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Mittwoch, 6. Juli 2016

Zauberhafte Blütenkaskade in weiß und rosa...

... Oder eine zweistöckige Hochzeitstorte mit vielen Experimenten

Was gewollt war:
2 - stöckige Hochzeitstorte mit einer Blumenkaskade in weiß / rosa (verschied. Farbtöne)
Die 26 iger Torte (heller Boden) gefüllt mit Himbeer Mousse / Vanille / Vanillebuttercreme/ Ganache
Die 20 iger Schokoladentorte gefüllt mit Schoko Mousse, Schokotrüffel / Ganache
   Blumenkaskade -- da hatten wir eigentlich gar keine rechte Vorstellung wie wir das angehen sollten. Denn gesteckt hatten wir bis dato noch nicht aber : warum nicht?


Blumen herstellen gut, das konnten wir ja schon und was Größe und Form anging haben wir einfach Verschiedenes ausprobiert. Wobei Tanja sich auf die großen Blüten konzentrierte und ich den Rest übernahm. Natürlich haben wir zu viele Blumen hergestellt aber es ist immer besser ein paar Blumen „in petto“ zu haben. Achtung Bruch! 
  Außerdem : “Übung macht den Meister“ und man stellt fest, dass Blüten und Blätter mit der Zeit viel feiner werden und das Gefühl für das Arbeiten mit der Blütenpaste auch immer besser wird.



Tortenteller für die untere Torte schon einige Tage vorher mit Fondant (kein Modelierfondant) beziehen und gut trocknen lassen. Hübsche Borte um den Rand der Torte kleben.
Torten backen, auf Pappscheiben setzen, füllen, mit Buttercreme bzw. Ganache einstreichen, kühl stellen, am nächsten Tag mit weißem Fondant deckeln und los gings!!
In die untere Torte, nach dem Deckeln, 5 Strohhalme stecken und diese so abschneiden, dass sie mit der Fondantdecke abschließen. Die kleinere Torte auf eine dünne Tortenplatte setzen und diese dann mittig auf die untere Torte stellen. (ein gutes Auge und eine sichere Hand sind dabei echt von Vorteil)



Im Internet hatten wir vorab schon mal nach Videos etc. für Stecken von Kaskadentorten etc. gesucht. Das, was wir gefunden haben, hat uns nicht wirklich weitergeholfen und so blieb nur: selbst ist der Mann bzw. die Frauen! Wir wollten nicht, dass die Drähte der Blumen direkt in die Torte gesteckt wurden denn wer isst schon gerne Kuchen in dem Blumendraht steckt! Wir jedenfalls nicht!

 
Also haben wir aus weißem Fondant einen breiten, etwas dicker ausgerollten Streifen geschnitten und diesen über mehreren Strohhalmen in Falten gelegt.  Diesen Faltenwurf etwas antrocknen lassen und so über beide Torten gelegt wie wir die Blumen stecken wollten.
Tanja legte sich die Blumen zurecht und fing oben mit einem Blumengesteck an und dieses setzte sich dann wie eine Kaskade (Wasserfall) bis auf den unteren Rand der Torte fort.


Eigentlich wollten wir gar keine Blätter bzw. nur ein paar nehmen.
Stellten dann aber rasch fest, dass das Grün einen sehr schönen farblichen Akzent setzte und dadurch die rosa und weißen Blüten viel besser zur Geltung kamen.
Eins darf man aber nicht sein wenn man die Blumen steckt: zimperlich!
Ich muss sagen, Tanja machte das richtig gut.
Aber jedes Mal wenn es „knack“ machte tat ich so als hätte ich nichts gehört! Hab ich aber!!
Aus unserer „Trickkiste“ holten wir dann am nächsten Tag noch ein paar weiße Schmetterlinge um davon abzulenken, dass die obere Torte während des Blumensteckens (Druck beim „Verankern“ der Blumen) leicht mittig eingesackt war.


Wer es nicht besser wusste ging davon aus, dass es genau so geplant war.
War es natürlich auch (zwinker)!!!!!


Freitag, 10. Oktober 2014

Ein Babytraum in Rosa...

... Oder: Auftrag PINK


In diesem Jahr scheint es in meinem Freundes und Bekanntenkreis einen regelrechten Babyboom zu geben- oder vielleicht sind wir jetzt einfach langsam in diesem "Alter". Wie auch immer, Freunde, nah und fern, sind schwanger oder frischgebackene Eltern und wollen diesen Umstand natürlich auch gebührend feiern.
Und so hat sich Stück für Stück auch hier bei uns die amerikanische Tradition der Babyshower eingeschlichen. Als eine Freundin mich bat für eben so einen Anlass eine Torte zu backen war ich Feuer und Flamme. Nicht nur konnte ich endlich meine Baby- Silikonform einweihen, nein, die einzige weitere Anforderung war: Möglichst viel PINK :)
Na, das sollte das Mädchen in mir doch irgendwie hinbekommen...
Nach einigem hin und her entschied ich mich für ein Däumelinchen Thema als Dekoration für meine Torte.

Bild von Else Wenz-Vietor

 

 Ich suchte also unsere großen Rosenblattausstecher herraus und färbte Blütenpaste in einem hellen Rosa ein. Nun legte ich eine kleine Schüssel mit Alufolie aus, rollte die Blütenpaste aus und stach erst 5 kleinere und dann 5 größere Rosenblätter aus. Diese bearbeitete ich nacheinander mit dem Balltool( die restlichen Blätter blieben dabei stehts mit Frischhaltefolie abgedeckt) und drapierte erst die 5 größeren Blätter und klebte sie überlappend in der vorbereiteten Schüssel zu einem Blütenring, um das Gleiche darauf mit den kleineren Blättern zu wiederholen.


Hinter und zwischen die Blätter steckte ich kleine Röllchen aus Folie für einen schöneren 3D Effekt und ließ die Blüte nun erstmal gut trocknen bevor ich die inneren Blätter mit Puderfarbe anstäubte um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. 
Aus einem helleren Rest Blütenpaste formte ich eine Kugel und drückte diese flach zu einem Blütenstempel, den ich dann vorsichtig mit Tüll prägte und in meine Blüte klebte.


Für die grünen Blätter stach ich aus hellgrüner Paste ein großes Herz aus und teilte dieses von oben nach unten mit einem Messer. Beide Hälften bearbeitete ich mit meinem Balltool und bepuderte sie mit dunklerer Farbe und klebte sie dann unten an meine rosafarbene Blüte. 
Nun ging es an das Baby. Mein erster Versuch mit meiner Silikonform klappte prima. Ich konnte also gleich mein Däumelinchen anziehen und bepudern. Mit hellem, rosafarbenem Puder setzte ich Akzente und Schatten auf der Haut des Babys. Dann stäubte ich die "Haare" in hellem Gelb an und formte aus pinkem Fondant eine Rüschenwindel sowie einen kleinen Blüten-Kopfschmuck.


Nun ging es endlich ans Backen der 3 bödigen Erdbeer-Vanille-Torte.
Den fertig gefüllten und mit Ganache eingestrichenen Kuchen habe ich dann mit weißem Rollfondant gedeckelt und mit verschiedenen rosafarbenen und pinken Elementen verziert. 
Zum Schluß die Blüte draufgesetzt und noch mit ein paar kleinen Schmetterlingen verziert und los konnte es zur Babyparty gehen...


Viel Spaß beim nachmachen
Tanja

Dienstag, 23. September 2014

Eine Hochzeitstorte „un miniature“ in gold...

 by Annegret

... Oder klein aber fein

Zum goldenen Hochzeitsempfang wollte meine Freundin gerne etwas aus Fondant mitbringen und bat mich etwas passendes für dieses Jubiläum zu „kreieren“! Da ich sowieso einen Kuchen backen wollte nahm ich eine größere Menge und zweigte davon etwas Teig für einen Minikuchen ab und backte ihn parallel mit.
 Füllte diesen nachdem er abgekühlt war mit Sommerfrüchten und bestrich ihn mit Vanillebuttercreme. Dann stellte ich den Minikuchen so lange kühl bis die Buttercreme fest war.


 Anschließend habe ich ihn mit leicht angetöntem marmoriertem Fondant überzogen.
Es war wieder ein Tag mit hoher Luftfeuchtigkeit und die Buttercreme unter dem Fondant wurde sehr schnell wieder weich. Dadurch bedingt natürlich auch mein Fondant – und die „Zeit lief mir davon“!
Also, was nun?

Ich färbte Fondant lila ein und formte aus einem länglichen Stück Fondant einen breiten Streifen den ich gekonnt in Falten über die weiche Stelle drapierte. Zusätzlich stach ich einige Schmetterlinge und 2 kleine Herzen in lila aus.

Einige Tage vorher hatte ich eine Blume und die dazugehörigen Blätter aus Fondant gefertigt und, nachdem alles getrocknet war, einiges davon großzügig mit Goldfarbe bestrichen. Ebenso die Schmetterlinge und die beiden kleinen Herzen. Unten, um den Kuchen herum, legte ich 2 lilafarbene Fondantstreifen.
Auf den unteren Streifen und auf den drapierten „Stoff“ klebte ich mit Zuckerkleber die Schmetterlinge und die Herzen aus denen ich ein „Doppelherz“machte!
Jetzt war mein Kuchen „un miniature“ fertig und ich setzte ihn auf einen Glasuntersetzer auf dem er bestens zur Geltung kam.

Fazit: Auch für einen Minikuchen muss man sich viel Zeit nehmen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

FINAAAAALE, we Pimp Our Cakes WM Style

... Oder schwarz, rot, gold auch in unserer Küche


 Seit einigen Wochen hält uns die Fussball WM in Brasilien in Atem und spätestens seit dem grandiosen Sieg der deutschen Nationalmannschaft gestern Abend ist wohl auch der letzte Deutsche im WM- Fieber und glaubt an den Titeltraum :) 
Ich habe das Halbfinale bei Freunden in Bargteheide gesehen- so eine Leinwand mit Beamer im Wohnzimmer ist schon was Feines ;)

Auf gehts, los gehts...
Da dürfen natürlich die passenden WM Snacks in den deutschen Farben nicht fehlen ;) 
In unserer Küche wurde es also seit dem 12.06 ziemlich bunt und natürlich ziemlich süß...
Angefangen hat alles mit diesem Himbeer, Mandel, Kokoskuchen ohne Plan und mit doppeltem Boden.


Eigentlich wollte ich nur ein paar Kokos-Schokoladen Pralinen nach diesem Rezept von Hungry Happenings machen. Leider gab es im Supermarkt unseres Vertrauens keine Kokosnusscreme sondern lediglich Kokosnussmilch. Ich musste also ein bisschen mit den Mengenangaben experimentieren um ein schönes Ergebnis und die richtige Konsistenz für meine Pralinen zu bekommen. 
Ich machte mich also ans Werk und brauchte am Ende

Zutaten:
200ml Kokosmilch
100g Zartbitterschokolade
300g weiße Schokolade
150g Kokosflocken
Speisefarben in (natürlich) schwarz, rot und gelb
50g gehackte und geröstete Mandeln

1. 70ml Kokosmilch mit der Zartbitterschokolade auf kleiner Stufe schmelzen, vom Herd nehmen   und 50g Kokosflocken einrühren und mit etwas extra schwarzer Farbe dunkler färben
2. Die restlichen 130ml Kokosmilch mit der weißen Schokolade schmelzen und die restlichen Kokosflocken einrühren. Die weiße Masse nun auf zwei kleine Schüsseln verteilen und rot bzw. gelb einfärben.
3. Alle drei Schüsseln jetzt für mind. 15Min in den Kühlschrank geben
4. Jetzt die schwarze Masse gleichmäßig auf die Silikonform verteilen und gut andrücken- es muss noch genug Platz für zwei weitere Schichten bleiben- und die Form für 10Min kühl stellen. Diesen Schritt mit der roten und gelben Masse wiederholen und am Ende die gehackten Mandeln eindrücken
5. Kühl stellen oder bis zum Verzehr einfrieren.

Da ich nur eine Silikonform für 15 Pralinen mit der Masse gefüllt habe (es würde wohl für ein Blech MiniMuffins reichen), hatte ich natürlich noch einiges an Masse übrig.
Spontan habe ich mich also entschieden auch noch einen Kuchen zu backen und mit den Cremes und Himbeeren zu füllen. HMMM, lecker Himbeer, Mandel, Kokoskuchen


Also schnell einen Vanillekuchen gebacken. Ich habe dafür mein Lieblingsschokokuchenrezept genommen und den Kakao mit Vanillemilchpulver ersetzt. Den Kuchen auskühlen lassen, zweimal teilen und jetzt füllen. Erst mit der Zartbitterkokoscreme, dann mit der roten Masse und leckeren Himbeeren. Nun habe ich den Deckel mit der gelben Kokoscreme bestrichen und die restlichen gehackten Mandeln darauf verteilt. Die gekühlten Pralinen raufgesetzt und pünklich zum Anstoß angeschnitten ;)

Aber so eine WM hat ja bekanntlich mehr Spiele und so gab es zu einem anderen Spiel unseres Teams diesen Käsekuchen


Zutaten:
250g Butter
250g Zucker
3 Eier
2 Pck. Vanillepuddingpulver zum kochen
2 TL Backpulver 
1kg Quark

Normalerweise alle Zutaten verrühren und bei 160°C Umluft für ca. 60Min backen

 Aber hier habe ich den Teig zubereitet, in drei Schüsseln verteilt und natürlich wieder in unseren Farben gefärbt. Dann habe ich erst den gelben Teig in die Backform gegeben, den Kuchen für 5Min gebacken, dann vorsichtig die rote Masse darauf verteilt und wieder für 5Min gebacken. Zum Schluss die schwarze Schicht verteilt und den Kuchen bis zum Ende backen lassen

Und weil ich diese Blume von JessicaVU schon immer einmal ausprobieren wollte, dachte ich mir, warum nicht auch in schwarz, rot, gold :) also die Blütenpaste rausgeholt und ran an die Arbeit. Die fertige Blüte habe ich dann noch auf Fondantgras gesetzt, welches ich mit Nutella auf den Kuchen geklebt habe, und mit drei kleinen gelben Schmetterlingen dekoriert.

Und gestern nun das späte Halbfinale. Nach Kuchen backen war mir leider gar nicht und wer mich kennt, weiß, dass ich am Liebsten immer wieder neue Rezepte ausprobiere. Da das aus Erfahrung auch schief gehen kann, entschied ich mich für eine "deutsche" Platte mit bewährten Schokocrossies/ Schokobällchen und Erdnunssbutterbällchen. Neu waren die Redvelvet Whoopie Pies von Roxanas Homebaking


Die Whoopie Pies waren sehr lecker, aber natürlich habe ich auch hier wieder ein paar Dinge am Rezept geändert ;)

Zutaten:
115g Butter
160g brauner Zucker
1 Ei
1TL Vanille
230 ml Buttermilch (ich hatte keine im Haus, also habe ich normale Milch mit 1EL Zitronensaft gemischt)
260g Mehl
10g Kakaopulver
Je 1/2 TL Natron und Backpulver
2 EL rote Speisefarbe

1. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen
2. Butter und Zucker cremig mixen. Ei und Vanille zugeben. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Kakao vermischen und nun abwechselnd mit der Buttermilch in den Teig rühren
3. Jetzt die Farbe gründlich einrühren
4. Den Teig nun mit 2 Teelöffeln zu gleichmäßigen Häufchen auf dem ausgelegten Backblech verteilen und für ca. 10Min backen.

Zum Füllen:
50g weiche Butter
115g Erdbeerfrischkäse
100g Marshmellow Fluff
Erdbeermarmelade (jamjam, lecker von Mama eingekocht)

1. Die Kekse komplett auskühlen lassen
2. Butter und Frischkäse cremig rühren und den Marshmellow Fluff unterheben
3. Eine Keksschale mit Erdbeermarmelade einstreichen und eine zweite dick mit der Marshmellow Creme bestreichen und beide Schalen zusammensetzten. Mit den restlichen Keksen wiederholen und guten Appetit :)

Und jetzt freue ich mich riesig auf Sonntagabend... und auf hoffentlich genauso viele schöne Fussballmomente wie im Halbfinale ;)

Dienstag, 25. Februar 2014

Kalorien zählen ist heute verboten...

... Oder Happy Birthday Mama :)


Wenn ich überlege womit ich Annegret eine Freude machen kann, denke ich sofort an Karamell, Nüsse, Schokolade uuuund Zitronenkekse. Nicht gerade eine klassische Kombination im Tortenbereich, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und so war der Plan für Mamas Geburtstagstorte geboren.
Ein saftiger Schokoladenkuchen, gefüllt mit Schichten aus Erdnussbutterfrosting, salzigen Erdnüssen und cremigen Karamell sollte es werden. Das Ganze noch mal mit Frosting ummantelt und dann mit Zartbitterganache überzogen.


Wer mit dem Kalorien zählen hier noch nicht genug hat, sollte spätestens jetzt trotzdem davon Abstand nehmen. Dekoriert wurde das Ganze nämlich mit fetten Schoko- Karamell-Nuss- Laugenstangen (Nach welchen Mama bereits seit Nikolaus mehrmals die Woche fragte) und abnehmbaren Blumenkeksen mit dickem Zitronenguß und Fondantblüten. In manchen Augen vielleicht der totale Overkill, aber verdammt lecker!



 Mein Schoko-Erdnussbutter-Nuss-Karamellkuchen (20cm)

Zutaten für den Kuchen:
100g Butter
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
190g Mehl
25g Backkakao
2,5 Eier
1/2 Pck. Backpulver
125ml Kaffee o. Kakao
1 EL Rum ( nehme auch gerne Vanillesirup)

Für den Boden alle Zutaten mixen und in eine gefettete Springform geben.
Bei 180°C Umluft ca. 45Min. backen bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr hängen bleibt.
Den Kuchen richtig auskühlen lassen.

Zutaten für das Erdnussbutterfrosting:
120g Butter
250g Erdnussbutter
50ml Milch
225g Puderzucker
1TL Vanille

Für das Frosting Butter, Erdnussbutter und Vanille cremig mixen. Nun die Hälfte des Puderzuckers zugeben, dann 2/3 der Milch einrühren, langsam restlichen Zucker einmixen und bei Bedarf die restliche Milch zugeben.

Zutaten für das Karamell:
3-4 EL Rama Cremefine oder Sahne
10-12 Kuhbonbons
1EL Bonne Maman Caramel
(oder euer Lieblingsrezept für streichbares Karamell)

Für das Karamell alle Zutaten auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen und solange köcheln lassen bis die Bonbons komplett geschmolzen sind.

Zum Füllen braucht ihr außerdem eine Dose salzige Erdnüsse.
 
Zutaten für die Ganache:
Mein Lieblingsrezept dafür findet ihr hier
400g Zartbitterschokolade
100g Milchschokolade
250ml Sahne

Für die Ganache die Sahne auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen bis sie simmert (nicht aufkochen).
Die Sahne jetzt langsam über die gehackte Schokolade geben und die Schüssel leicht schwenken, so dass die gesamte Schokolade bedeckt ist. Nun etwa eine Minute stehen lassen und dann vorsichtig anfangen alles miteinander zu verrühren bis die Schokolade komplett aufgelöst ist und man eine homogene Masse hat. Das Ganze über mehrere Stunden auskühlen lassen bis die Ganache etwa die Konsistenz von Erdnussbutter hat.

Zusammensetzen:
Den ausgekühlten Kuchen Dritteln und den untersten Boden mit Erdnussbutterfrosting einstreichen, mit salzigen Nüssen bestreuen und der Hälfte des Karamells bedecken. Jetzt den zweiten Boden aufsetzen und erneut mit Frosting, Nüssen und dem restlichen Karamell bedecken. Nun den Deckel aufsetzten und rundherum mit dem restlichen Frosting einstreichen. Kalt stellen und mit Zartbitterganache überziehen.
Ich habe nun mit ein bisschen Ganache die Sckoko-Nussstangen (abgewandelt von diesem Rezept)an der Torte befestigt, die Zitronenkekse gleichmäßig verteilt und den unteren Rand mit kleinen Fondantblüten dekoriert.



Viel Spaß beim nachbacken :)

Dienstag, 18. Februar 2014

Kein alter Hut

by Annegret
... Oder ein Sammlerstück zum Anbeißen

Ein kurzfristig angesetzter "Geburtstags-Überraschungs-Brunch", so im "Vorbeigehen" vom Ehemann eingeladen brachte mich, nachdem ich spontan beschlossen hatte eine Torte mitzubringen, echt in eine kleine Bredouille!


Was sollte ich bloß in dieser kurzen Zeit (kaum 2 Tage) für meine Freundin I. backen und vorallem (die Deko machts) modellieren?
Dann kam ich auf den Hut...
I. sammelt Keramikhüte aller Art für ihre Flurwand. Kaum war die Idee geboren ging es auch schon los: Es war gerade die sehr warme Jahreszeit und was heißt das für uns Motivtortenbäckerinnen? Richtig, der Fondant trocknet nicht so schnell und dann war da ja auch noch mein Zeitproblem!
Und wie ihr am Ergebnis seht hat noch alles gut geklappt.


Gut, die Blütenblätter waren noch leicht biegsam, aber das machte dann den Charme des Hutes aus.
Übrigens kam der Hut super an. Da aber an dem Tag genug zum Essen da war wurde die Torte nicht angeschnitten.

 
Eine Woche später habe ich dann kontrolliert ob er nicht doch bei den anderen Hüten an der Flurwand hing ;)

Dienstag, 28. Januar 2014

Ein bunter Rosengarten...

 ...Oder ich verschenke auf keinen Fall eine Badekappe!!!

Ein wichtiger Bestandteil auf vielen Motivtorten sind Zuckerblumen. Auf manchen Torten habe ich gar hunderte dieser handgefertigten kleinen Kunstwerke gesehen.

Nun kann ich wahrlich nicht behaupten, dass ich Ambitionen hätte Meister dieses Faches zu werden, aber wie immer musste ich es zumindest probieren und ich habe tatsächlich mehr Freude daran gefunden als ursprünglich gedacht :)


Zum Einstieg wurden es viele einzelne Blüten einer Pfingstrose- erst aus weißer Blütenpaste, dann in veilchenblau eingepudert, was für eine müßige Arbeit...
Da musste es doch noch etwas anderes geben. Und ja, Phantasieblumen sind perfekt für Anfänger, denn Hauptsache sie sind am Ende schön und nicht originalgetreu.


Schon bald fühlte ich mich sicherer mit dem Material und  machte mich an meine ersten Zuckerrosen. Über 20 Stück sind es am Ende für diese Torte geworden...
Was das Ganze nun mit Badekappen zu tun hat ? Ganz einfach, die Torte sah zwischenzeitlich aus wie diese fürchterlichen Blumenkappen aus den 50iger Jahren.


Im Halbrund ins Fondant gesteckt war es ein Alptraum in rosa und ich nur noch ein Jammertal,seufz... Da half nichts, es musste gerettet werden was gerettet werden konnte und alle Blumen neu gesteckt werden. Beim zweiten Versuch änderten wir die Stecktaktik, ließen mehr Luft zwischen den einzelnen Blüten und ergänzten alles mit reichlich Blattgrün und schon war meine bunte Tortenwelt wieder in Ordnung und das Geburtstagsgeschenk gerettet :)