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Mittwoch, 9. September 2015

Micky und Pluto für zwei ganz unterschiedliche Kindergeburtstage...

by Annegret
... Oder man ist nie zu alt für Disney 

 
Zu dem diesjährigen Geburtstag meiner Tochter hatte ich nach längerem Überlegen folgende Idee:
Es sollte eine Maus werden, aber nicht irgendeine Maus, sondern die Micky Maus.
Und ich hoffte darauf, dass Tanja wusste warum sie eine Micky Maus bekam.
Ich backte also einen leckeren Schokoladen Karamel Kuchen. Dazu gab es dickflüssige Schokoladensoße mit Erdnüssen.
Besonders lecker ist ein Klacks frisch geschlagene Sahne dazu. 


Bis hierher war es einfach. Aber die Micky Maus!!!!
Habe mir step by step Anleitungen aus dem Internet herausgesucht und bin dann  mit dem Modellieren angefangen.
Aber wie immer „sehen“ meine Hände das ganz anders als meine Augen.
Aber nach einigen Versuchen hatte ich das Gefühl für Mickys Gesichtsform und der Rest war danach nicht mehr so schwer. 


Micky Maus kam dann beim Geburtstagsbrunch auf den Tisch und als Tanja fragte wieso denn eine Micky Maus? Hatte sie auch schon im gleichen Atemzug die richtige Verbindung - nämlich unseren Besuch 2010 in Disney World, Florida, gefunden und sich riesig gefreut.
(Es gibt davon nämlich ein sehr hübsches Foto von Tanja mit Micky Maus Arm in Arm beim „Fotoshooting“!!!) 



Unseren Pluto dagegen bekam ein kleiner Junge zu seinem 3. Geburtstag.
Anscheinend ein absoluter Pluto Fan!
Auch hier war der Kopf von Pluto die größte Herausforderung für mich.
Der Wunderkuchen wurde mit Erdbeeren und Vanillepudding gefüllt und mit Fondant gedeckelt.
Dann hatte Tanja noch die Idee rund um den Kuchen bunte Fondantschleifen zu legen was sehr hübsch aussah. 


Zusätzlich stach sie mit unserem Micky Maus Kopf Ausstecher einige schwarze Fondantköpfe aus, in die sie dann die Zahl 3 klebte. Hinzu kamen noch kleine farbige Minifondantschleifen.

Den Pluto setzte ich dann auf einen geprägten, blauen Fondantteppich auf dem ein Minikuchen mit 3 Kerzen stand die Pluto auspusten sollte. (Dementsprechend musste natürlich auch die Haltung von Pluto sein). 


Einige Knochen dazu, noch eine Partymütze für Pluto und Fertig!!

Das ganze perfektionierten wir dann mit der Tortenplatte, welche wir mit einem Rest unserer Micky Maus Folie beklebten. 


Ich bin sicher, dass die Freude bei groß und klein gleich groß war!




Dienstag, 11. November 2014

Ein Karamellapfel namens Olaf...


... Oder leckerer Besuch aus Disney's Frozen


Vor ein paar Jahren hieß es für Mama und mich Koffer packen und für eine Hochzeit ab nach Kanada :) Wir verbrachten 2,5 tolle Wochen in Vancouver und auf Vancouver Island und sahen neben Killerwalen und Schwarzbären ( die einmal auch direkt vor uns über die Straße tapsten ) auch eine Konfiserie mit den leckersten Karamelläpfeln die man sich nur denken kann. Mehrmals machten wir an diesem Shop halt und fuhren am Ende unseres Urlaubs sogar noch einen kleinen Umweg um noch 2 Äpfel zurück mit nach Deutschland zu bringen :) 
Zuhause wollten wir auf Dauer auch nicht mehr auf diese Leckerei verzichten und so ging es ans Googln und  Experimentieren und seit ich bei cookiesxo ein richtig tolles Karamellrezept gefunden habe gibt es bei uns mehrmals im Jahr richtig dicke, fette Karamell-Schokoladen- Äpfel...
Um uns schon mal auf die Winter- u. Weihnachtszeit einzustimmen wurden es an diesem Wochenende Mistelzweig- und Olafäpfel...



Dafür habe ich mir ein paar besonders schöne, große Äpfel ausgesucht und von oben bis zur Mitte einen Holzstiel eingesteckt. Dann habe ich das Karamell (nach unten stehendem Rezept) zu einer dunkelgoldenen Masse gekocht und das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform aus Metall gegossen und abkühlen lassen. Nach dem das Karmell fest geworden ist habe ich ein großzügiges Stück abgeschnitten und mit den Händen zu einem 3-4mm starken Quadrat geformt ( wir mögen eine dicke Schicht Karamell) mit welchem ich den ersten Apfel umwickelt habe. Hierbei aufpassen, dass der ganze Apfel gleichmäßig gut bedeckt ist. Diesen Schritt kann man sich natürlich sparen wenn man das Karamell nach dem Kochen nur ein bischen sitzen lässt und die Äpfel dann in das warme Karamell taucht, dann ist die Schicht aber natürlich nicht so dick...


Im nächsten Schritt habe ich Schokolade geschmolzen ( Menge hängt natürlich von der Größe der Äpfel ab, aber ich würde tendenziell etwa 50g pro großen Apfel planen und die Reste dann zu Trüffeln, Ganache oder SchokoCrossies verarbeiten).
 Erst habe ich die Mistelzweigäpfel in Vollmilchschokolade getaucht und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit habe ich dann weiße Schokolade geschmolzen und mit einem Löffel etwas davon über die feste Vollmilchschokolade laufen lassen. Für die Olafäpfel habe ich nun Kokosflocken in die weiße Schokolade gerührt und die Äpfel damit überzogen- wer keinen Kokos mag kann diesen Schritt auch weglassen. Ich finde allerdings, dass es optisch einen schöneren Schneemanneffekt gibt...



Jetzt ging es an die Fondantdeko :)
Für den Mistelzweiglook habe ich aus dunkelgrünem Fondant ein Mistelblatt ausgestochen und dieses vorsichtig mit dem Messer zu drei Blättern getrennt und an der Schnittstelle leicht zusammengedrückt. Nun habe ich noch 3 Beeren aus rotem Fondant gedreht und dann alles vorsichtig mit Zuckerkleber auf dem Apfel befestigt.



Für Olaf (inspiriert durch die Karamelläpfel in Disney's Magig Kingdom) brauchte ich eine große Nase aus orangefarbenen Fondant. Hierfür rollte ich einen Kegel und schnitt diesen ganz leicht quer an mehreren Stellen ein. Statt, wie im Disneypark, die Haare und den Mund aus Schokolade zu spritzen, formte ich die Augenbrauen und Haare aus braunem Fondant und den geöffneten Mund aus schwarzfarbenen. Für die Augen stach ich zwei weiße Ovale und zwei schwarze Kreise aus und rollte noch kleine weiße Kügelchen für die Mitte. Alles dann mit Zuckerkleber wieder vorsichtig auf den Apfel geklebt ( Der Fondant färbt auf weißer Schokolade unheimlich schnell ab) und fertig war unser Olaf :)



Die "Schneekugeln" sind übrigens aus Kuchenresten geformte Schokobällchen welche ich mit der übriggebliebenen weißen Schokolade überzogen habe- bei uns wird Resteverwertung nämlich groß geschrieben ;) 
Wer jetzt auch Lust auf so einen leckeren Apfel hat kann das Karamell wie folgt nachkochen...

Karamell Rezept:

180g Zucker,
60ml Maissirup ( zur Not auch heller Sirup),
60ml Wasser,
240ml flüssige Sahne,
70g Butter u.
1/2 Tl Vanille

1. Ein kleines Blech oder eine metallene Auflaufform mit Backpapier auslegen
2. In einem tiefen Topf den Zucker, den Maissirup und das Wasser auf mittlerer Stufe zum Kochen bringen bis die Mischung goldbraun ist. Den Topf dabei nicht umrühren, nur schwenken.
3. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf die Sahne und die Butter auf mittlerer Stufe zum simmern bringen. Wenn die Zuckermasse im großen Topf fertig ist, die Hitze abstellen und ganz vorsichtig die Sahnemasse zugeben (kann sehr schnell hoch und überkochen!). Nun mit einem Holzlöffel die Vanille einrühren und auf mittlerer Stufe für etwa 10Min kochen- Das Karamell ist fertig wenn es beim Rühren noch für 2-3 Sekunden die Form hält.
4. Das Karamell langsam auf das vorbereitete Blech gießen und abkühlen lassen

Tipp: Aus dem fertigen Karamell kann man super BonBons schneiden oder es für einen Snickerskuchen verwenden. Ich koche daher meist immer die doppelte Menge...

Viel Spaß beim nachmachen :)
Tanja


Dienstag, 25. Februar 2014

Kalorien zählen ist heute verboten...

... Oder Happy Birthday Mama :)


Wenn ich überlege womit ich Annegret eine Freude machen kann, denke ich sofort an Karamell, Nüsse, Schokolade uuuund Zitronenkekse. Nicht gerade eine klassische Kombination im Tortenbereich, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und so war der Plan für Mamas Geburtstagstorte geboren.
Ein saftiger Schokoladenkuchen, gefüllt mit Schichten aus Erdnussbutterfrosting, salzigen Erdnüssen und cremigen Karamell sollte es werden. Das Ganze noch mal mit Frosting ummantelt und dann mit Zartbitterganache überzogen.


Wer mit dem Kalorien zählen hier noch nicht genug hat, sollte spätestens jetzt trotzdem davon Abstand nehmen. Dekoriert wurde das Ganze nämlich mit fetten Schoko- Karamell-Nuss- Laugenstangen (Nach welchen Mama bereits seit Nikolaus mehrmals die Woche fragte) und abnehmbaren Blumenkeksen mit dickem Zitronenguß und Fondantblüten. In manchen Augen vielleicht der totale Overkill, aber verdammt lecker!



 Mein Schoko-Erdnussbutter-Nuss-Karamellkuchen (20cm)

Zutaten für den Kuchen:
100g Butter
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
190g Mehl
25g Backkakao
2,5 Eier
1/2 Pck. Backpulver
125ml Kaffee o. Kakao
1 EL Rum ( nehme auch gerne Vanillesirup)

Für den Boden alle Zutaten mixen und in eine gefettete Springform geben.
Bei 180°C Umluft ca. 45Min. backen bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr hängen bleibt.
Den Kuchen richtig auskühlen lassen.

Zutaten für das Erdnussbutterfrosting:
120g Butter
250g Erdnussbutter
50ml Milch
225g Puderzucker
1TL Vanille

Für das Frosting Butter, Erdnussbutter und Vanille cremig mixen. Nun die Hälfte des Puderzuckers zugeben, dann 2/3 der Milch einrühren, langsam restlichen Zucker einmixen und bei Bedarf die restliche Milch zugeben.

Zutaten für das Karamell:
3-4 EL Rama Cremefine oder Sahne
10-12 Kuhbonbons
1EL Bonne Maman Caramel
(oder euer Lieblingsrezept für streichbares Karamell)

Für das Karamell alle Zutaten auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen und solange köcheln lassen bis die Bonbons komplett geschmolzen sind.

Zum Füllen braucht ihr außerdem eine Dose salzige Erdnüsse.
 
Zutaten für die Ganache:
Mein Lieblingsrezept dafür findet ihr hier
400g Zartbitterschokolade
100g Milchschokolade
250ml Sahne

Für die Ganache die Sahne auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen bis sie simmert (nicht aufkochen).
Die Sahne jetzt langsam über die gehackte Schokolade geben und die Schüssel leicht schwenken, so dass die gesamte Schokolade bedeckt ist. Nun etwa eine Minute stehen lassen und dann vorsichtig anfangen alles miteinander zu verrühren bis die Schokolade komplett aufgelöst ist und man eine homogene Masse hat. Das Ganze über mehrere Stunden auskühlen lassen bis die Ganache etwa die Konsistenz von Erdnussbutter hat.

Zusammensetzen:
Den ausgekühlten Kuchen Dritteln und den untersten Boden mit Erdnussbutterfrosting einstreichen, mit salzigen Nüssen bestreuen und der Hälfte des Karamells bedecken. Jetzt den zweiten Boden aufsetzen und erneut mit Frosting, Nüssen und dem restlichen Karamell bedecken. Nun den Deckel aufsetzten und rundherum mit dem restlichen Frosting einstreichen. Kalt stellen und mit Zartbitterganache überziehen.
Ich habe nun mit ein bisschen Ganache die Sckoko-Nussstangen (abgewandelt von diesem Rezept)an der Torte befestigt, die Zitronenkekse gleichmäßig verteilt und den unteren Rand mit kleinen Fondantblüten dekoriert.



Viel Spaß beim nachbacken :)