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Dienstag, 5. September 2017

Eine kleine exotische Hochzeitstorte...

... Oder flieg mit mir ins Glück ;)


Sommer ist wie jedes Jahr Hochzeitszeit und neben großen Feiern mit vielen Gästen, gibt es auch die  Gemütlichen im kleinen Kreis... Und für eben genauso eine Feier gab es diese kleine, aber totzdem besondere, Hochzeichtstorte. Für das Brautpaar ging es bald nach der Trauung in die exotischen Flitterwochen und so haben wir das gleich als Thema für unsere Fondantleidenschaft aufgegriffen :)


Nachdem die Entscheidung für das Design der Torte gefallen war, ging es ans werkeln. Zarte Zuckerblumen, eine Palme und eine extra Platte als späteres "Podest" für das Brautpaar im Flieger mussten gemacht werden.


Gleichzeitig machte Annegret sich auch an das modelieren des schwarzhaarigen Bautpaares in ihrem Flugzeug. Erst musste sie sich wieder zügeln damit das Ganze nicht zu groß wird (das übliche Problem ;) ) aber dann ging es ihr gut von der Hand und das Päarchen hatte die perfekte Größe für eine 18er Torte...


Gebacken haben wir einen hellen Rührteig in Regenbogenfarben und gefüllt wurde mit lecker Schokocreme...Den 4-lagigen Kuchen haben wir dann großzügig mit Ganache eingestrichen und mit "Baumstämmen" aus Modellierschokolade umstellt. 
Um den Sand der Urlaubsinsel zu imitieren haben wir Butterkekse in der Kaffeemühle zermahlen und den Kuchen damit bestreut. 


Zum Abschluß das noch Sichtbare der Tortenplatte mit "Gras" bedeckt und alles zusammengesteckt...
Fertig war die süße Hochzeitsüberraschung :)

 

Dienstag, 6. Juni 2017

„Echt Zucker“!! und dazu noch „Ganz in weiß“!!...

by Annegret
... Oder etwas Süßes für meine Schwester zur Hochzeit im Juni 2016


Die Idee für diese Skulptur habe ich im Internet (als Porzelanfigur) entdeckt und beschloss dann auch gleich so eine ähnliche Skulptur für meine Schwester als Hochzeitsgeschenk zu modellieren.

Der Hintergedanke dabei war allerdings auch, dass die Gesichter nicht so stark im Vordergrund
stehen.
Da die Figur in diesem Fall nicht als Topper für die Hochzeitstorte gedacht war, deckelte ich einfach eine dickere Tortenplatte mit weißem Fondant.
Modellierte dann in mehreren Schritten die beiden Figuren und klebte diese dann mit Zuckerkleber auf die vorbereitete Platte.

Mit unserer kleinen mould fertigte ich ganz viele weiße Röschen an, und klebte diese als Rand oben auf die Platte. 

Aber irgendetwas fehlte meines Erachtens noch. Aber was? Dann fiel mir ein, dass ich noch von der Weihnachtsbäckerei Zuckerschnee (gab es auf der Messe in Hamburg zu) übrig hatte und diesen verteilte ich dann großzügig auf der Platte.

Um den Plattenrand klebte ich eine dünne weiße Blümchenborte und dann habe ich nur noch „gebetet“, dass alles sicher am Ziel ankommt. 


Dienstag, 2. Februar 2016

HSV Hochzeitstorte zum Polterabend...

by Annegret 
... Oder eine Torte für 2 junge Leute die sich über den Sport und die Liebe zum HSV kennengelernt haben 


Es sollte unbedingt eine HSV Torte mit Erdbeerfüllung auf hellem Boden sein.
Im Internet holte ich mir einige Anregungen für den Aufbau des Spielfeldes usw..
Ich entschloss mich für einen halben Fußball, auf den ich das Brautpaar setzen würde, um diesen dann auf das Spielfeld zu kleben. 



Ich nahm eine große, rechteckige Backform (30x40) für das Spielfeld und eine kleine Form für den halben Fußball. Backte einen hellen Rührteig, füllte diesen wie gewünscht mit Vanillepudding und ganz vielen angedickten Erdbeeren.
Später verkleidete ich den Kuchen mit Vanille-Buttercreme stellte diesen über Nacht in den Kühlschrank und deckelte dann den rechteckigen Kuchen am folgenden Tag mit dem am Vortag bereits eingefärbtem grünem Fondant. 


 Als Tortenplatte diente ein Bilderrahmen in der passenden Größe.
Für die Tore habe ich ein Muster von unserem Tip kick Tischfußballspiel genommen. Es war einfacher als gedacht danach die beiden Tore aus Fondant herzustellen da ich nur verschieden breite Fondantstreifen herzustellen brauchte und diese dann wie ein Netz auf den provisorischen Rahmen zu kleben. ( Plastikdose ) -Gut trocknen lassen. 


 Den halben Fußball stellte ich aus rice crispi ebenfalls bereits einige Tage vorher her und deckelte diesen mit weißem Fondant. Das "Muster" auf dem Ball hat mir allerdingsKopfzerbrechen bereitet. Ich hatte mir extra schwarzen Fondant gekauft denn schwarz selber einzufärben kostet viel Farbe. Der Nachteil bei dem gefärbtem schwarz ist, der färbt gewaltig ab. Also Obacht! 
Habe dann mit einer 5-eck Form mehrere Formen in weiß und schwarz ausgestochen und versucht diese Naht an Naht aneinander zu kleben. Hat nicht wirklich geklappt. Alles wieder runter und auf ein Neues: Diesmal die Felder kleiner zugeschnitten. War zwar auch nicht perfekt, ließ sich aber sehr gut durch Gras kaschieren. Gottseidank!
(es gibt auf you tube Videos mit nleitungen dazu) 


 Vorher habe ich noch eine kleine Tortenplatte mit grünem Fondant bezogen auf die ich dann den Ball klebte. Das Brautpaar wurde von mir sitzend modelliert und dann auf eben diesen Ball geklebt.
Das Brautpaar modellierte ich übrigens bereits eine gute Woche vorher - was sich im Nachhinein als sehr klug herausstellte, denn der Hochzeitsanzug vom Bräutigam bekam Risse! 
 Aber auch diese konnte ich vernünftig beseitigen da ich ja genügend Zeit für derartige „kleine Pannen“ eingeplant hatte. 


 Der Bräutigam hatte zu einer ¾ Anzugshose Fußballschuhe an und auch die Pumps der Braut bekamen ein paar Stollen. Zusätzlich stellte ich noch einen HSV- Schal her und legte diesen dem Brautpaar über die Schultern. 
 Nun noch einige Streifen für die Spielfeldbegrenzungen und fertig war das Spielfeld.
Da ich noch eine Silikonform mit verschiedenen Fußballmotiven hatte, beschloss ich einige Figuren damit herzustellen und am Rand des Kuchens anzukleben.
Am unteren, äußeren Rand der HSV Torte befestigte ich „Gras“ und in den Zwischenraum streute ich schwarzes Zuckergranulat.
Dann noch eine größere HSV- Fahne an den Rand geklebt und den Pumps der Braut gekonnt auf dem Spielfeld in „Szene“ gesetzt...


... und voila, hier ist sie, die heiß ersehnte HSV Torte!

Dienstag, 6. Januar 2015

3 stöckige Hochzeitstorte: die Erste :)

by Annegret
Oder: Eine Herausforderung der besonderen Art - ganz nach unserem Geschmack


Für eine Freundin meiner Tochter kreierten wir, diesen Hochzeitstortentraum - wie
gewünscht in den Farben weiß und hellgrau. Tanjas Freundin hatte die Seite suess und salzig mit ganz vielen Anregungen für Hochzeitstorten aller Art im Internet entdeckt und uns gezeigt was sie sich unter einer Hochzeitstorte vorstellte.
Nachdem wir uns kurz beratschlagt und überlegt hatten was für uns machbar sei, sagten wir zu.
Natürlich halten wir beide nichts vom „Abkupfern“ und setzten der Torte unseren „eigenen Stempel“ auf. (Anregungen holen ist erlaubt)

Die Herausforderung für uns bestand darin, dass es unbedingt eine 3-Stöckige sein sollte und sie musste den Transport bei warmem Wetter nach Kiel überstehen! Zum Glück gibt es im Internet wirklich gute Videos und Anleitungen „step by step“ , wo genau beschrieben, bzw. gezeigt wird, wie man die Torten zusammensetzt um genau dieses Problem zu lösen. Da die Hochzeit im August stattfinden sollte hatten wir noch einige Wochen für die Vorbereitung und Planung.


Wir benötigten mehrere Rosenblüten und Rosenknospen sowie die dazugehörigen Rosenblätter in grau, bzw. weiß. Kleine Blüten in weiß, die mit Perlmuttfarbe bemalt wurden.(waren noch nicht wirklich eingeplant) Unzählige Perlen aus Fondant in verschiedenen Größen in den Farben weiß, grau und dunkelblau. 2 Herzen aus Fondant ausgestochen und mit Zuckerperlen beklebt. (Furchtbar, ewig fielen die Zuckerperlen ab)

Und dann natürlich noch das „zuckersüße“ Brautpaar!



Bei dem Modellieren des Brautpaares hatte ich Glück und die Arbeit ging mir gut von der Hand. Wobei natürlich immer wieder die Gesichter eine absolute Herausforderung darstellen.
Den Bräutigam setzte ich auf einen Stuhl und die Braut saß dann auf seinem Schoß.
Das liest sich jetzt so, als sei es das Einfachste von der ganzen Welt. Aber ihr könnt mir glauben, das war es garantiert nicht!
Z.B. schimmerte die Hautfarbe der Brust nach einigen Tagen sehr stark durch das Oberteil des Brautkleides hindurch, was wirklich furchtbar aussah weil es die Brust dermaßen betonte, sodass die Braut auf einmal aussah wie „Dolly Buster“!
Also klebte ich ein zusätzliches Stück geprägten Fondant auf das Oberteil und jetzt war es wieder stimmig.

Die Perlen waren übrigens wirklich einfach herzustellen. Und das geht so:
Fondant nach Bedarf in den gewünschten Farben einfärben. (lieber etwas mehr als zu wenig)
Dann nehmt ihr einfach mehrere verschieden große Ausstecher (egal ob rund oder eckig, je nachdem wie groß die Perlen werden sollen) und stecht ganz viele davon aus. Diese Fondantformen rollt ihr jetzt zu Kugeln, legt diese in separate Dosen und pudert die Kugeln je nach Bedarf noch etwas nach.
Um Glanz zu erhalten, die Perlen, Rosen, etc. vor dem Bepudern über kochendes Wasser halten oder mit Glanzspray einsprühen.
Bei den Rosen evtl. die Ränder mit etwas Glitter bestreichen, das sieht dann, je nach Geschmack, etwas edler aus. Aber Achtung, aufpassen, dass es nicht zu silbrig wird, sonst habt ihr nämlich ganz schnell eine Silberhochzeitstorte und das ist dann bestimmt nicht in eurem Sinne.

Als ich so weit war, habe ich erst einmal tief durchgeatmet und auch Tanja war gut zufrieden, dass
ihr die Rosen samt Blüten, Blättern und Knospen so super gelungen waren.



Wir brauchten außer einem wahnsinnigen Zeitaufwand und viel Geduld:
einen Kuchen mit 26 cm , einen mit 20 cm und einen mit 15 cm Durchmesser sowie dem jeweilig passendem Cakeboard dazu. Da die Torte sehr schwer zu werden versprach, klebte ich ein 35iger Cakeboard auf ein 32 iger Cakeboard.
Das untere Board war jetzt kleiner und ich konnte die Torte auch besser anheben, was
schlussendlich wirklich eine gute Idee war!
Ich habe 10 dicke Strohhalme zur Stabilisierung der einzelnen Etagen und einen langen, 8 cm dicken, runden Buchenholzstab (aus dem Baumarkt)für die Stabilisierung der gesamten 3stöckigen Hochzeitstorte benötigt.


Füllung der 3 Torten nach Absprache mit Tanjas Freundin: 
Die 15 cm Torte bestand aus einem Schokoladenboden gefüllt mit lockerer Mousse au Chocolat und Vollmilch-Trüffel. Wurde dann mit leichter, leckerer Schokoladen,-Vanille Buttercreme bestrichen und anschl. mit Fondant überzogen.

Die 20 cm Torte bestand aus einem Stracciatellaboden gefüllt mit Pfirsichcreme und wurde ebenfalls mit Vanillebuttercreme bestrichen sowie mit Fondant gedeckelt.

Die 26 cm Torte bestand aus einem Vanilleboden, gefüllt mit fruchtigem Himbeermousse und einer Unterlage aus Vanillebuttercreme. Diese wurde anschl. von Tanja mit Schokoladenganache überzogen und wie gehabt später mit Fondant gedeckelt.
(Die Himbeeren habe ich noch einmal extra durch ein Sieb gestrichen. Dadurch blieben kaum noch welche von den so wenig geliebten „Kernen“ übrig.)



Den Fondant habe ich übrigens etwas dicker als normal ausgerollt um ein besonders schönes Ergebnis zu erhalten. Hat super funktioniert, wie man sehr gut sehen kann.

Zum Schluss legte ich noch eine Anleitung für das Anschneiden unserer Hochzeitstorte „ Schritt für Schritt“ bei und bin mir sicher, das sie hilfreich war. Zusätzlich gab es für die Freundin noch einen „Beipackzettel“ mit, auf dem ich die verschiedensten Zusammensetzungen wie zum Beispiel von Fondant, Buttercreme, Ganache etc. auflistete und vor nicht essbaren Teilen wie Blumendraht, Strohhalmen , etc. warnte.


Und dann kam der Tag der Wahrheit:
Benötigt wurde die Torte am Samstag in Kiel. Abgeholt wurde sie den Abend vorher.
Ich hatte also den ganzen Freitag Zeit für den Aufbau der Torte und um mich kreativ „auszutoben“ (natürlich in Grenzen)! Ach ja, hab` ich schon geschrieben, dass wir eine ziemlich hohe Luftfeuchtigkeit hatten und ich froh war, so viel Zeit eingeplant zu haben?
Mit der Hilfe meines Mannes gelang es mir die Torten aufeinanderzustapeln und auch den runden Holzstab fachgerecht durch alle 3 Torten zu „treiben“ und zwar so tief, dass er leicht in die unterste Platte reinging.
(Zum Glück haben wir vorher in jede Cakeboardmitte ein Loch gebohrt (Durchmesser des Buchenholzstabes))
Im Internet heißt es dazu: nehmt einen Hammer und seid bloß nicht zu zimperlich dabei. Das war schon richtig, aber, beim 1. Mal???? Ich habe gebetet, dass alles gut geht und es hat auch geklappt.



In die 26iger und in die 20iger Torte habe ich je 5 dicke Strohhalme zur Stabilisation der nächsten
Torte gesteckt. Und auf die 1. und 2. Torte, mittig, noch ein kleines Zuckergussherz gespritzt (als zusätzlichen Kleber für die Torten)
War ausreichend!
Und jetzt ging dann der Teil los, der richtig Spaß macht - dachte ich!
Zuerst rollte ich noch aus hellgrauem Fondant mehrere breite Streifen um die unterste Torte.
Um den Rand der mittleren und der obersten Torte klebte ich dicht an dicht weiße Perlen .
Danach verteilte ich verschieden große weiße, hellgraue und einige dunkelblaue Perlen willkürlich auf dem Rand der mittleren Torte.
An die oberste Torte klebte ich die Perlmuttblüten.
Eigentlich hatte ich 4 Herzen mit Perlen vorbereitet aber - na ja - wie ihr seht, haben nur 2 Herzen „überlebt“.(hat mich einige Nerven und `ne Menge Zeit gekostet)
Dafür habe ich dann noch einige Perlenstreifen auf der Torte angebracht.
Einige kleine Perlen klebte ich noch auf die hellgrauen Fondantstreifen und jetzt nur noch Tanja`s Rosen samt Blättern und Blüten auf und an der Torte befestigt (Zuckerkleber sei Dank) und schon war die Torte fertig. Fast, bis auf:
Das Brautpaar auf dem Stuhl hatte ich bereits im Vorwege auf ein passendes dünneres cakeboard (gibt es auch schon in verschiedenen Stärken) geklebt. Und dieses Ensemble klebte ich jetzt als
„I-Punkt“ auf die Torte!



Ich bin mir sicher, dass wir uns mit diesem schönen Stück (es wog übrigens mehrere Kilogramm und
ich war froh, dass ich es nicht tragen musste) selber übertroffen haben.
Aber mal sehen, was wir noch so alles zustande bringen!!!!!!!!!!!

Dienstag, 11. Februar 2014

Klinkenputzen mal anders...

... Oder ich backe damit andere dick werden ;)

 Voll von Geburtstagen bringt der Mai viele Gelegenheiten zu backen und Freunden eine kleine Freude zu machen.
Ein großes Geburtstagshighlight war allerdings der 30. Geburtstag meiner Freundin K.. Reguläres Klinkenputzen kam bei ihr nicht in Frage, aber bei Kuchen kann sie nie Nein sagen (lach).
Mama hatte dann die tolle Idee unsere Stubenklinke aus Fondant nach zu modelieren und eine "kleine" Torte mit Fondant in Holzstruktur zu deckeln.
Hier seht ihr das Ergebnis...  


Klein ist sie nun nicht geworden, aber ich glaube, K. hat sich sehr darüber gefreut und natürlich auch darüber, dass wir sie nicht im Kittel die Straße zum Putzen runtergejagt haben :)

Auf den nächsten beiden Bildern könnt ihr nun einiges an Pralinen, Keksbällchen und Kuchen am Stiel sehen, die ich alle mit ganz viel Begeisterung selber mache und welche ein paar Geburtstagskinder glücklich und satt werden ließen...


Einfach zu Hause nachgemacht ist vorallem dieses Rezept, das auf jeden Fall Oreo-Fans schmecken dürfte:

 Einfache Oreo Truffle (ca. 50St)

30 + 6 Oreokekse 
225g Frischkäse 
500 g Schokolade

 1.) Verarbeite 30 Oreokekse zu Krümeln und vermische diese mit dem Frischkäse zu einer glatten       Masse.
2.) Forme nun etwa 50 gleich große Kugeln aus dem Teig 
3.) Schmelze die Schokolade und zerkrümel die restlichen 6 Kekse.
4.) Tunke die Kugeln in die Schokolade und verziere sie mit den Krümeln, setzte sie nun auf Backpapier oder ein Pralinengitter zum trocknen.   
                                                                                           FERTSCH...

  (Quelle: http://www.kraftrecipes.com/recipes/easy-oreo-truffles-95085.aspx)

... Viel Spaß beim nachmachen :)

Dienstag, 3. Dezember 2013

Mann mit Entenhintern trifft Frau mit Atombusen...

... Oder wie am Ende doch alles gut wurde!

Beinahe wäre diese Torte zum scheitern verurteilt gewesen. Ganze Körperteile der Figuren mussten radikal abgeschnitten, ja geradezu aus momentarem Frust abgehackt und das Beweisfondant sofort via Mund entsorgt werden.


Eine wunderschöne Braut, groß, mit den Kurven an den richtigen Stellen und einem fantastischen Augenaufschlag verwandelte sich über Nacht in eine gedrungene kleine Pummelfee- mit oben erwähntem Atombusen. Da half auch kein drücken, pressen, zartes streicheln... Der Oberkörper wurde dem Unterkörper brutal entrissen und schnipp/schnapp eine Taille eingesägt. Puh, jetzt hoffen, dass die Dame hält... Juhuu, der Oberkörper steht am nächsten Tag noch, nun schnell wieder einen Unterkörper modelieren und zusammensetzen, fertig ankleiden und sich dem Mann zu wenden. Und bei dieser hohen Luftfeuchtgkeit weiter hoffen, dass sie gut durchtrocknet.


Bräutigam, ein Traum mit starker Ähnlichkeit zum Original, ließ sich ohne Probleme formen, anziehen und auf seinen angedachten Hocker setzten. 
Tagelang saß er nun dort in seiner Kiste und haderte der Dinge die da kommen mögen, aber alles blieb soweit gut.


Das Schlagzeug nun mit viel Liebe fertiggestellt, genau wie die restlichen Dekoelemente und einen extra großen Kuchen lecker in Fondant gekleidet.
Am nächsten Tag sollte das gute Stück seinem Zweck, einem Polterabend, zugeführt werden. 


Was mich leider auf den Entenhintern bringt...
Als wir mittags die Torte probeweise zusammensetzten machte der  Bräutigam die Biege und zwar nach vorne Richtung Schlagzeug und ließ dabei auf dem Hocker einen enormen (ja, ich kann es nicht
oft genug erwähnen) Entenhintern zurück, AAAAAARRRRGGH!!!! Gut, dass wir mittlerweile schon Übung mit einer gewissen Hemmungslosigkeit verbinden können und ihm somit radikal den Allerwertesten nahmen.


Noch schnell aus dem Sakko einen Frack gezaubert und am Ende wurde doch alles gut und sowohl das echte Polterpaar als auch die Gäste waren begeistert und der Kuchen ratzfatz aufgegessen.