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Dienstag, 4. April 2017

Ein edler Blumengruß der für „sich selber spricht!"...

by Annegret
... Oder ein Kuchen für eine Blumenliebhaberin zum 60igsten Geburtstag
  

Gewünscht war: lasst euch was einfallen für eine Garten- bzw. Blumenliebhaberin
Das war schon eine Herausforderung, aber gerade das lieben wir ja an unserem Hobby!
Wir haben also geguckt was wir an moulds und Ausstechformen hatten und uns dann für die
entschieden, die ihr auf dem Kuchen seht.
 Ich wollte diesmal keinen runden Kuchen nehmen und entschied mich daher für die „Sandkuchen
Form“. Dadurch ergab sich die Idee des Blumenkastens irgendwie automatisch!
Den Schokoladenkuchen backen, mit Erdbeeren und Rhabarber füllen, sowie den Kuchen mit
Schokoladenbuttercreme zu bestreichen, war eine Lachnummer zu dem, was bereits vorher alles
erledigt werden musste.
 
 
Dann ging es an die Arbeit. Und jeder weiß, dass Zuckerblumen sehr arbeitsintensiv und überdies
auch noch sehr zerbrechlich sind!
Aber zu zweit und mit genügend Zeit haben wir es geschafft und wurden rechtzeitig fertig.
Aufwendig, allein schon wegen der Wickelei, waren auch die Efeu- ,die Rosenblätterranken sowie
die kleinen Blumenzweige. Auch hier gilt: Lieber einige Blumen mehr als zu wenig!
Ich besorgte mir eine ca. 2 cm dicke Styropurplatte in Länge und Breite passend zur Backform.
Umwickelte diese mit Aluminiumfolie und deckelte sie mit grünem, geprägtem Fondant.
(Das ging weil dieser Teil der Arbeit ja nicht mit gegessen werden sollte.)
 
 
Nun die angefertigten Zuckerblumen in die grüne Fondantplatte stecken und so arrangieren, dass es
gut aussah und aufpassen, dass nicht etwas abbrach. Was natürlich trotzdem passierte.
Zwischen die Blumen streute ich fein zerbröselte Schokoladenkekse (Blumenerde). Außerdem kann
man damit gut entstandene Löcher kaschieren, die beim Reinstecken der Blumen bzw. Änderung
der Stellung der Blumen, entstanden waren.
Um alles noch ein bisschen aufzulockern, fertigte ich noch einen großen Zweig an, auf den ich,
jeweils an den Enden, 2 Schmetterlinge setzte und klebte diesen Zweig dann vorsichtig zwischen
die Blumen. (Aber wenn ihr das mal nachmachen möchtet, macht das lieber schon vorher! Bei mir
ist das nämlich so, dass ich oftmals erst während der Arbeit entscheide was noch dazu passen
könnte.
 
 
Als die ganze Vorarbeit geleistet war, ging es an den „Blumenkasten“. Der fertige Kuchen wurde
mit braunem Fondant gedeckelt, eine Holzmaserung darauf geprägt. (Prägeplatte)
Ebenfalls in braun mehrere Blätter ausstechen und auf dem „Balkonkasten“ so verteilen, dass der
Übergang zwischen einigen Fondantteilen nicht mehr zu sehen ist. Ach ja, und die 60 durfte ja auch
nicht vergessen werden.
Dann, um Akzente zu setzen, mit metallic Farbe bestreichen. Jetzt nur noch das „Blumenteil“ auf
den Kuchen kleben und den Übergang mit einer braunen Fondantkordel verdecken und:
Das war`s dann auch schon! 
 
 
Auf der Kaffeetafel war das der absolute Hingucker und wie üblich wollte ihn keiner anschneiden.
Aber mit ganz viel gemeinsamer Überredungskraft und nachdem sich das Geburtstagskind davon
überzeugen ließ, dass ihren „Blumen“ nichts passierte, wurde der Kuchen dann doch noch
„vernichtet“!

Dienstag, 3. Januar 2017

Eine mehrstöckige Hochzeitstorte für ein ganz besonderes Brautpaar...

... Oder eine Torte für schwer Verliebte ;) 
 


Als das Brautpaar mich kurz nach der Verlobung fragte, ob Annegret und ich die Hochzeitstorte machen würden, gab natürlich nur eine Antwort : Klar :) 
Ich machte mich bald daran einen Vorschlag auszuarbeiten und wir einigten uns auf eine zweistöckige Torte, mit Etagen aus Cupcakes, Cakeballs und Zuckerblumen darunter- eine riesen Herrausforderung für uns!!!
Für alle Fälle erstellten wir eine „to do Liste mit dem dazugehörigen Zeitplan!




Unser Freund Thorsten baute eine sehr schöne 4 stöckige weiße Etagere aus Holz.

Die beiden unteren Platten hatten einen Durchmesser von 50 cm.

Die anderen jeweils 40 und 30 cm.

Nach einigem Hin und Her bestellte Annegret im Internet einen Tortendummy, 10 cm hoch und mit einem Durchmesser von 45 cm. (übrigens eine wirklich gute Entscheidung)
Diesen steckten wir zwischen die beiden unteren Holzplatten. Er diente mir beim Stecken der unzähligen Zuckerblumen zur Fixierung.




Wir stellten wahnsinnig viele Zuckerblumen in verschiedenen Größen und Formen sowie verschiedenen Weiß- und Gelbtönen sowie auch einige in hellgrau her. Passend zu dem Farbthema der Hochzeitseinladung in weiß, gelb und taupe.

Hinzu kamen einzelne Blätter aus grünem Fondant, sowie Blätter die noch umwickelt und zusammengebunden wurden. Stunden um Stunden saßen wir, hauptsächlich abends, zusammen und stellten in mühevoller Kleinarbeit alles her. Wobei ich mich eher für die großen Blüten verantwortlich zeigte und Annegret für den Rest.....wir haben auch öfter mal geflucht wenn uns was kaputt ging und es ging ne Menge kaputt. (vor allem beim Stecken!)

Aber wir haben auch sehr viel „Herzblut“ in diese Torte gesteckt!!!



Fazit: Lieber zu viele Blumen und Blätter herstellen als zu wenige.




Das Stecken hat Annegret dann, nett wie sie ist, mir überlassen. Sie wusste schon warum! Es ging am Anfang schon die ein oder ander Blüte kaputt...

Als ich dann langsam ein Gefühl für das Steckenbekam und endlich alle Lücken in dem Blumenkranz ausgefüllt waren, konnte sich das Ergebnis sehen lassen und ich war sehr zufrieden mit mir (Annegret verglich mich mit einer Katze, die gerade an der Sahneschüssel war) 
  



Zusätzlich brauchten wir noch Bordüren aus hellgelber Zuckerspitze .Die man zum Glück auch ein paar Tage vorher herstellen kann, da das Material schön elastisch bleibt. Und jetzt ging es endlich ans backen.



Wir benötigten eine 24er Torte, (5 helle Biscuit-Böden) gefüllt mit Erdbeer- Rhabarber. Eingestrichen mit Vanille Buttercreme und Schokoladenganache und außderdem eine 18er Torte, (4 Böden ) gefüllt mit Pfirsich und Mandarine. Eingestrichen ebenfalls mit Vanille Buttercreme und Ganache.
Dazu kamen noch:
20  Apfel-Vanille Cupcakes mit einem Blümchen und 2 Blättern dekoriert.
20 Mandarinen- Quark Cupcakes ebenfalls dekoriert ( bei dieser Creme konnte ich die Fondantblüten allerdings erst kurz vor dem servieren auflegen, da die Creme zu feucht ist und den Fondant sonst aufgelöst hätte)
Zusätzlich gab es gebackene Herzen aus Marzipan mit Schokolade besprenkelt sowie
25 kleine helle Zitronen Bällchen und
25 kleine Schokoladen Bällchen die ebenfalls mit Fondantmotiven verziert wurden.



Als wir die Torte sicher im Lokal abgegeben hatten hörten wir zuerst:
Das ist aber mal eine interessante Hochzeitstorte!

Annegret und ich sahen uns bloß irritiert an!

Interessant? Was sollte das denn heißen?

Aber dann wurde dass Personal wie folgt zusammen gerufen:

He Mädels, kommt mal alle her, so was habt ihr bestimmt noch nicht gesehen,

das ist doch mal ne richtig tolle Hochzeitstorte!!!!

Als die Torte dann um Mitternacht, natürlich gut in Szene gesetzt mit dem Fontänenfeuerwerk, hereingefahren wurde, habe ich nur positives Feedback bekommen :) 



Die ganz Ungläubigen unter den Gästen brachen sogar kleine Stückchen aus dem unteren Blumenkranz heraus um zu probieren ob diese wirklich aus Zucker und somit essbar waren!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Zum Geburtstag viel Süßes aus Ganache und Icing...

...Oder alles Gute zum 30igsten


Vor einer Weile feierte eine Freundin von mir ihren 30. Geburtstag in ihrem Garten und da durfte natürlich das passende Gebäck nicht fehlen :)
Und was liegt für diesen Anlass näher als Blüten, pink und die 30 aus Zucker ...


Für die große Blüte kamen unsere großen Rosenblatt-Ausstecher zum Einsatz. Die ausgestochene Blütenpaste habe ich mit dem Balltool bearbeitet und am Rand ausgedünnt. Nun habe ich erst 5 Blätter in der vorbereiteten Schüssel arangiert, mit Zuckerkleber geklebt, leicht antrocknen lassen und vorsichtig mit Puderfarbe eingestäubt. Jetzt habe ich 3 weitere Blätter (eine Nummer kleiner) in die Mitte des äußeren Blüttenrings geklebt und einen Blumenstempel eingesetzt und das Ganze erneut mit Puder eingestäubt.


Die fertige (und völlig durchgetrocknete) Blüte habe ich am Tag der Gartenparty zusammen mit verschiedenen Blättern auf eine Vanille-Himbeer- Ganachetorte (20cm) gesetzt.


Bei den kleinen bunten Leckereien handelte es sich um Zitronen- Baiser und Schoko- Nuss Muffins, Dickmann Minimuffins und Vanillekeksen mit Royal Icing.


Kleine Blüten aus Rollfondant für die Minimuffins und eine dicke pinke Schleife um den Kuchen rundeten die Deko ab...


Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 6. Januar 2015

3 stöckige Hochzeitstorte: die Erste :)

by Annegret
Oder: Eine Herausforderung der besonderen Art - ganz nach unserem Geschmack


Für eine Freundin meiner Tochter kreierten wir, diesen Hochzeitstortentraum - wie
gewünscht in den Farben weiß und hellgrau. Tanjas Freundin hatte die Seite suess und salzig mit ganz vielen Anregungen für Hochzeitstorten aller Art im Internet entdeckt und uns gezeigt was sie sich unter einer Hochzeitstorte vorstellte.
Nachdem wir uns kurz beratschlagt und überlegt hatten was für uns machbar sei, sagten wir zu.
Natürlich halten wir beide nichts vom „Abkupfern“ und setzten der Torte unseren „eigenen Stempel“ auf. (Anregungen holen ist erlaubt)

Die Herausforderung für uns bestand darin, dass es unbedingt eine 3-Stöckige sein sollte und sie musste den Transport bei warmem Wetter nach Kiel überstehen! Zum Glück gibt es im Internet wirklich gute Videos und Anleitungen „step by step“ , wo genau beschrieben, bzw. gezeigt wird, wie man die Torten zusammensetzt um genau dieses Problem zu lösen. Da die Hochzeit im August stattfinden sollte hatten wir noch einige Wochen für die Vorbereitung und Planung.


Wir benötigten mehrere Rosenblüten und Rosenknospen sowie die dazugehörigen Rosenblätter in grau, bzw. weiß. Kleine Blüten in weiß, die mit Perlmuttfarbe bemalt wurden.(waren noch nicht wirklich eingeplant) Unzählige Perlen aus Fondant in verschiedenen Größen in den Farben weiß, grau und dunkelblau. 2 Herzen aus Fondant ausgestochen und mit Zuckerperlen beklebt. (Furchtbar, ewig fielen die Zuckerperlen ab)

Und dann natürlich noch das „zuckersüße“ Brautpaar!



Bei dem Modellieren des Brautpaares hatte ich Glück und die Arbeit ging mir gut von der Hand. Wobei natürlich immer wieder die Gesichter eine absolute Herausforderung darstellen.
Den Bräutigam setzte ich auf einen Stuhl und die Braut saß dann auf seinem Schoß.
Das liest sich jetzt so, als sei es das Einfachste von der ganzen Welt. Aber ihr könnt mir glauben, das war es garantiert nicht!
Z.B. schimmerte die Hautfarbe der Brust nach einigen Tagen sehr stark durch das Oberteil des Brautkleides hindurch, was wirklich furchtbar aussah weil es die Brust dermaßen betonte, sodass die Braut auf einmal aussah wie „Dolly Buster“!
Also klebte ich ein zusätzliches Stück geprägten Fondant auf das Oberteil und jetzt war es wieder stimmig.

Die Perlen waren übrigens wirklich einfach herzustellen. Und das geht so:
Fondant nach Bedarf in den gewünschten Farben einfärben. (lieber etwas mehr als zu wenig)
Dann nehmt ihr einfach mehrere verschieden große Ausstecher (egal ob rund oder eckig, je nachdem wie groß die Perlen werden sollen) und stecht ganz viele davon aus. Diese Fondantformen rollt ihr jetzt zu Kugeln, legt diese in separate Dosen und pudert die Kugeln je nach Bedarf noch etwas nach.
Um Glanz zu erhalten, die Perlen, Rosen, etc. vor dem Bepudern über kochendes Wasser halten oder mit Glanzspray einsprühen.
Bei den Rosen evtl. die Ränder mit etwas Glitter bestreichen, das sieht dann, je nach Geschmack, etwas edler aus. Aber Achtung, aufpassen, dass es nicht zu silbrig wird, sonst habt ihr nämlich ganz schnell eine Silberhochzeitstorte und das ist dann bestimmt nicht in eurem Sinne.

Als ich so weit war, habe ich erst einmal tief durchgeatmet und auch Tanja war gut zufrieden, dass
ihr die Rosen samt Blüten, Blättern und Knospen so super gelungen waren.



Wir brauchten außer einem wahnsinnigen Zeitaufwand und viel Geduld:
einen Kuchen mit 26 cm , einen mit 20 cm und einen mit 15 cm Durchmesser sowie dem jeweilig passendem Cakeboard dazu. Da die Torte sehr schwer zu werden versprach, klebte ich ein 35iger Cakeboard auf ein 32 iger Cakeboard.
Das untere Board war jetzt kleiner und ich konnte die Torte auch besser anheben, was
schlussendlich wirklich eine gute Idee war!
Ich habe 10 dicke Strohhalme zur Stabilisierung der einzelnen Etagen und einen langen, 8 cm dicken, runden Buchenholzstab (aus dem Baumarkt)für die Stabilisierung der gesamten 3stöckigen Hochzeitstorte benötigt.


Füllung der 3 Torten nach Absprache mit Tanjas Freundin: 
Die 15 cm Torte bestand aus einem Schokoladenboden gefüllt mit lockerer Mousse au Chocolat und Vollmilch-Trüffel. Wurde dann mit leichter, leckerer Schokoladen,-Vanille Buttercreme bestrichen und anschl. mit Fondant überzogen.

Die 20 cm Torte bestand aus einem Stracciatellaboden gefüllt mit Pfirsichcreme und wurde ebenfalls mit Vanillebuttercreme bestrichen sowie mit Fondant gedeckelt.

Die 26 cm Torte bestand aus einem Vanilleboden, gefüllt mit fruchtigem Himbeermousse und einer Unterlage aus Vanillebuttercreme. Diese wurde anschl. von Tanja mit Schokoladenganache überzogen und wie gehabt später mit Fondant gedeckelt.
(Die Himbeeren habe ich noch einmal extra durch ein Sieb gestrichen. Dadurch blieben kaum noch welche von den so wenig geliebten „Kernen“ übrig.)



Den Fondant habe ich übrigens etwas dicker als normal ausgerollt um ein besonders schönes Ergebnis zu erhalten. Hat super funktioniert, wie man sehr gut sehen kann.

Zum Schluss legte ich noch eine Anleitung für das Anschneiden unserer Hochzeitstorte „ Schritt für Schritt“ bei und bin mir sicher, das sie hilfreich war. Zusätzlich gab es für die Freundin noch einen „Beipackzettel“ mit, auf dem ich die verschiedensten Zusammensetzungen wie zum Beispiel von Fondant, Buttercreme, Ganache etc. auflistete und vor nicht essbaren Teilen wie Blumendraht, Strohhalmen , etc. warnte.


Und dann kam der Tag der Wahrheit:
Benötigt wurde die Torte am Samstag in Kiel. Abgeholt wurde sie den Abend vorher.
Ich hatte also den ganzen Freitag Zeit für den Aufbau der Torte und um mich kreativ „auszutoben“ (natürlich in Grenzen)! Ach ja, hab` ich schon geschrieben, dass wir eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit hatten und ich froh war, so viel Zeit eingeplant zu haben?
Mit der Hilfe meines Mannes gelang es mir die Torten aufeinanderzustapeln und auch den runden Holzstab fachgerecht durch alle 3 Torten zu „treiben“ und zwar so tief, dass er leicht in die unterste Platte reinging.
(Zum Glück haben wir vorher in jede Cakeboardmitte ein Loch gebohrt (Durchmesser des Buchenholzstabes))
Im Internet heißt es dazu: nehmt einen Hammer und seid bloß nicht zu zimperlich dabei. Das war schon richtig, aber, beim 1. Mal???? Ich habe gebetet, dass alles gut geht und es hat auch geklappt.



In die 26iger und in die 20iger Torte habe ich je 5 dicke Strohhalme zur Stabilisation der nächsten
Torte gesteckt. Und auf die 1. und 2. Torte, mittig, noch ein kleines Zuckergussherz gespritzt (als zusätzlichen Kleber für die Torten)
War ausreichend!
Und jetzt ging dann der Teil los, der richtig Spaß macht - dachte ich!
Zuerst rollte ich noch aus hellgrauem Fondant mehrere breite Streifen um die unterste Torte.
Um den Rand der mittleren und der obersten Torte klebte ich dicht an dicht weiße Perlen .
Danach verteilte ich verschieden große weiße, hellgraue und einige dunkelblaue Perlen willkürlich auf dem Rand der mittleren Torte.
An die oberste Torte klebte ich die Perlmuttblüten.
Eigentlich hatte ich 4 Herzen mit Perlen vorbereitet aber - na ja - wie ihr seht, haben nur 2 Herzen „überlebt“.(hat mich einige Nerven und `ne Menge Zeit gekostet)
Dafür habe ich dann noch einige Perlenstreifen auf der Torte angebracht.
Einige kleine Perlen klebte ich noch auf die hellgrauen Fondantstreifen und jetzt nur noch Tanja`s Rosen samt Blättern und Blüten auf und an der Torte befestigt (Zuckerkleber sei Dank) und schon war die Torte fertig. Fast, bis auf:
Das Brautpaar auf dem Stuhl hatte ich bereits im Vorwege auf ein passendes dünneres cakeboard (gibt es auch schon in verschiedenen Stärken) geklebt. Und dieses Ensemble klebte ich jetzt als
„I-Punkt“ auf die Torte!



Ich bin mir sicher, dass wir uns mit diesem schönen Stück (es wog übrigens mehrere Kilogramm und
ich war froh, dass ich es nicht tragen musste) selber übertroffen haben.
Aber mal sehen, was wir noch so alles zustande bringen!!!!!!!!!!!

Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Babytraum in Rosa...

... Oder: Auftrag PINK


In diesem Jahr scheint es in meinem Freundes und Bekanntenkreis einen regelrechten Babyboom zu geben- oder vielleicht sind wir jetzt einfach langsam in diesem "Alter". Wie auch immer, Freunde, nah und fern, sind schwanger oder frischgebackene Eltern und wollen diesen Umstand natürlich auch gebührend feiern.
Und so hat sich Stück für Stück auch hier bei uns die amerikanische Tradition der Babyshower eingeschlichen. Als eine Freundin mich bat für eben so einen Anlass eine Torte zu backen war ich Feuer und Flamme. Nicht nur konnte ich endlich meine Baby- Silikonform einweihen, nein, die einzige weitere Anforderung war: Möglichst viel PINK :)
Na, das sollte das Mädchen in mir doch irgendwie hinbekommen...
Nach einigem hin und her entschied ich mich für ein Däumelinchen Thema als Dekoration für meine Torte.

Bild von Else Wenz-Vietor

 

 Ich suchte also unsere großen Rosenblattausstecher herraus und färbte Blütenpaste in einem hellen Rosa ein. Nun legte ich eine kleine Schüssel mit Alufolie aus, rollte die Blütenpaste aus und stach erst 5 kleinere und dann 5 größere Rosenblätter aus. Diese bearbeitete ich nacheinander mit dem Balltool( die restlichen Blätter blieben dabei stehts mit Frischhaltefolie abgedeckt) und drapierte erst die 5 größeren Blätter und klebte sie überlappend in der vorbereiteten Schüssel zu einem Blütenring, um das Gleiche darauf mit den kleineren Blättern zu wiederholen.


Hinter und zwischen die Blätter steckte ich kleine Röllchen aus Folie für einen schöneren 3D Effekt und ließ die Blüte nun erstmal gut trocknen bevor ich die inneren Blätter mit Puderfarbe anstäubte um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. 
Aus einem helleren Rest Blütenpaste formte ich eine Kugel und drückte diese flach zu einem Blütenstempel, den ich dann vorsichtig mit Tüll prägte und in meine Blüte klebte.


Für die grünen Blätter stach ich aus hellgrüner Paste ein großes Herz aus und teilte dieses von oben nach unten mit einem Messer. Beide Hälften bearbeitete ich mit meinem Balltool und bepuderte sie mit dunklerer Farbe und klebte sie dann unten an meine rosafarbene Blüte. 
Nun ging es an das Baby. Mein erster Versuch mit meiner Silikonform klappte prima. Ich konnte also gleich mein Däumelinchen anziehen und bepudern. Mit hellem, rosafarbenem Puder setzte ich Akzente und Schatten auf der Haut des Babys. Dann stäubte ich die "Haare" in hellem Gelb an und formte aus pinkem Fondant eine Rüschenwindel sowie einen kleinen Blüten-Kopfschmuck.


Nun ging es endlich ans Backen der 3 bödigen Erdbeer-Vanille-Torte.
Den fertig gefüllten und mit Ganache eingestrichenen Kuchen habe ich dann mit weißem Rollfondant gedeckelt und mit verschiedenen rosafarbenen und pinken Elementen verziert. 
Zum Schluß die Blüte draufgesetzt und noch mit ein paar kleinen Schmetterlingen verziert und los konnte es zur Babyparty gehen...


Viel Spaß beim nachmachen
Tanja

Dienstag, 23. September 2014

Eine Hochzeitstorte „un miniature“ in gold...

 by Annegret

... Oder klein aber fein

Zum goldenen Hochzeitsempfang wollte meine Freundin gerne etwas aus Fondant mitbringen und bat mich etwas passendes für dieses Jubiläum zu „kreieren“! Da ich sowieso einen Kuchen backen wollte nahm ich eine größere Menge und zweigte davon etwas Teig für einen Minikuchen ab und backte ihn parallel mit.
 Füllte diesen nachdem er abgekühlt war mit Sommerfrüchten und bestrich ihn mit Vanillebuttercreme. Dann stellte ich den Minikuchen so lange kühl bis die Buttercreme fest war.


 Anschließend habe ich ihn mit leicht angetöntem marmoriertem Fondant überzogen.
Es war wieder ein Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Buttercreme unter dem Fondant wurde sehr schnell wieder weich. Dadurch bedingt natürlich auch mein Fondant – und die „Zeit lief mir davon“!
Also, was nun?

Ich färbte Fondant lila ein und formte aus einem länglichen Stück Fondant einen breiten Streifen den ich gekonnt in Falten über die weiche Stelle drapierte. Zusätzlich stach ich einige Schmetterlinge und 2 kleine Herzen in lila aus.

Einige Tage vorher hatte ich eine Blume und die dazugehörigen Blätter aus Fondant gefertigt und, nachdem alles getrocknet war, einiges davon großzügig mit Goldfarbe bestrichen. Ebenso die Schmetterlinge und die beiden kleinen Herzen. Unten, um den Kuchen herum, legte ich 2 lilafarbene Fondantstreifen.
Auf den unteren Streifen und auf den drapierten „Stoff“ klebte ich mit Zuckerkleber die Schmetterlinge und die Herzen aus denen ich ein „Doppelherz“machte!
Jetzt war mein Kuchen „un miniature“ fertig und ich setzte ihn auf einen Glasuntersetzer auf dem er bestens zur Geltung kam.

Fazit: Auch für einen Minikuchen muss man sich viel Zeit nehmen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

FINAAAAALE, we Pimp Our Cakes WM Style

... Oder schwarz, rot, gold auch in unserer Küche


 Seit einigen Wochen hält uns die Fussball WM in Brasilien in Atem und spätestens seit dem grandiosen Sieg der deutschen Nationalmannschaft gestern Abend ist wohl auch der letzte Deutsche im WM- Fieber und glaubt an den Titeltraum :) 
Ich habe das Halbfinale bei Freunden in Bargteheide gesehen- so eine Leinwand mit Beamer im Wohnzimmer ist schon was Feines ;)

Auf gehts, los gehts...
Da dürfen natürlich die passenden WM Snacks in den deutschen Farben nicht fehlen ;) 
In unserer Küche wurde es also seit dem 12.06 ziemlich bunt und natürlich ziemlich süß...
Angefangen hat alles mit diesem Himbeer, Mandel, Kokoskuchen ohne Plan und mit doppeltem Boden.


Eigentlich wollte ich nur ein paar Kokos-Schokoladen Pralinen nach diesem Rezept von Hungry Happenings machen. Leider gab es im Supermarkt unseres Vertrauens keine Kokosnusscreme sondern lediglich Kokosnussmilch. Ich musste also ein bisschen mit den Mengenangaben experimentieren um ein schönes Ergebnis und die richtige Konsistenz für meine Pralinen zu bekommen. 
Ich machte mich also ans Werk und brauchte am Ende

Zutaten:
200ml Kokosmilch
100g Zartbitterschokolade
300g weiße Schokolade
150g Kokosflocken
Speisefarben in (natürlich) schwarz, rot und gelb
50g gehackte und geröstete Mandeln

1. 70ml Kokosmilch mit der Zartbitterschokolade auf kleiner Stufe schmelzen, vom Herd nehmen   und 50g Kokosflocken einrühren und mit etwas extra schwarzer Farbe dunkler färben
2. Die restlichen 130ml Kokosmilch mit der weißen Schokolade schmelzen und die restlichen Kokosflocken einrühren. Die weiße Masse nun auf zwei kleine Schüsseln verteilen und rot bzw. gelb einfärben.
3. Alle drei Schüsseln jetzt für mind. 15Min in den Kühlschrank geben
4. Jetzt die schwarze Masse gleichmäßig auf die Silikonform verteilen und gut andrücken- es muss noch genug Platz für zwei weitere Schichten bleiben- und die Form für 10Min kühl stellen. Diesen Schritt mit der roten und gelben Masse wiederholen und am Ende die gehackten Mandeln eindrücken
5. Kühl stellen oder bis zum Verzehr einfrieren.

Da ich nur eine Silikonform für 15 Pralinen mit der Masse gefüllt habe (es würde wohl für ein Blech MiniMuffins reichen), hatte ich natürlich noch einiges an Masse übrig.
Spontan habe ich mich also entschieden auch noch einen Kuchen zu backen und mit den Cremes und Himbeeren zu füllen. HMMM, lecker Himbeer, Mandel, Kokoskuchen


Also schnell einen Vanillekuchen gebacken. Ich habe dafür mein Lieblingsschokokuchenrezept genommen und den Kakao mit Vanillemilchpulver ersetzt. Den Kuchen auskühlen lassen, zweimal teilen und jetzt füllen. Erst mit der Zartbitterkokoscreme, dann mit der roten Masse und leckeren Himbeeren. Nun habe ich den Deckel mit der gelben Kokoscreme bestrichen und die restlichen gehackten Mandeln darauf verteilt. Die gekühlten Pralinen raufgesetzt und pünklich zum Anstoß angeschnitten ;)

Aber so eine WM hat ja bekanntlich mehr Spiele und so gab es zu einem anderen Spiel unseres Teams diesen Käsekuchen


Zutaten:
250g Butter
250g Zucker
3 Eier
2 Pck. Vanillepuddingpulver zum kochen
2 TL Backpulver 
1kg Quark

Normalerweise alle Zutaten verrühren und bei 160°C Umluft für ca. 60Min backen

 Aber hier habe ich den Teig zubereitet, in drei Schüsseln verteilt und natürlich wieder in unseren Farben gefärbt. Dann habe ich erst den gelben Teig in die Backform gegeben, den Kuchen für 5Min gebacken, dann vorsichtig die rote Masse darauf verteilt und wieder für 5Min gebacken. Zum Schluss die schwarze Schicht verteilt und den Kuchen bis zum Ende backen lassen

Und weil ich diese Blume von JessicaVU schon immer einmal ausprobieren wollte, dachte ich mir, warum nicht auch in schwarz, rot, gold :) also die Blütenpaste rausgeholt und ran an die Arbeit. Die fertige Blüte habe ich dann noch auf Fondantgras gesetzt, welches ich mit Nutella auf den Kuchen geklebt habe, und mit drei kleinen gelben Schmetterlingen dekoriert.

Und gestern nun das späte Halbfinale. Nach Kuchen backen war mir leider gar nicht und wer mich kennt, weiß, dass ich am Liebsten immer wieder neue Rezepte ausprobiere. Da das aus Erfahrung auch schief gehen kann, entschied ich mich für eine "deutsche" Platte mit bewährten Schokocrossies/ Schokobällchen und Erdnunssbutterbällchen. Neu waren die Redvelvet Whoopie Pies von Roxanas Homebaking


Die Whoopie Pies waren sehr lecker, aber natürlich habe ich auch hier wieder ein paar Dinge am Rezept geändert ;)

Zutaten:
115g Butter
160g brauner Zucker
1 Ei
1TL Vanille
230 ml Buttermilch (ich hatte keine im Haus, also habe ich normale Milch mit 1EL Zitronensaft gemischt)
260g Mehl
10g Kakaopulver
Je 1/2 TL Natron und Backpulver
2 EL rote Speisefarbe

1. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen
2. Butter und Zucker cremig mixen. Ei und Vanille zugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Kakao vermischen und nun abwechselnd mit der Buttermilch in den Teig rühren
3. Jetzt die Farbe gründlich einrühren
4. Den Teig nun mit 2 Teelöffeln zu gleichmäßigen Häufchen auf dem ausgelegten Backblech verteilen und für ca. 10Min backen.

Zum Füllen:
50g weiche Butter
115g Erdbeerfrischkäse
100g Marshmellow Fluff
Erdbeermarmelade (jamjam, lecker von Mama eingekocht)

1. Die Kekse komplett auskühlen lassen
2. Butter und Frischkäse cremig rühren und den Marshmellow Fluff unterheben
3. Eine Keksschale mit Erdbeermarmelade einstreichen und eine zweite dick mit der Marshmellow Creme bestreichen und beide Schalen zusammensetzten. Mit den restlichen Keksen wiederholen und guten Appetit :)

Und jetzt freue ich mich riesig auf Sonntagabend... und auf hoffentlich genauso viele schöne Fussballmomente wie im Halbfinale ;)

Dienstag, 1. April 2014

Wir haben uns getraut...

... Oder Cake World Hamburg die Erste 


 An diesem Wochenende fand zum ersten Mal die Cake World Hamburg in den Messehallen in Schnellsen statt und das konnten Mama und ich uns natürlich nicht entgehen lassen :) 

Gemeinsam mit unser Nachbarin M. und meiner Freundin K. erkundeten wir am Sonntag die Messe und waren begeistert was die verschiedenen Aussteller zu zeigen hatten. Vorallem der Stand von DavidCakes mit dem freihandgespritzen Dekorationen aus Icing hat uns beeindruckt. Aber auch die Schaustücke vieler anderer Tortenkünstler haben es uns angetan...


Neben den unzähligen Ausstellern die alles geboten haben was das Zuckerbäckerherz höher schlagen lässt (Wir hätten uns bankrott shoppen können, hust ^^), gab es auch einen Wettbewerb mit 5 verschiedenen Kategorien. Von Hochzeitstorten über 3D Torten zu Zuckerblumen war für alle etwas dabei. 








Wie die Überschrift verraten lässt, haben Mama und ich uns bei dieser Messe auch einmal getraut am Wettbewerb teilzunehmen. Annegret in der Kategorie "Festliche einstöckige Torten" und ich in der Kategorie Kekskunst. 
Bei all der Mühe und den Vorbereitungen haben wir uns trotzdem nicht allzu große Chancen ausgerechnet und wurden am Sonntag Nachmittag dann Beide mehr als positiv überrascht. Wir haben jeweils in unserer Kategorie Bronze erhalten und haben uns einen riesen Keks gefreut ;)
(und nein, kein Aprilscherz ^^)


Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag auf der CakeWorld und wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr :)