torten

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Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein Marienkäfer-Kuchen zum Verlieben...

by Annegret
... Oder wow, wie der guckt :)


Zum 1. Geburtstag ,der Tochter einer Freundin, sollte es ein kleiner Marienkäfer-Kuchen sein- 
Gefüllt wie ein Maulwurfskuchen mit Ganache Schokoladenganache.
Wir haben in einer kleinen halbkugeligen Form unseren Marienkäfer gebacken und nach dem
Auskühlen den Kuchen mit Straciatellacreme und Bananen gefüllt.

Für den Marienkäfer habe ich bereits eingefärbten Fondant in schwarz und rot gekauft. (Denn
weißen Fondant so einzufärben, dass man diese knalligen Farben hinbekommt, wenn überhaupt,
kostet wahnsinnig viel Farbe und das Ergebnis ist lange nicht so gut!)
Ungefähr 2 Drittel des Kuchens wurde mit dem roten Fondant und das letzte Drittel mit dem
schwarzen Fondant bekleidet. (Wobei es darauf ankommt, dass keine Lücke zwischen den
beiden Fondantfarben entsteht). 

Auf den roten Fondant klebte ich dann mit dem Zuckerkleber schwarze Punkte auf. Dann kamen
noch die Augen und die Fühler dazu und eine kleine gelbe Fondantschleife und fertig war der „super süße Marienkäfer“!

Ich deckelte dann eine dünne Tortenplatte mit hellgrünem Fondant und setzte den Marienkäfer
Kuchen darauf. Um den Marienkäfer herum klebten wir grüne Blätter, so das es so aussah als säße
er auf einem Blätterbett. Das war jetzt der „Topper“ für unsere Torte!
Die Grundtorte füllten wir mit Schokoladencreme und ummantelten diese dann mit Schokoladen-
ganache. Auch hier eine hellgrüne Fondantdecke. An den Rand der Torte klebten wir kleine
Zuckerblumen und unten herum Gräser und kleine Tiere wie Grille, Schnecke und kleine Spatzen
(hergestellt mit meiner Mould).

Die fertige Torte setzten wir jetzt auf den Tortenteller und prägten dann „Gras“ und klebten dieses
rund um die Torte. (Prägung von Gras: kleine grüne Fondantstückchen nehmen, mit den Händen grob glätten und mit einem Blattpräger o.ä. dicht an dicht prägen.) 


Da ist er, der Marienkäfer Kuchen zum Verlieben und wie immer :
zum Essen beinahe viel zu schade!

Dienstag, 5. April 2016

Okapi on Tour...

by Annegret
... oder eine 3D Torte zum Geburtstag



Im Januar fragte mich mein Bruder ob ich einen Kuchen für seinen Sohn zum 30. Geburtstag backen könnte.
Tipps für den „Topper“ bekam ich 3. Wobei ich mit dem Hinweis auf eine alte Vorliebe für die Gruppe „Take That“ nicht wirklich etwas anfangen konnte.
Dann kam noch ein Hinweis auf ein Okapi. Ob ich so etwas auch „könne“?
Ich bat erstmal um 2 Tage Bedenkzeit um mir Okapis im Internet anzusehen. Dabei fand ich sogar ein Video auf dem man lernt ein Okapi zu malen. Also malte ich 3 Okapis, schnitt das schönste aus und teilte meinem Bruder mit, dass ich die Okapitorte in Angriff nehmen wollte.
Daraufhin schickte er mir eine Mail die meinen Neffen mit „seinem Okapi“ zeigte: Es war mit den Jahren zu seinem Maskottchen geworden und ein „dickes Kuscheltier“! AHA!

Ich hatte gelesen, dass ein Okapi eine Waldgiraffe ist und musste jetzt feststellen, dass dieses „Okapi“ dem wirklichen Okapi bis auf die dunklen Streifen in absolut nichts ähnelte!
Eigentlich dachte ich das hier wäre einfacher „hinzukriegen“! Also: ran an die Sache!
Aus Rice crispy (Rezept: )habe ich den groben Körper geformt und dann erkalten lassen.
Am nächsten Tag den Körper mit weißem Fondant bezogen und die Unebenheiten damit beseitigt. Den Rücken, sowie Bauch, Brust und Hinterkopf bedeckte ich dann mit braunem Fondant und schwarze Streifen klebte ich auf die Beine. Ein breiter brauner Streifen mittig auf die Schnauze geklebt, schwarze Hufe und die schwarze Schnauze vervollständigten dann das Okapi. Nicht zu vergessen die wirklich wunderhübschen „Kuhaugen“ mit den langen Wimpern.

Hab vergessen zu erwähnen, dass mir der Kopf bestimmt 2 Mal aus dem Körper gebrochen ist weil ich immer wieder am „nach richten“ war! (Das Okapi war einfach zu kopflastig!)
Außerdem war ich kurz davor alles „in die Tonne“ zu schmeißen! Aber dann hielt das Ganze doch! Habe einfach einen Hang „zum Großen“!!!!

Dann bekam mein Okapi noch eine Schleife an den Schwanz, einen schwarzen Zylinder auf den Kopf , ein rotes Band mit Herzen um den Hals und: eine lange Zunge! Fertig war die hübsche Okapikuh!
Als Kuchen wurde gewünscht: (30 x 40) Schokoladenkuchen mit Schokoladenfüllung und Birnen.
Gedeckelt mit weißem Fondant und dann mit verschiedenen Erdtönen bepudert.
Da das Okapi genauso wie die Giraffen Blätter usw. frisst, habe ich Blätter und Gräser, sowie Äste ausgestochen und an den Tortenrand geklebt und anschl. ebenfalls bepudert.

Die Worte „Okapi on tour“ (Das Original hatte schon sehr viel von der Welt gesehen) in blauen Buchstaben ausgestochen und auf die Torte vor das Okapi geklebt.
Und natürlich, nicht zu vergessen: 30 Jahre alt – noch ledig – heißt: fegennnnnnnnnnnnnn!
Also kamen noch ein Besen samt Scherben sowie eine aus Rice crispy geformte 30 hinzu und
voila
hier ist mein OKAPI ON TOUR!

Mein Neffe stellte das Foto noch am gleichen Abend ins Internet – ich denke – das sagt alles!