarze Handstock, so klebte ich die Oma in ihren Sessel und diesen anschließend auf den Teppich.
Noch einige Karten in Omas Hand und rundum drapiert und fertig!

Natürlich war auch hier wieder die Freude groß und schon am nächsten Tag stand das cake board samt der Oma gut unter einer Plastiktüte verpackt auf dem Wohnzimmertisch damit sie nicht so schnell einstaubt!

Irgendwie süß!

Dienstag, 7. April 2015

Süßer Glücksengel zum Geburtstag...

by Annegret
... Oder zurück zu den Anfängen :)

Letztes Jahr, im Januar 2014, wurde eine liebe Cousine meines Mannes 70 Jahre alt und lud uns zu diesem Ehrentag ein.
Für mich wieder eine Gelegenheit das Modellieren zu üben. Schnell hatte ich mich für eine kleine Torte mit einem Glücksengel entschieden und machte mich an die Arbeit.
Eine gute Anleitung zur Herstellung dieser Figur lieferte mir erneut das Buch „Betty`s Sugar Dreams von Bettina Schliephake – Burchardt . (auch gut für Anfänger geeignet) 



Später wurde mir dann von der Familie Folgendes überliefert:
Ich habe mich so sehr über den Glücksengel gefreut, dass ich die Torte gar nicht anschneiden mochte aus Angst etwas kaputt zu machen und habe daher die Torte auf die Anrichte in meinem Wohnzimmer gestellt.
Und jedes Mal, wenn mein Blick auf den Engel fiel, hat er mich an meine wunderschöne Geburtstagsfeier erinnert!!! 


Dienstag, 26. August 2014

Ein Clown-Mädchen als Gutschein...

by Annegret

... Oder Schuhe sind immer eine gute Idee


Als ich darüber nachdachte was ich meiner Tochter zum Geburtstag schenken wollte kam ich auf folgende Idee: Ein Gutschein über ein Paar Schuhe nach Wunsch.
Aber es sollte kein „0 8 15“ Gutschein werden da ich gleich zwei „Fliegen mit einer Klappe“ schlagen wollte.
Und das hieß in diesem Fall: Torte plus Gutschein : Torten-Schuh-Gutschein!
Gedacht - getan


Einen Stracciatella Rührkuchen in einer großen Herzform gebacken und am nächsten Tag gefüllt mit extra fruchtigem Erdbeer Pürree und leckerer Vanille Buttercreme.


Mit der Buttercreme bestrichen und kühl gestellt. Am nächsten Tag mit Fondant gedeckelt und abermals kühl gestellt – und das alles auch noch heimlich wegen des Überraschungseffektes.
Nur gut, dass wir genug Platz haben!!
Bei der Dekoration war das „heimlich“ allerdings nicht ganz so einfach da meine Tochter zum Glück nicht allzu neugierig – dafür aber an allem stark interessiert ist!


Und natürlich ahnte sie gleich, dass das Clown Mädchen, übrigens eine Anregung aus dem Buch Betty`s Sugar Dreams, und die vielen einzelnen Schuhe, (eigene Idee) für ihre Geburtstagstorte gedacht waren. (warum aber nur je ein Schuh?)


Spät abends habe ich dann die Torte fertig dekoriert und hier seht ihr auch schon das Ergebnis.
Keine Frage, die Torte ist gut angekommen, hat lecker geschmeckt, und der „Gutschein“ wurde mittlerweile auch schon eingelöst. 



AN MAMA:
 Danke, für diese tolle Torte und ntürlich die neuen Schuhe :) Haben zwar nach unserem Brunch nicht den ganzen Kuchen geschafft, aber auch am zweiten und dritten Tag war alles noch super lecker!!! 

Und für alle die nicht dabei waren, hier ein paar Bilder von meimem Ehrentag...



Dienstag, 20. Mai 2014

Ein irischer Glückskobold...

by Annegret
… Oder noch ein runder Geburtstag.


Ich hatte mir im letzten Jahr auf der Tortenmesse in Hamburg von Maisie Parrish das Buch
„ Tortenfiguren modellieren „ in einfacher Schritt- für Schritt-Anleitung gekauft und daraus den irischen Glückskobold für meine heutige Torte ausgesucht.


Die Anleitungen sind wirklich gut beschrieben und dementsprechend auch für „Anfänger“ geeignet.
Die Mengenangaben und Farbvorschläge zusammen mit den detaillierten Fotos machten mir die Arbeit leicht und ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Ausnahmsweise habe ich mich diesmal ziemlich exakt an die Vorlage gehalten da ich die Farbkombination in grün/orange einfach perfekt finde.


Was aber wirklich immer wieder der „Knackpunkt“ ist, das ist das Gesicht! (da hilft oft auch eine noch so gute Beschreibung nichts).
Aber ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und das gleich beim 1. Versuch.
Mein Kobold hat einen Teint wie feinstes Porzellan – schöööööööööööön!
Das „Prachtstück“ wog übrigens zum Schluss 300 Gramm, allerdings ohne das dazugehörige Kleeblatt, den kupfernen Geldtopf mit den dazugehörigen Münzen und der obligatorischen 70.
  


Ich backte für diesen Zweck lediglich eine kleine Torte (18 cm im Durchmesser) und füllte sie dann mit zerkleinerten Mozartkugeln sowie leckerer Vanille-Buttercreme und anschließend deckelte ich die Torte mit Fondant. 


Eigentlich wollte ich nur den Kobold auf die Torte setzen aber das „sah“ nicht aus!
Also doch noch den Geldtopf und die Münzen sowie einen Rand aus kleinen grünen Herzen hergestellt und fertig! 

 Anmerkung:
Was macht eigentlich der oder auch die Beschenkte mit etwas was ihm oder ihr vielleicht nicht „gefällt“? Ganz einfach: eine dunkle Ecke suchen, die Torte dort abstellen und dann: aus den Augen, aus dem Sinn!
 Aber, und jetzt kommt es: das haben sie dann 14 Tage später selber erzählt und zwar frei nach dem Motto:
„Ups, die haben wir ja total vergessen“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (übrigens incl. der Torte.)


Na dann, guten Appetit

Dienstag, 13. Mai 2014

Blondine bevorzugt ...

by Annegret
 ... Oder eine kleine Torte zum 70.igsten Geburtstag eines Freundes
  


Man backe einen leckeren Stracciatella Rührkuchen, schneide ihn wie in diesem Fall nur 1x durch,
bestreiche die untere Hälfte mit Vanille Buttercreme, darauf kommen dann angedickte Erdbeeren.
Wieder eine dünne Schicht Buttercreme. Jetzt den Deckel drauf und mit der Buttercreme rundherum gut einstreichen und glätten. (Damit die Buttercreme richtig schön nach Vanille schmeckt, rühre ich immer je nach Größe der Torte eine halbe bis ganze Packung Vanillesauce -ohne kochen- zusätzlich unter die Buttercreme)
Nun noch mit viel Gefühl mit Fondant eindecken und letzte Hand anlegen.


Die Blondine hatte ich schon 3Wochen vorher angefertigt. Was im Nachhinein eine sehr gute Idee
war da ich mich kenne und weiß, dass ich immer noch Änderungen vornehme.
In diesem Falle war das wirklich so, denn die Augen haben mich echt Nerven gekostet.
Solltet ihr mal ein Gesicht modellieren und bemalen und ihr findet das sieht echt „bescheiden“
aus, macht nichts: Augen, Nase und Mund mit dem Messer entfernen, Gesicht der Figur unter dem
Wasserhahn vorsichtig abwaschen, gut trocknen lassen und dann könnt ihr einen neuen Versuch starten. (bloß nicht zimperlich sein!) 
 Endlich war ich zufrieden und die halbe Blondine fertig. Sie steckte auf einem Holzstab und wartete auf ihren „Einsatz“. 


Beim weiteren Bearbeiten brachen mir dann an der linken Hand die lackierten Finger ab. Oh, „Schitt!“ Was nun? Kurz nachgedacht und sie bekam einen fingerlosen Handschuh. Und, sieht doch sexy aus – und – vor allem, wie gewollt! Aber nur die Blondine reichte ja nicht, also: was hat sie in der Hand und wie sollte die weitere Deko aussehen? 


Da ich mir neue Schmetterlingsausstecher bestellt hatte, probierte ich diese gleich aus und das Ergebnis hat mich überzeugt. Also zwei graublaue Schmetterlinge ausgestochen und mit goldener essbarer Farbe die Konturen hervorgehoben, dazu noch eine weiße Doppelblüte hergestellt und auch diese mit der goldenen Farbe bemalt. In die Mitte der Doppelblüte klebte ich ein paar Perlen und stach noch einige grüne Blätter aus die ich unter diese Blüte klebte.

  
Auf die mit Fondant eingedeckte Torte habe ich in der Mitte dann die Blondine platziert. Sie bekam noch einen langen roten Halbrock den ich etwa über ¼ der Torte drapierte.
Blondie bekam die große Blüte in die Hand und die beiden Schmetterlinge verteilte ich auf der Torte. Hinzu kam noch eine farblich abgestimmte 70.
Jetzt noch den Rand – aber wie sollte der jetzt aussehen?
Mir fiel dann ein, dass ich noch von einer anderen Torte kleine rosafarbene Blüten übrig hatte und diese klebte ich nun rund um die Torte. Die Wirkung der Blüten verstärkte ich mit etwas schwarzer Farbe und das war es dann... Aber irgend etwas fehlte noch – aber was? 


Ich habe dann einige Zacken aus Fondant ausgeschnitten, den Rand mit Goldfarbe bemalt, über Nacht trocknen lassen und morgens vorsichtig im Halbrund um die Blondine geklebt. Etwas umgebogen, die Spitzen auf die Torte geklebt und mit einer kleinen Zuckerperle verziert.
Nun war sie endlich fertig und wie erhofft, kam sie sehr gut an und mir wurde versprochen, dass sie noch abends „geköpft“ werden sollte!!!
Na dann …........................