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Dienstag, 31. Dezember 2013

Frohes neues Jahr...

... Oder lasst es richtig krachen :)

 In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester lässt man in Gedanken oft noch einmal das alte Jahr Revue passieren. Man erinnert sich an die großen, aber vielleicht viel mehr an die kleinen Dinge, die schönen wie die unsagbar traurigen, die lustigen und ernsten, aber vor allem an diese unerwarteten Augenblicke in denen für kurze Zeit alles perfekt zu sein scheint und man für den Moment einfach glücklich ist :)
Von diesen Augenblicken wünschen wir euch unzählige für das neue Jahr und verabschieden uns aus dem Jahr 2013 mit den Worten des österreichischen Schriftstellers Peter Rosegger:

                                        
  Wünsche zum neuen Jahr


Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was


Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut


In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.




Dienstag, 3. Dezember 2013

Mann mit Entenhintern trifft Frau mit Atombusen...

... Oder wie am Ende doch alles gut wurde!

Beinahe wäre diese Torte zum scheitern verurteilt gewesen. Ganze Körperteile der Figuren mussten radikal abgeschnitten, ja geradezu aus momentarem Frust abgehackt und das Beweisfondant sofort via Mund entsorgt werden.


Eine wunderschöne Braut, groß, mit den Kurven an den richtigen Stellen und einem fantastischen Augenaufschlag verwandelte sich über Nacht in eine gedrungene kleine Pummelfee- mit oben erwähntem Atombusen. Da half auch kein drücken, pressen, zartes streicheln... Der Oberkörper wurde dem Unterkörper brutal entrissen und schnipp/schnapp eine Taille eingesägt. Puh, jetzt hoffen, dass die Dame hält... Juhuu, der Oberkörper steht am nächsten Tag noch, nun schnell wieder einen Unterkörper modelieren und zusammensetzen, fertig ankleiden und sich dem Mann zu wenden. Und bei dieser hohen Luftfeuchtgkeit weiter hoffen, dass sie gut durchtrocknet.


Bräutigam, ein Traum mit starker Ähnlichkeit zum Original, ließ sich ohne Probleme formen, anziehen und auf seinen angedachten Hocker setzten. 
Tagelang saß er nun dort in seiner Kiste und haderte der Dinge die da kommen mögen, aber alles blieb soweit gut.


Das Schlagzeug nun mit viel Liebe fertiggestellt, genau wie die restlichen Dekoelemente und einen extra großen Kuchen lecker in Fondant gekleidet.
Am nächsten Tag sollte das gute Stück seinem Zweck, einem Polterabend, zugeführt werden. 


Was mich leider auf den Entenhintern bringt...
Als wir mittags die Torte probeweise zusammensetzten machte der  Bräutigam die Biege und zwar nach vorne Richtung Schlagzeug und ließ dabei auf dem Hocker einen enormen (ja, ich kann es nicht
oft genug erwähnen) Entenhintern zurück, AAAAAARRRRGGH!!!! Gut, dass wir mittlerweile schon Übung mit einer gewissen Hemmungslosigkeit verbinden können und ihm somit radikal den Allerwertesten nahmen.


Noch schnell aus dem Sakko einen Frack gezaubert und am Ende wurde doch alles gut und sowohl das echte Polterpaar als auch die Gäste waren begeistert und der Kuchen ratzfatz aufgegessen.