torten

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Dienstag, 2. Juni 2015

Der Angler zum 60. igsten Geburtstag...

by Annegret
... Oder wozu Salzstangen alles gut sind!


Unser Freund nullte im letzten Jahr zum 6. Mal und da wir uns oft gegenseitig zu den Feiern eine Torte mitbringen bot es sich geradezu an mir etwas Besonderes für ihn auszudenken.
Nun musste nur noch eine Idee her.
Hobby: grillen, angeln, Camping
Für zwischendurch und/oder nach Feierabend: Salzstangen, Hanuta, Eis und sein Bierchen.

Ich beschloss eine Anglertorte für ihn zu machen.
Also stellte ich aus Fondant einen Angler in Gummistiefeln her.
Kommentar meines Sohnes zu dem Gesicht des Anglers: „der hat ja so ein debiles Grinsen im Gesicht!“
Aus Pappe schnitt ich einen Kreis in Größe der Torte aus und bedeckte diese mit blaugrünem Fondant für den See.
Zusätzlich benötigte ich noch gelbbraunen Fondant für den Sand und grünes Gras, welches ich mit meiner Knoblauchpresse herstellte, sowie einige kleine schwarzgraue Steine.
Dann formte ich noch einen größeren Stein auf welchem ich dann den Angler mit Zuckerkleber befestigte. 

Noch ein paar kleine Blüten und einen Eimer sowie die Leine mit der Angel hergestellt und natürlich noch einen alten Schuh den der Angler aus dem Wasser ziehen sollte.
So schön so gut.
Zwischenzeitlich fing ich an ein Gedicht passend zu der Torte zu reimen, wobei ich den Text öfter verwarf und schließlich die Torte dem Text anpasste indem ich noch einen silbrigen Fisch, einen roten Kugelfisch und einen blauschwarzen Rochen hinzufügte. 

Es wurde ein Schokoladenkuchen mit Erdbeer Rhabarber Füllung und Schokoladenganache.
Auf den Kuchen setzte ich den Teich mit dem Angler.
Vorher klebte ich noch den „alten“ Stiefel in den See und rund um die Torte dicke Salzstangen die ich alle auf Tortenhöhe gekürzt hatte. (Was übrigens sehr zeitaufwendig war und ich mehr Salzstangen benötigte als gedacht (Bruch)! 

Auf der Rückseite der Torte hatte ich einen schmalen Streifen frei von Salzstangen gelassen und klebte hier noch blauen Fondant drüber um einen Wasserlauf darzustellen.
Daran befestigte ich jetzt den kleinen Fisch, den Kugelfisch und den Rochen. Fertig 

Auszug aus dem Gedicht zur Torte.
(Es geht dabei um einen Angler der an einem heißen Sommertag auf Wunsch seiner Frau an einem See sitzt um Fische für das Abendessen zu angeln.
Er nickt ein und träumt von ganz vielen Fischen. Als er wach wird hat er aber lediglich einen alten Stiefel aus dem See gefischt.) 
„Wütend packt er seine Angelsachen und hört beim davon stapfen plötzlich ein schallendes Lachen.
Er schaut sich um und was er da erblickte, das trieb seinen Blutdruck bis ganz nach oben, bis an die Spitze.
Wenn er das erzählte, das würde ihm niemand glauben, er glaubte es ja selber kaum und hielt es für besser zu behaupten es sei ja nur ein blöder Traum.
Aber wir wissen es natürlich besser!!!!
Er sah nämlich einen Rochen und einen Kugelfisch, die schüttelten sich lachend, wie alte Genossen,
die Flossen und haben seinen Abgang sichtlich genossen!
Eines aber war gewiss, heute kam kein Fisch auf des Anglers Tisch!“ 

Die Meinung zur Kombination von Salzstangen und Schokoladentorte war geteilt.
Einige verschmähten doch tatsächlich die Salzstangen und aßen die Torte lieber „pur“.
Dafür aber gerne ein Stückchen mehr ;)

Viel Spaß beim nachmachen...

Dienstag, 5. Mai 2015

Oma die Zweite im Jugendstil ...

by Annegret
 ...Oder ein Caketopper zum 80. Geburtstag


Die Schwiegermutter meiner Freundin feierte Anfang letzten Jahres ihren Geburtstag und ich wurde gebeten einen Fondant Caketopper mit einer „Oma“ zu machen.
Ein großes Hobby der alten Dame ist das Kartenspiel und daher bot es sich geradezu an etwas mit „Karten zu machen!“
Meine Freundin wollte eine Marzipan-Kirschtorte backen und ich sollte lediglich für die Dekoration sorgen.

Daher besorgte ich mir ein cake board überzog dieses mit Fondant den ich dann mit einem meiner Ausstecher prägte.
Anschließend puderte ich das cake board in verschiedenen Gelb-und Rottönen und verlieh dem Ganzen etwas Glanz durch Glanzspray und schon hatte ich einen sehr schönen Teppich.


Dann kam die Oma dran:
Die Oma trimmte ich auf „jugendlich“ denn wer will schon gerne „alt“ aussehen!!!!!!!!


Ein guter Rat: wenn ihr der Meinung seid, dass das Gesicht okay ist, fangt bloß nicht an noch etwas verändern zu wollen indem ihr noch nach pudert oder ähnliches, das geht nur „in die Hose“!!
(heißt: ein neuer Kopf muss her!) 


Eine Herausforderung war auch die Brille.
Irgendwie sahen alle Versuche doof aus. Aber beim Herumprobieren entstand dann diese Kreation und passte auch gut zu dem „Jugendstil“! 


Jetzt kam der Sessel dran auf dem die Oma sitzen sollte. Hergestellt habe ich diesen aus Rice Crispy Masse (Rezept). Ich formte also den Sessel und 1 kleines sowie ein etwas größeres Kissen.
Ließ diese gut aushärten und überzog alles dann mit braun eingefärbtem Fondant dem ich etwas orange beigemischt aber dieses nicht ganz verknetet hatte.
Das etwas größere Kissen nutzte ich als Fußschemel.
Auf das Sitzkissen klebte ich noch 2 dünn ausgerollte und ausgestochene gelbe Blüten.

Da ich keine Ausstecher für die Karten hatte bemalte ich diese per Hand.


Schick in türkisfarbener Jacke mit weißem Kragen, fliederfarbenem Kleid und orangen Pantoffeln, dazu strahlende blaue Augen und das Silberhaar, rote Lippen, blaue Perlenohrringe und nicht zu vergessen, der schwarze Handstock, so klebte ich die Oma in ihren Sessel und diesen anschließend auf den Teppich.
Noch einige Karten in Omas Hand und rundum drapiert und fertig!

Natürlich war auch hier wieder die Freude groß und schon am nächsten Tag stand das cake board samt der Oma gut unter einer Plastiktüte verpackt auf dem Wohnzimmertisch damit sie nicht so schnell einstaubt!

Irgendwie süß!